ROHÖL BRENT WKN: 967740 ISIN: XC0009677409 Forum: Rohstoffe Thema: Hauptdiskussion

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Kommentare 23.714
T
Tommy42, 16.11.2015 21:07 Uhr
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5 Gründe für den Absturz der Ölpreise 2016 auf 25 $ Investing.com  | 16.11.2015 08:26 GMT von Jesse Cohen In der letzten Zeit lässt vor allem eine Kernfrage den Marktteilnehmern keine Ruhe: haben die Ölpreise den absoluten Tiefpunkt erreicht oder stehen 2016 weitere Einbrüche bevor?  An diesem Freitag beendeten Öl-Futures in den USA die Woche bei 40,70 $ pro Barrel,Brent pendelte sich bei 44,50 $ ein. Noch im Juni vergangenen Jahres kostete ein Barrel über 100 $. In diesem Jahr verloren US-Crude und Brent rund 18% ihres Wertes. Geht man zurück bis Juni 2014, sind es fast 60 Prozent. Es ist ein atemberaubender Sinkflug und es gibt keinen Grund zur Annahme, dass er bald vorbei sein wird. Rohöl Wöchentlich YTD Fünf bärische Faktoren dominieren gegenwärtig den Markt und es ist meine Überzeugung, dass die Preise im kommenden Jahr auf 25 bis 30 US-Dollar pro Barrel sinken werden. 1. Die weltweite Erdölproduktion übersteigt die Nachfrage. Ein Boom in der Schieferölförderung sowie die Entscheidung der OPEC im vergangenen Jahr, ihre Produktion nicht zu drosseln, führen zu einer Überschwemmung der Märkte (s. Diagramm). Aktuellen Prognosen zufolge pumpte OPEC im Oktober ca. 31,64 Millionen Barrels pro Tag. Es sind rekordträchtige Zahlen, mit denen die großen Erdölproduzenten, angeführt vonSaudi-Arabien, ihren Marktanteil verteidigen wollen. OPEC Produktion 2010-2015 2. Die OPEC-Produktionszahlen dürften noch weiter steigen, sobald Iran an den Weltmarkt zurückkehrt. Anfang des kommenden Jahres werden im Zuge des Nuklearabkommens zwischen Teheran und den Westmächten die Wirtschaftssanktionen aufgehoben. Bis Mitte 2016 möchte Iran seine Ölproduktion auf 2,3 Millionen Barrels pro Tag verdoppeln. Die weltweite Überversorgung, die die Preise zum Absturz bringt, dürfte sich damit weiter verschlimmern. 3. Darüber hinaus erregen auch die trotz abnehmender Rigzählung steigenden Vorratszahlen in den USA Besorgnis und stellen ein bärisches Risiko für die Preise im kommenden Jahr dar. Angaben der Industrieforschungsgruppe Baker Hughes (N:BHI) zufolge lag dieAnzahl der Ölförderungsanlagen in den USA in der vergangenen Woche bei 574, nahstehend zu dem tiefsten Stand seit Juni 2010 (s. Diagramm). In den vergangenen elf Wochen wurden 101 Plattformen abgebaut. Eine niedrigere Zählung ist für gewöhnlich ein bullisches Zeichen für Öl, da sie auf eine potenzielle Reduzierung der Produktion hindeutet. Baker Hughes Rig Graf 2010-2015 Allerdings belief sich die Ölproduktion in den USA im vergangenen Jahr auf rund 9,0 Millionen Barrels pro Tag, es ist der höchste Produktionsstand seit den frühen 1970er-Jahren. Die Gesamtölvorräte in den USA halten sich damit entsprechend auf dem höchsten Stand seit mindestens 80 Jahren. EIA Wöchentliche Rohöl Aktien YDT vs Historischer Umfang 4. Zusätzlich sorgen auch die anhaltenden Bedenken um die nachlassende Dynamik der globalen Wirtschaft für bärische Stimmung. Befürchtungen werden laut, dass die weltweite Überversorgung länger andauern könnte als gedacht. Die aktuelle Wirtschaftsflaute in China trägt hier insbesondere zur Unsicherheit bei, da es als Top-Konsument die Nachfrage nach dem Rohstoff entscheidend beeinflusst. Die asiatische Nation verzeichnet die niedrigste jährliche Wirtschaftswachstumsrate seit der weltweiten Finanzkrise im Jahr 2015. Chinas BIP im dritten Quartal lag mit 6,9 Prozent knapp unter der Regierungsvorgabe von 7 Prozent. Am vergangenen Mittwoch veröffentlichte Industrieproduktionszahlenverfehlten die Erwartungen und deuten einen ausgeprägten Abwärtstrend an.Anlageinvestitionen blieben flach. Marktanalytiker Cam Hui weist darauf hin, dass der traditionelle Wachstumsmotor Chinas – Industrieexporte und Infrastrukturausgaben – "auf mehreren Ebenen nachlässt." Im September ging Chinas angenommene Nachfragemenge auf 226.500 Barrels pro Tag zurück, es ist die niedrigste Wachstumsrate in acht Monaten. Das Land steht mit seinem Ölverbrauch weltweit nach den USA an zweiter Stelle und ist der Motor für die wachsende Nachfrage. China Öl-Nachfrage: 2006-2015 5. Gegenwind