SMA SOLAR WKN: A0DJ6J ISIN: DE000A0DJ6J9 Kürzel: S92 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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Kommentare 22.407
G
Gpl503, 14.04.2025 12:39 Uhr
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Ich lese hier von Basis-Zöllen in Höhe von 10% auf Solarzellen. Module und Zellen sind aber nicht das gleiche. Was ich im Netz gefunden habe ist folgendes. Zölle auf VORPRODUKTE von PV-Modulen: - Die genannten Zölle beziehen sich auf Polysilizium, Wafer und Solarzellen, nicht jedoch auf fertige PV-Module. - Die kombinierte Zollbelastung für die genannten Solarmaterialien beträgt derzeit 60 % Zölle für fertige SOLARMODULE (PV-Module): - Derzeit beträgt der Einfuhrzoll der USA auf fertige Photovoltaik-Module (PV-Module) aus China 104 %. - Diese Maßnahme wurde am 9. April 2025 eingeführt und gilt ausschließlich für chinesische Produkte. Also ist die US-Produktion von PV-Modulen „nur“ mit den 60% beaufschlagt (gilt für Vormaterialien; Vorteil für z.B. FirstSolar). Jedoch die für PV-Module aus China mit 104%. Damit werden die PV-Module nicht wirklich günstiger. Eine Erleichterung für den Solar-Markt in den USA sehe ich nicht. Die Verunsicherung bei Investitionen in Großanlagen und die Gestaltung von PPA zur Stromvermarktung gestalten sich meiner Ansicht nach als immer noch schwierig. Der Markt wird sicherlich wachsen, jedoch mit einem deutlich flacherem Gradienten. Insofern bleibt der Wettbewerb bei der Projektvergabe hoch. Dies könnte zu einer fallenden Marge bei den Lieferanten führen.
m
mexxx, 14.04.2025 12:18 Uhr
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los jetzt hoch auf 18 dann bin ich bei 0
E
Egonjo, 14.04.2025 10:11 Uhr
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Noch immer keine Eigendynamik zu erkennen
k
kicksavas1, 13.04.2025 18:15 Uhr
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Anfang Februar und dieser soll es in die richtigen Bahnen lenken. Es passiert schon einiges und nicht einfach ein "weiter so"
k
kicksavas1, 13.04.2025 18:15 Uhr
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Es gab eine Änderung im Vorstand
k
kicksavas1, 13.04.2025 18:14 Uhr
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Richtig. Deutschland ist nach Aussage von SMA einer der wichtigsten Märkte. Nur ist das Large Scale Geschäft auch hier unter enormen Preisdruck (chinesischer und europäischer Wettbewerb) geraten. Die Premium-Preise von SMA Produkten werden auch in Deutschland nur schwer durchzusetzen sein. Das gilt für alle Segmente. Insbesondere in Home-Bereich haben die Distributoren mittlerweile ganze Eigenmarken-Portfolios entwickelt und kaufen direkt in China ein. Politik und Koalitionsvertrag Hier sind wir schnell wieder im Bereich von Absichtserklärungen der Politik, die erst einmal umgesetzt werden müssen. Wer hier genau hinsieht, entdeckt die Hintertür: „Vorbehaltlich der Finanzierbarkeit“. Nur zur Erinnerung: Das war mit den 60Mrd. Subventionskorb, der umgewidmet wurde, auch anders geplant als es von der Politik gedacht war. Hat sich dann in Luft aufgelöst. Oder, wie war das mit der E-Auto Prämie? Gehen wir noch weiter zurück, wie war das denn zwischen 2010 bis 2013 (schau mal hier auf den SMA Aktienkurs): Zwischen 2010 und 2013 senkte die Bundesregierung (CDU) die Förderung der Solarenergie drastisch, insbesondere durch die EEG-Novellen 2012/13. Dies führte zu massiven Insolvenzen deutscher Solarunternehmen, einem Abbau zehntausender Arbeitsplätze und der Verlagerung der Produktion nach China. Deutschland verlor dadurch seine führende Rolle in der Solarindustrie, trotz früherer technologischer Spitzenstellung. Politik kann nur Geld ausgeben, was im Staatshaushalt ist. Und jeder möchte jetzt etwas aus dem großen Topf haben … also machen wir uns doch bitte nichts vor. Es geht bei SMA nicht um einzelne Märkte, Produkt-Sortimente oder Innovationsauszeichnungen, es geht darum, dass SMA insgesamt in allen Segmenten und allen Märkten profitabel sein muss. Und das muss sich erst einmal zeigen. Ich denke, meine Aussage hat Bestand: Ohne nachhaltige Änderung der Geschäftsstrategie und einem neuen Vorstand mit frischen Ideen (kein weiter so), wird es für SMA besonders schwer, als deutsches Solarunternehmen und als dominanter Player auf den internationalen Absatzmärkten zu bestehen.

