Rheinmetall - Aktionäre und Investoren WKN: 703000 ISIN: DE0007030009 Kürzel: RHM Forum: Aktien User: Ruuudi

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Kommentare 15.350
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Yezebel666, 24. Jun 9:42 Uhr
0

Richtig, und vor allem die Begründung im Spiegel-Artikel ist ja absurd. Es liegen keine technischen Probleme mehr vor, da Rheinmetall den Knoten gelöst hat. Bei dem Argument "Kosten" wird es ja noch weniger nachvollziehbar. Meines Wissens lag der letzte Gesamtpreis für alle sechs Schiffe, damals noch von Damen, bei knapp 10 Milliarden Euro. TKMS wollte ursprünglich 1 Milliarde pro Schiff haben, surprise, surprise...Plötzlich sind es 1,6 Milliarden ... 60% mehr und im Großen und Ganzen fast die gleiche Summe wie bei Rheinmetall. Ja, es sind zwei Schiffe mehr, aber diese Schiffe erzeugen am Ende auch wieder mehr Kosten. Und am interessantesten ist, dass man mit denselben Kosten am Ende eine Klasse hat, die komplett von den damaligen Vorgaben für die Beschaffung der F126 abweicht – also von dem, was das Schiff leisten und können muss. Die Frage, was mit den modernisierten F123 im Jahr 2029 passieren soll, wenn die ersten MEKOs zulaufen sollten, möchte ich gar nicht erst stellen ...

Die sollen doch dann verkauft werden...
Y
Yezebel666, 24. Jun 9:41 Uhr
0
Ich bin mal gespannt, ob wir noch 4-stellig bleiben....Momentan sieht es nicht so aus und dann ist der Weg nach oben sehr schwierig. Wobei dieser Absturz auch völlig übertrieben ist.
R
Ruuudi, 24. Jun 9:41 Uhr
0
… 🤔 … kommen denn wirklich 8 MEKO A200 DEU ? Solange sich Pistorius nicht äußert, bleibt alles spekulativ.
Robirobsen
Robirobsen, 24. Jun 9:34 Uhr
1

Hoffentlich hat der CEO jetzt gelernt dass man sich auf Handschläge von Politikern nicht verlassen kann.

