SHELL WKN: A3C99G ISIN: GB00BP6MXD84 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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17:25:55 Uhr, TTMzero RT
Kommentare 36.713
optionentrader3
optionentrader3, 18. Jun 17:37 Uhr
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Weil man Volatilität im Markt nicht mit Volatilität im Cashflow verwechseln darf. 😉 Klar schwankt der Ölpreis heftig. Aber genau das hat die großen Player (wie Shell) gezwungen, sich extrem wetterfest aufzustellen. Der operative Break-Even wurde so weit nach unten gedrückt (oft auf 40–50 USD), dass selbst in tieferen Tälern die Basis steht. Und in den Hochpreisphasen – wie wir sie jetzt durch Geopolitik und fallende Lagerbestände sehen – passiert die eigentliche Magie für uns Aktionäre: Der astronomische freie Cashflow fließt direkt in massive Aktienrückkäufe. Das Schöne daran: Wenn der Kurs wegen der Marktvolatilität mal wieder im Keller ist, kauft das Management eigene Aktien spottbillig zurück. Die Gesamtzahl der Aktien schrumpft, und beim nächsten Aufschwung verteilt sich der Gewinn auf viel weniger Anteile. Das Ergebnis? Die Dividende pro Aktie steigt langfristig wie auf einer Einbahnstraße, völlig egal, wie wild der Chart kurzfristig zappelt. Für Einkommensinvestoren ist diese Volatilität kein Risiko, sondern der Motor für den Zinseszins!

Trotzdem sei die Frage gestattet: wie viele Jahre brauchst du Dividende, um wieder auf die 42€ Kurs zu kommen, zu der man vor wenigen Wochen hätte verkaufen können. Was ich sagen will: auch bei Werten wie Shell macht es Sinn, in Übertreibungen Teilgewinne zu realisieren. Mein VK-Limit hatte ich mit 43,50€ leider zu gierig gesetzt.
Pleitegeier131
Pleitegeier131, 18. Jun 16:10 Uhr
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jetzt übertreibt der Markt
h
hugoliiii, 17. Jun 16:08 Uhr
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Ich liebe den Zinseszins.
Basiii
Basiii, 17. Jun 13:57 Uhr
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Das stimmt. Aber genau deshalb kann man auch die Frage stellen, warum man in ein Unternehmen investieren sollte, das sich in einem sehr volatilen Markt bewegt...

Weil man Volatilität im Markt nicht mit Volatilität im Cashflow verwechseln darf. 😉 Klar schwankt der Ölpreis heftig. Aber genau das hat die großen Player (wie Shell) gezwungen, sich extrem wetterfest aufzustellen. Der operative Break-Even wurde so weit nach unten gedrückt (oft auf 40–50 USD), dass selbst in tieferen Tälern die Basis steht. Und in den Hochpreisphasen – wie wir sie jetzt durch Geopolitik und fallende Lagerbestände sehen – passiert die eigentliche Magie für uns Aktionäre: Der astronomische freie Cashflow fließt direkt in massive Aktienrückkäufe. Das Schöne daran: Wenn der Kurs wegen der Marktvolatilität mal wieder im Keller ist, kauft das Management eigene Aktien spottbillig zurück. Die Gesamtzahl der Aktien schrumpft, und beim nächsten Aufschwung verteilt sich der Gewinn auf viel weniger Anteile. Das Ergebnis? Die Dividende pro Aktie steigt langfristig wie auf einer Einbahnstraße, völlig egal, wie wild der Chart kurzfristig zappelt. Für Einkommensinvestoren ist diese Volatilität kein Risiko, sondern der Motor für den Zinseszins!
optionentrader3
optionentrader3, 17. Jun 12:15 Uhr
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Sind beides Top-Werte, die ihre eigenen Zykliken und Treiber haben. Am Ende vergleicht man hier aber auch Äpfel mit Birnen: Ein Energie- bzw. Rohstoffkonzern hängt direkt am volatilen Rohölmarkt – 2020 gab es da durch den Lockdown einen absoluten historischen Ausnahmezustand (Welchen wir schlau genutzt haben!!!). Die Allianz operiert in einem völlig anderen Geschäftsfeld, das von ganz anderen Risiken und eben jetzt von der Zinswende profitiert.