Fokus auf Transformation: Olaf Heyden verstärkt SMA Vorstand Der Aufsichtsrat der SMA Solar Technology AG (SMA) hat mit Wirkung zum 14. Februar Olaf Heyden zum Chief Transformation Officer (CTrO) bestellt. Der 61-Jährige leitet bereits seit September 2024 das konzernweite Restrukturierungs- und Transformationsprogramm. SMA unterstreicht mit diesem Schritt nachhaltig den Willen sich weiter als führender globaler System- und Lösungsanbieter zu positionieren und reagiert so auf die anhaltenden Herausforderungen des Marktes. Der international erfahrene Manager, der vor seinem Start bei SMA das Tagessgeschäft von Diebold Nixdorf verantwortet hat, wird die Position befristet bis zum zweiten Quartal 2026 einnehmen und in dieser Zeit auch die Rolle eines Chief Operating Officer (COO) mit der Verantwortung für die Bereiche Operations, Human Resources und Digitalization übernehmen. Aufsichtsratsvorsitzender Uwe Kleinkauf: „Wir freuen uns sehr, mit Olaf Heyden einen äußerst erfahrenen Manager für den Vorstand der SMA gewonnen zu haben. Das nun dreiköpfige Vorstandsteam vereint die notwendige Expertise, um die Herausforderungen der Branche gezielt zu bewältigen und SMA strategisch weiterzuentwickeln. Die erfolgreich begonnene Restrukturierung kann so zügig abgeschlossen werden, sodass SMA wirtschaftlich gestärkt aus dieser Phase hervorgeht. Darauf aufbauend lässt sich die bereits eingeleitete Transformation mit voller Kraft vorantreiben – mit dem klaren Ziel, SMA als einen Clean-Tech-Weltmarktführer zu etablieren.“ “Mit der Erfahrung von Olaf Heyden haben wir in den vergangenen Monaten bereits große Fortschritte in der Restrukturierung und Transformation gemacht“, sagt SMA Vorstandsvorsitzender Jürgen Reinert. „In den kommenden Monaten werden wir alles daransetzen, mit einem noch besseren Leistungsportfolio, einem neuen Marktangang und einem starken Service- und Qualitätsversprechen wieder profitabel zu wachsen. Auch in Zukunft gilt: Die globale Energiewende ist ohne SMA nicht denkbar.“ Olaf Heyden war zuletzt als COO bei Diebold Nixdorf, einem weltweit führenden Anbieter von Selbstbedienungslösungen für Banken und Handelsunternehmen, für das Tagesgeschäft verantwortlich. Davor hatte er verantwortliche Positionen in verschiedenen IT Service-Unternehmen inne, unter anderem als Geschäftsführer für das Outsourcing Geschäft bei der T-Systems.