Richtig, und vor allem die Begründung im Spiegel-Artikel ist ja absurd. Es liegen keine technischen Probleme mehr vor, da Rheinmetall den Knoten gelöst hat. Bei dem Argument "Kosten" wird es ja noch weniger nachvollziehbar. Meines Wissens lag der letzte Gesamtpreis für alle sechs Schiffe, damals noch von Damen, bei knapp 10 Milliarden Euro. TKMS wollte ursprünglich 1 Milliarde pro Schiff haben, surprise, surprise...Plötzlich sind es 1,6 Milliarden ... 60% mehr und im Großen und Ganzen fast die gleiche Summe wie bei Rheinmetall. Ja, es sind zwei Schiffe mehr, aber diese Schiffe erzeugen am Ende auch wieder mehr Kosten. Und am interessantesten ist, dass man mit denselben Kosten am Ende eine Klasse hat, die komplett von den damaligen Vorgaben für die Beschaffung der F126 abweicht – also von dem, was das Schiff leisten und können muss. Die Frage, was mit den modernisierten F123 im Jahr 2029 passieren soll, wenn die ersten MEKOs zulaufen sollten, möchte ich gar nicht erst stellen ...
W
Wildharry, 24. Jun 9:31 Uhr
0
Schade wir ein deutscher Topkonzern gerade sturmreif geschossen wird. Nochmals zur Erinnerung ein Beitrag aus dem RHM Forum von finanzen.net, hätte ich nie geglaubt aber wird wohl so kommen "IRheinmetall inzwischen ist weniger nur der Aktienkurs selbst, sondern die auffälige massive Derivate Struktur darunter. Wenn ich da bei FOREX sehe ...schaue, wie viele Open Interest Zonen, Strikes und Hebelprodukte rund um Bereiche wie 800 , 900 oder 1000 zum " fischen "aufgebaut sind, versteht man langsam, warum der Kurs teilweise wie magnetisch geführt wirkt. Dagegen ... in Richtung 2000 ...fast leer. Die psychologische 1000 E Marke scheint aktuell fast wie eine mathematische Kampfzone zwischen Momentum, Turbo Produkten, Absicherung und Gewinnmitnahmen zu wirken. Dort geht es längst nicht mehr nur um Fundamentaldaten, sondern zunehmend um Gamma, Hedge und Verfallstagsmechanik. Manchmal wirkt Rheinmetall inzwischen fast wie ein Derivate System mit angeschlossener Industrieproduktion. Schwer nachvollziehbar für die die denken in RHM Unternehmungs Vorhaben aus Invstition, Bestellungen, Rendite ... GermanIndustrie über RHM Aktien zu investieren! Wäre1 Politik Überlegung ,...vielleicht Wert ... "
Y
Yezebel666, 24. Jun 9:30 Uhr
1
Die für mich wichtige Frage ist, wie geht RHM und Armin Pappberger mit dieser Hiobsbotschaft um? In meinen Augen sieht es jetzt ziemlich düster aus: Die Politik hat gezeigt, dass auf sie bzgl. "Handshake"-Mentalität kein Verlass mehr ist. Wird RHM darauf reagieren und auf verlässlichere Vereinbarungen bestehen? Ich meine gerade bei den Großprojekten, Pappberger hat ja unter Hinweis auf Arminius auf Vorabinvestitionen von über 600 Millionen gesprochen, die getätigt wurden. Politik fordert immer Ausbau von Kapazitäten und Bereitschaft der Industrie, aber wenn es um verbindliche Verträge geht herrscht vornehme Zurückhaltung. Wie wird sich RHM da künftig positionieren?? Gleichzeitig sollte RHM auch die Zweifler in den Reihen der Analysten, etc. im Blick haben. Die werden, wie bereits geschrieben, jetzt das Backlog auch unter dem Rückzieher der Politik kritisch beäugen. Bezogen auf das ATH haben wir den Börsenwert fast halbiert, eine Bodenbildung ist nicht absehbar.
R
Ruuudi, 24. Jun 9:29 Uhr
0
Muss man jetzt aushalten … oder die Reissleine ziehen. Vielleicht hat es auch Vorteile, wenn der Kelch vorbeizieht. Mal die ersten Fakten (BmV, Rheinmetall) abwarten. Da sollte zeitnahe etwas kommen …
W
Wildharry, 24. Jun 9:15 Uhr
0
Hoffentlich hat der CEO jetzt gelernt dass man sich auf Handschläge von Politikern nicht verlassen kann.
Robirobsen
Robirobsen, 24. Jun 9:15 Uhr
3

Wenn es tatsächlich so kommt … stellt sich mir eine u.U. viel weiter gehende Frage: geht Boris Pistorius daraus geschwächt oder doch eher gestärkt hervor ? Das ist die m.E. relevantere Frage hinsichtlich seiner zukünftigen politischen Durchsetzungsfähigkeit.

Ja, das mit Pistorius ist jetzt schwierig. Ich hoffe, dass er damit keine Lawine losgetreten hat. Eigentlich hat er damit sein Markenzeichen "Glaubwürdigkeit" gegenüber der Rüstungsindustrie verspielt. Bei jeder Veranstaltung, die mit Beschaffung zu tun hat, sagt und fordert er immer wieder, dass die Unternehmen unternehmerisches Risiko eingehen und Kapazitäten aufbauen sollen. Siehe auch seine Rede auf dem BDI ... Genau das hat Rheinmetall gemacht. Jedoch wenn das gegenseitige Vertrauen in der Praxis nicht umgesetzt wird, warum sollte dann ein Unternehmen das Risiko eingehen? Dann könnte es darauf hinauslaufen, dass jedes Unternehmen erst mit dem Aufbau der Kapazitäten und mit dem Beginn der Produktion startet, wenn es einen festen Auftrag hat ... Ich denke, dass das "Handshake Agreement" nun von einigen Unternehmen neu bewertet wird....Ob sich das auf Geschwindigkeit und Kosten positive auswirkt bleibt offen...
Y
Yezebel666, 24. Jun 9:12 Uhr
1

Ich hab nochmal in die Präsentation vom Q1 geschaut. Tatsächlich ist es so, wie Du beschreibst, dass in den 18 Mrd. exemplarisch auch die F126 genannt ist (slide 21). Der Rumänienauftrag umfasst alleine bereits 5,7 Mrd. Ferner sind da Ammunition und der MBT für Italien, der aber noch nicht unterschrieben ist. Warten wir’s ab.