für die Ölpreise wird es auch von dem erneut erstarkten US Dollar geben, sobald die Federal Reserve Bank mit dem Anziehen ihrer Geldpolitik und der Anhebung ihrer Leitzinsen beginnen wird. Die Änderung der geldpolitischen Richtung, die im Dezember verkündet werden könnte, dürfte für einen Aufstieg beim Dollar sorgen und damit in Dollar gehandelte Öl-Futures für Händler aus anderen Währungsgebieten teurer werden lassen. All diese Faktoren deuten darauf hin, dass ein Ausgleich der Angebot-/Nachfrage-Situation in weiter Ferne liegt. Diese Tatsache wiederum dürfte für die Ölpreise langfristig niedrig halten. Diese Meinung wird auch durch technische Analysen unterstützt. Nach einem Bruch unter der Trendlinie in 1999 deuten bärishe Chart-Signale darauf hin, dass es für die Ölpreise bis zur 25-30 $-Grenze keine Unterstützung gibt. Rohöl Monatlich 1996-2015 Auf der Grundlage zahlreicher fundamentaler und technischer Signale, die aktuell innerhalb des weit gefassten Wirtschaftsspektrums auftauchen, gehe ich davon aus, dass die Abwärtsspirale der Ölpreise weiterdrehen wird, bis sie 2016 den Tiefpunkt von 25 $ erreichen.
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Pälzer, 16.11.2015 20:49 Uhr
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@flashg.....:Ab wann meinst Du das es dreht??? Sommer 2016???
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Pälzer, 16.11.2015 20:45 Uhr
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@Jules..: Wer möchte das die Ölpreise im Keller bleiben????
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Iche2015, 16.11.2015 20:35 Uhr
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Aller wie viel jahre wählen die amis???
I
Iche2015, 16.11.2015 20:24 Uhr
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Vorerst...
I
Iche2015, 16.11.2015 20:24 Uhr
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@tommi...hoffe die verfehlen ihr ziel und schlagen im falschem Ölfeld ein...
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Tommy42, 16.11.2015 20:21 Uhr
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@iche....die werden ihr ziel finden
J
Jules_MÖ, 16.11.2015 20:10 Uhr
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Es ist einfach falsch, dass alle höhere ölpreise wollen.
A
Aux, 16.11.2015 20:07 Uhr
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Ich glaube die opec drosselt erst wenn der Is platt gemacht ist. Das hängt bestimmt zusammen.alle wollen einen höheren ölpreis aber letzt endlich verdienen die mehr daran waffen hinzuliefern.auser die länder die keine waffen liefern
f
flash_gordon1, 16.11.2015 19:51 Uhr
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@Jules: das predige ich ja auch immer. einige meinen sogar mit charttechnik irgendwas zu erkennen. beim ölpreis, der zum großteil durch festgelegte preise einiger oligopolisten festgelegt wird kommt man mit marktwirtschaft nicht weit. erst wenn die opec den hahn zudreht gehts rauf. der verbrauch ist auf jahressicht gestiegen, das abgebot leider noch viel mehrm ich hatte allerdings im frühjahr schon mit der wende gerechnet und nicht mit der hartnäckigkeit der saudis gerechnet....aber irgendwann dreht der wind
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Iche2015, 16.11.2015 19:50 Uhr
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Ich glaube die lagen auf nem Flugzeugträger :-))
I
Iche2015, 16.11.2015 19:50 Uhr
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Der ami hat schon seine bomben beschriftet...from paris with love................
T
Tommy42, 16.11.2015 19:44 Uhr
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Des massaker in paris muss gerächt werden !!!die moslems dort im nahen osten sind doch alle irgendwie verfeindet deswegen knallts noch mehr
T
Tommy42, 16.11.2015 19:42 Uhr
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Ich hoffe auch ...aber in den nächsten tagen knallts im nahen osten
V
Vasilijmller, 16.11.2015 19:34 Uhr
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Tommy..ich hoffe du hast recht. ..dass es sehr teuer sein wird
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Iche2015, 16.11.2015 19:26 Uhr
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Grün.........juhuuuuuu
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