G
Gpl503, 13.04.2025 16:56 Uhr
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Richtig. Deutschland ist nach Aussage von SMA einer der wichtigsten Märkte. Nur ist das Large Scale Geschäft auch hier unter enormen Preisdruck (chinesischer und europäischer Wettbewerb) geraten. Die Premium-Preise von SMA Produkten werden auch in Deutschland nur schwer durchzusetzen sein. Das gilt für alle Segmente. Insbesondere in Home-Bereich haben die Distributoren mittlerweile ganze Eigenmarken-Portfolios entwickelt und kaufen direkt in China ein. Politik und Koalitionsvertrag Hier sind wir schnell wieder im Bereich von Absichtserklärungen der Politik, die erst einmal umgesetzt werden müssen. Wer hier genau hinsieht, entdeckt die Hintertür: „Vorbehaltlich der Finanzierbarkeit“. Nur zur Erinnerung: Das war mit den 60Mrd. Subventionskorb, der umgewidmet wurde, auch anders geplant als es von der Politik gedacht war. Hat sich dann in Luft aufgelöst. Oder, wie war das mit der E-Auto Prämie? Gehen wir noch weiter zurück, wie war das denn zwischen 2010 bis 2013 (schau mal hier auf den SMA Aktienkurs): Zwischen 2010 und 2013 senkte die Bundesregierung (CDU) die Förderung der Solarenergie drastisch, insbesondere durch die EEG-Novellen 2012/13. Dies führte zu massiven Insolvenzen deutscher Solarunternehmen, einem Abbau zehntausender Arbeitsplätze und der Verlagerung der Produktion nach China. Deutschland verlor dadurch seine führende Rolle in der Solarindustrie, trotz früherer technologischer Spitzenstellung. Politik kann nur Geld ausgeben, was im Staatshaushalt ist. Und jeder möchte jetzt etwas aus dem großen Topf haben … also machen wir uns doch bitte nichts vor. Es geht bei SMA nicht um einzelne Märkte, Produkt-Sortimente oder Innovationsauszeichnungen, es geht darum, dass SMA insgesamt in allen Segmenten und allen Märkten profitabel sein muss. Und das muss sich erst einmal zeigen. Ich denke, meine Aussage hat Bestand: Ohne nachhaltige Änderung der Geschäftsstrategie und einem neuen Vorstand mit frischen Ideen (kein weiter so), wird es für SMA besonders schwer, als deutsches Solarunternehmen und als dominanter Player auf den internationalen Absatzmärkten zu bestehen.
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HodlMan, 13.04.2025 16:21 Uhr
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PV Jetzt werden sich alle Projektierer/Investoren mit Modulen eindecken. Das hilft den chinesischen Herstellern ihre Überbestände/Überkapazitäten weiter zu reduzieren (was zu einem Anstieg der Preise von Modulen führen könnte: $0.10/W in Richtung $0,12/W). Und keiner kann erraten, was nach 90-Tagen so alles passiert. Aber, dass könnte vielleicht noch einmal das Orderbuch für Large Scale Anwendungen für 2026 füllen. Wenn ich den Bilanzbericht 2024 und den Ausblick für 2025 richtig gelesen habe, sind 1,65 Mrd.€ geplant. Large Scale hatte 2024 ein Anteil von ungefähr 77%. Hiervon sind etwa 49% in den USA realisiert worden. Unterstellen wir eine ähnliche Verteilung in 2025, sehe ich hier eine größeres Risiko, was es zu beobachten gilt. Drücken wir mal die Daumen. In jedem Fall hängt das Wohl am Large Scale Geschäft und ist somit DER Hoffnungsträger für SMA. Batterien Ja, Batterien sind das nächste große Thema. Die USA haben kein einheitliches, flächendeckendes Stromnetz. Die Netze sind nicht verbunden und auch nich kompatibel. Batterien sind hier sehr wichtig, um die Netzstabilität zu gewährleisten. Die Amerikaner messen ihre Netzstabilität in Tagen (Ausfallzeit), wir (Deutschland) sind da eher in Minuten unterwegs. Mal sehen, ob es hierfür auch eine Ausnahme gibt. Das würde zumindest neue Projektaufträge für 2026 unterstützen. Auch hier sollte man genau hinschauen. Insbesondere auch auf die Vorprodukte. Hier beherrscht CN ebenfalls einen Großteil des Marktes (Stichwort: seltene Erden). Das Gerangel um die Zollpolitik hat gerade begonnen. Ich glaube, in der aktuellen Situation, zocken wir alle auf einem hohen Niveau. Ich wünsche uns allen viel Glück.

Was man nicht vergessen sollte, ist dass das Large-Scale-Geschäft in Europa seit 2023 auch am wachsen ist. Mit dem "Tsunami" an Batterien, die in Dtl installiert werden - oftmals direkt an Solarparks - wird SMA ja auch mitverdienen. Gleichzeitig steht im Koalitionsvertrag ja auch, dass man die heimische Solarproduktion stärken will.