Das leicht Positive ist, dass der Rumänien Auftrag fast 2 Mrd höher ist, als ursprünglich geplant.
R
Ruuudi, 24. Jun 9:12 Uhr
0

Pistorius wird daraus gestärkt herausgehen. Da wird folgende Erzählung geschrieben werden: 1. Er hat den Mut, bei problematischen Projekten auch die Reissleine zu ziehen. 2. Er schafft es auch die militärische Leitung von Alternativen zu überzeugen, die kostengünstiger sind und nicht dem "Gold"-Standard entsprechen. 3. Er bietet auch der Rüstungsindustrie die Stirn, hinsichtlich der Preisgestaltung. Natürlich stehen dem unterm Strich die 2 Mrd. Vorlaufkosten gegenüber, das wird noch ein bisschen durch die Presse hallen.

Das wollte ich damit andeuten, genauso sehe ich das nämlich auch. Vielleicht wird das nochmal von Nutzen sein.
R
Ruuudi, 24. Jun 9:11 Uhr
0

Moin Mal etwas bzgl Bund und KNDS……. https://www.n-tv.de/wirtschaft/der_boersen_tag/Bund-laesst-sich-KNDS-Einstieg-einiges-kosten-id31004710.html

Der Gedanke ist mir gestern auch durch den Kopf gegangen … Das Geld fehlt womöglich an anderer Stelle. Aber wir sehen auch nur, was wir sehen sollen …
Y
Yezebel666, 24. Jun 9:10 Uhr
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Wenn es tatsächlich so kommt … stellt sich mir eine u.U. viel weiter gehende Frage: geht Boris Pistorius daraus geschwächt oder doch eher gestärkt hervor ? Das ist die m.E. relevantere Frage hinsichtlich seiner zukünftigen politischen Durchsetzungsfähigkeit.

Pistorius wird daraus gestärkt herausgehen. Da wird folgende Erzählung geschrieben werden: 1. Er hat den Mut, bei problematischen Projekten auch die Reissleine zu ziehen. 2. Er schafft es auch die militärische Leitung von Alternativen zu überzeugen, die kostengünstiger sind und nicht dem "Gold"-Standard entsprechen. 3. Er bietet auch der Rüstungsindustrie die Stirn, hinsichtlich der Preisgestaltung. Natürlich stehen dem unterm Strich die 2 Mrd. Vorlaufkosten gegenüber, das wird noch ein bisschen durch die Presse hallen.
R
Ruuudi, 24. Jun 9:09 Uhr
0

Guten Morgen Ruuudi, da muss ich dir leider mal widersprechen. Für den Auftragseingang wurden die F-126 explizit genannt, siehe hierzu auch die Präsi vom CC. Ich habe damals schon angemerkt, dass eine Planung von 20 Mrd mit einem Auftrag von 12 Mrd F-126 etwas riskant ist, gerade auch unter dem zeitlichen Aspekt von damals nur noch knapp 6 Wochen.

Ich hab nochmal in die Präsentation vom Q1 geschaut. Tatsächlich ist es so, wie Du beschreibst, dass in den 18 Mrd. exemplarisch auch die F126 genannt ist (slide 21). Der Rumänienauftrag umfasst alleine bereits 5,7 Mrd. Ferner sind da Ammunition und der MBT für Italien, der aber noch nicht unterschrieben ist. Warten wir’s ab.
Y
Yezebel666, 24. Jun 8:55 Uhr
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Guten Morgen ☀️ da stellt sich nun aber wirklich die Frage warum Armin gerade in dieser Woche in die Portokasse greift und für 4 Mio EURonen Aktien kauft 🤔 Diese Nachricht hat er ja kommen sehen bzw. hat davon gewusst. Auch dass diese potentiell Auswirkungen auf den Kurs hat oder zumindest mit großer Wahrscheinlichkeit haben könnte. Ich gehe als #harcoreoptimist also mal davon aus, dass hier sehr zeitnah eine - vielleicht sogar weitaus positivere - Nachricht kommt als das (noch nicht offiziell bestätigte) Aus des F126 Projekts. Euch einen entspannten Start in den Tag 😎🥵

Das ist eine gute Frage, ich könnte mir zwei weitere Gründe dafür vorstellen: 1. Er wollte den Kurs dadurch erstmal etwas höher stabilisieren, damit der kommende Sturz nicht weitere Marken nach unten durchbricht. 2. Er wurde informiert, dass es in dieser Woche eine Entscheidung gibt, wurde aber vom Ergebnis überrascht. Er selbst war ja stets davon überzeugt, dass der Auftrag kommt, fraglich war für ihn nur wann. Dieses Szenario halte ich zwar für eher unwahrscheinlich, aber wer weiß wie er unterrichtet wurde von seiten der Politik.
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