Das stimmt. Aber genau deshalb kann man auch die Frage stellen, warum man in ein Unternehmen investieren sollte, das sich in einem sehr volatilen Markt bewegt...
chaknoris
chaknoris, 17. Jun 8:00 Uhr
1
British supermajor Shell is targeting Q4 this year for first gas at the Mina West field in the deepwater Northeast El Amriya concession in the Mediterranean Sea.
chaknoris
chaknoris, 17. Jun 7:59 Uhr
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https://oilprice.com/Energy/Natural-Gas/Egypt-Clears-6-Billion-in-Energy-Debt-and-Opens-Door-to-a-New-Gas-Boom.html
J
Jupp123, 16. Jun 12:40 Uhr
1
Never Sell Shell
Basiii
Basiii, 16. Jun 12:16 Uhr
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Abgesehen vom Geschäftsfeld: Shell ist operativ heute viel besser aufgestellt als früher und fundamental extrem günstig. Ein KGV von 8–9 ist historisch gesehen sehr niedrig (normal eher 11–12). Vor allem wenn man das mit den US-Werten vergleicht, die bei einem KGV von 16–18 laufen, hat Shell aktuell einen massiven Abschlag und ist meiner Meinung nach stark unterbewertet.
Basiii
Basiii, 16. Jun 12:13 Uhr
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Sind beides Top-Werte, die ihre eigenen Zykliken und Treiber haben. Am Ende vergleicht man hier aber auch Äpfel mit Birnen: Ein Energie- bzw. Rohstoffkonzern hängt direkt am volatilen Rohölmarkt – 2020 gab es da durch den Lockdown einen absoluten historischen Ausnahmezustand (Welchen wir schlau genutzt haben!!!). Die Allianz operiert in einem völlig anderen Geschäftsfeld, das von ganz anderen Risiken und eben jetzt von der Zinswende profitiert.
optionentrader3
optionentrader3, 15. Jun 20:12 Uhr
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Ging mir auch so aber ich bin trotzdem mit dem Wert zufrieden. Hab mein EK gedrückt und Shell ist sogar meine größte Position. Macht was wie soll. Liefert konstanten Cashflow.

Ich habe während Covid auch in Tranchen bei Allianz zugeschlagen. EK 155€. Die hat sich zu meiner größten Position entwickelt und liefert auch eine tolle stetig gestiegene Dividende. Da musste ich keine 2/3 Kurssturz durchstehen und konnte gerade 2020 deutlich ruhiger schlafen.
Basiii
Basiii, 15. Jun 19:39 Uhr
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Naja, ich hatte Anfang 2020 entschieden, mein Depot auf sichere Divi-Zahler wie Shell und Allianz umzuschichten. Shell schien mir sicher mit "75 Jahre nie reduzierter Dividende" und wurde meine mit Abstand größte Position. Und dann kacken sowohl Kurs als auch Divi um 2/3 ab. Hab das Klumpenrisiko dann bei steigenden Kursen behoben und diversifiziert. Heute ist Shell zwar immer noch meine zweitgrößte Position, aber mit dem EK von knapp 11€ (meine letzte und niedrigste Tranche von damals) bin ich entspannt. Und auf den EK bezogen, passt auch die Divi-Rendite.

Ging mir auch so aber ich bin trotzdem mit dem Wert zufrieden. Hab mein EK gedrückt und Shell ist sogar meine größte Position. Macht was wie soll. Liefert konstanten Cashflow.
optionentrader3
optionentrader3, 15. Jun 16:24 Uhr
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Die Dividende ist ja seitdem wieder deutlich angestiegen. Immer noch unter dem Niveau aber Shell legt mehr Fokus auf solide Bilanzen was mir deutlich besser gefällt als diese maximale Ausschüttung. 2019: 1,88 2026: 1,54

Naja, ich hatte Anfang 2020 entschieden, mein Depot auf sichere Divi-Zahler wie Shell und Allianz umzuschichten. Shell schien mir sicher mit "75 Jahre nie reduzierter Dividende" und wurde meine mit Abstand größte Position. Und dann kacken sowohl Kurs als auch Divi um 2/3 ab. Hab das Klumpenrisiko dann bei steigenden Kursen behoben und diversifiziert. Heute ist Shell zwar immer noch meine zweitgrößte Position, aber mit dem EK von knapp 11€ (meine letzte und niedrigste Tranche von damals) bin ich entspannt. Und auf den EK bezogen, passt auch die Divi-Rendite.
FEARandGREED
FEARandGREED, 15. Jun 16:14 Uhr
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Der Öl Preis ist ja immer noch hoch, finde shell immer noch super günstig
Basiii
Basiii, 15. Jun 16:14 Uhr
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Wäre ja auch schlimm, wenn die auf 1/3 eingedampfte Dividende nochmal zur Disposition gestellt würde.

Die Dividende ist ja seitdem wieder deutlich angestiegen. Immer noch unter dem Niveau aber Shell legt mehr Fokus auf solide Bilanzen was mir deutlich besser gefällt als diese maximale Ausschüttung. 2019: 1,88 2026: 1,54
optionentrader3
optionentrader3, 15. Jun 15:58 Uhr
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Der Vergleich mit 2020 hinkt fundamental aber gewaltig. Damals ging Shell mit fast 80 Mrd. USD Schulden und einer völlig überhebelten Bilanz in die Pandemie. Da war die Dividendenkürzung der panische Notanker. Heute ist Shell ein komplett anderes Unternehmen: Die Schulden sind massiv abgebaut, die Kostenstruktur ist extrem gestrafft und die Dividende ist bei einem Payout-Ratio von gut 35-40% des Cashflows absolut robust eingezäunt Die Aktie ist heute eine hocheffiziente Cash-Maschine. Wer wegen 2020 immer noch ein Trauma hat, übersieht, dass das Management seine Hausaufgaben gemacht hat. Kurzfristig mag der Markt irrational abstürzen können, aber fundamental brennt bei der Dividende heute so schnell nichts mehr an. Das wir nochmal Kurse von 20€ sehen ist ziemlich unwahrscheinlich . Meiner Meinung nach.

Wäre ja auch schlimm, wenn die auf 1/3 eingedampfte Dividende nochmal zur Disposition gestellt würde.
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