G
Gpl503, 13.04.2025 15:58 Uhr
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PV Jetzt werden sich alle Projektierer/Investoren mit Modulen eindecken. Das hilft den chinesischen Herstellern ihre Überbestände/Überkapazitäten weiter zu reduzieren (was zu einem Anstieg der Preise von Modulen führen könnte: $0.10/W in Richtung $0,12/W). Und keiner kann erraten, was nach 90-Tagen so alles passiert. Aber, dass könnte vielleicht noch einmal das Orderbuch für Large Scale Anwendungen für 2026 füllen. Wenn ich den Bilanzbericht 2024 und den Ausblick für 2025 richtig gelesen habe, sind 1,65 Mrd.€ geplant. Large Scale hatte 2024 ein Anteil von ungefähr 77%. Hiervon sind etwa 49% in den USA realisiert worden. Unterstellen wir eine ähnliche Verteilung in 2025, sehe ich hier eine größeres Risiko, was es zu beobachten gilt. Drücken wir mal die Daumen. In jedem Fall hängt das Wohl am Large Scale Geschäft und ist somit DER Hoffnungsträger für SMA. Batterien Ja, Batterien sind das nächste große Thema. Die USA haben kein einheitliches, flächendeckendes Stromnetz. Die Netze sind nicht verbunden und auch nich kompatibel. Batterien sind hier sehr wichtig, um die Netzstabilität zu gewährleisten. Die Amerikaner messen ihre Netzstabilität in Tagen (Ausfallzeit), wir (Deutschland) sind da eher in Minuten unterwegs. Mal sehen, ob es hierfür auch eine Ausnahme gibt. Das würde zumindest neue Projektaufträge für 2026 unterstützen. Auch hier sollte man genau hinschauen. Insbesondere auch auf die Vorprodukte. Hier beherrscht CN ebenfalls einen Großteil des Marktes (Stichwort: seltene Erden). Das Gerangel um die Zollpolitik hat gerade begonnen. Ich glaube, in der aktuellen Situation, zocken wir alle auf einem hohen Niveau. Ich wünsche uns allen viel Glück.
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HodlMan, 13.04.2025 14:38 Uhr
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Ich formuliere es aus meiner Sicht mal so. Zusammenfassend lässt sich sagen: * Der Bereich Large Scale ist derzeit der einzige profitable Geschäftsbereich. * Die Home- und C&I-Segmente sind EBIT-negativ. * Der negative Free Cashflow deutet auf einen hohen Liquiditätsabfluss (Cash Burning Company) hin und die Produktionskapazität von 40 GW ist derzeit nicht ausgelastet (geplant 20-22GW), was zu enormen Strukturkosten beiträgt. * Die angekündigten Personalentlastung, die organisatorischen Änderungen sollen 150-200 Millionen Euro an Kostenreduktion bringen. Diese werden jedoch zum Teil von den hohen Kosten der Unterauslastung der Produktionskapazität aufgezerrt. * Erschwerend kommt eine aktuelle US-Zollpolitik hinzu, die erhebliche Auswirkungen auf die amerikanische Solarindustrie haben könnte – einem Schlüsselmarkt für SMA im Large-Scale-Segment. Sollten steigende Modulpreise – verursacht durch Zölle und Produktionsengpässe (die US amerikanischen Produktionskapazitäten für Module reichen bei weitem nicht aus) – die Rentabilität von Solarprojekten beeinträchtigen, könnten viele neue Bau-/Investitionsvorhaben trotz gut gefülltem Auftragsbuch wieder auf Eis gelegt werden. * Das gesamte aktuelle Geschäftsmodell hängt von Entscheidungen über Subventionen von der Politik ab.

Solarzellen wurden gestern von Trump von den Zöllen ausgenommen und die jährliche Modulkapazität in den USA beträgt inwzischen ca. 53 GW. Probleme sind hier eher Batterien. Und man ist nicht neu auf dem Large-Scale Markt sondern gewinnt seit Jahren Marktanteile. Absoluter etabliertes Unternehmen.
G
Gpl503, 13.04.2025 13:29 Uhr
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woher hast du das? Veraltete Produkte stimmt außerdem nicht. Der Large-Scale WR hat so ungefähr den besten Effizienzgrad weltweit, man gewinnt dort Marktanteile und Innovationspreise.

Mit Innovationspreisen generiert man keinen Ertrag. Also sind diese nett zu bekommen, nur muss man diese dann auch in Umsatz und Ertrag umsetzen können. Sonst ist es nur Marketing, oder?
G
Gpl503, 13.04.2025 13:20 Uhr
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Ich formuliere es aus meiner Sicht mal so. Zusammenfassend lässt sich sagen: * Der Bereich Large Scale ist derzeit der einzige profitable Geschäftsbereich. * Die Home- und C&I-Segmente sind EBIT-negativ. * Der negative Free Cashflow deutet auf einen hohen Liquiditätsabfluss (Cash Burning Company) hin und die Produktionskapazität von 40 GW ist derzeit nicht ausgelastet (geplant 20-22GW), was zu enormen Strukturkosten beiträgt. * Die angekündigten Personalentlastung, die organisatorischen Änderungen sollen 150-200 Millionen Euro an Kostenreduktion bringen. Diese werden jedoch zum Teil von den hohen Kosten der Unterauslastung der Produktionskapazität aufgezerrt. * Erschwerend kommt eine aktuelle US-Zollpolitik hinzu, die erhebliche Auswirkungen auf die amerikanische Solarindustrie haben könnte – einem Schlüsselmarkt für SMA im Large-Scale-Segment. Sollten steigende Modulpreise – verursacht durch Zölle und Produktionsengpässe (die US amerikanischen Produktionskapazitäten für Module reichen bei weitem nicht aus) – die Rentabilität von Solarprojekten beeinträchtigen, könnten viele neue Bau-/Investitionsvorhaben trotz gut gefülltem Auftragsbuch wieder auf Eis gelegt werden. * Das gesamte aktuelle Geschäftsmodell hängt von Entscheidungen über Subventionen von der Politik ab.
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Gpl503, 13.04.2025 13:18 Uhr
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woher hast du das? Veraltete Produkte stimmt außerdem nicht. Der Large-Scale WR hat so ungefähr den besten Effizienzgrad weltweit, man gewinnt dort Marktanteile und Innovationspreise.

Ja, Large Scale ist neu auf den Markt gebracht worden. Die Bestellungen laufen erst an. Das aktuelle Large Scale Produkt ist noch nicht abgekündigt. Aus CN gibt es bereits ähnliche Produkte auf dem Markt oder sind angekündigt. Ich sehe es eher bei den Home und C&I Produkten als kritisch an. Immerhin hatten diese Produkte einmal zu mehr als 50% des Umsatzes in der Vergangenheit beigetragen (vor 2024). Es fehlt meiner Meinung nach an Innovationskraft im Home und C&I Bereich.
H
HodlMan, 13.04.2025 13:06 Uhr
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Die SMA AG steht 2025 vor großen Herausforderungen. Der Aktienkurs ist binnen eines Jahres um 75 % gefallen, die Umsatzerwartung in 2024 wurde drastisch von 2,3 auf 1,5 Mrd. Euro gesenkt – entgegen früherer, optimistischer Aussagen des Vorstands. Trotz Ausbau der Produktionskapazität auf 40 GW zeigen sich operative Schwächen, vor allem in den Bereichen Home Solutions und C&I, die Verluste schreiben. Nur das Large-Scale-Geschäft ist profitabel. Finanziell ist die Lage angespannt: Der Free Cashflow ist negativ, die Liquidität sinkt, Lagerbestände sind hoch. Eine Reorganisation mit dem Abbau von 1.100 Stellen und der Reduktion auf zwei Segmente soll Kosten senken (150–200 Mio. Euro). Die hohe Fluktuation auf der CFO-Position wirft Fragen zur Führungsstabilität auf. Zudem verliert SMA durch veraltete Produkte, fehlende Fertigung in Niedriglohnländern und zunehmenden Wettbewerb – insbesondere aus China – an Wettbewerbsfähigkeit. Die Produktionsauslastung liegt nur bei ca. 50 %, was die Strukturkosten erhöht. Erschwerend wirken mögliche Zollrisiken in den USA, einem Schlüsselmarkt. Sollte sich die Lage nicht schnell bessern, droht SMA 2026 eine ernsthafte finanzielle Krise. Ein Turnaround scheint nur mit neuer Strategie und neuer Führung möglich – derzeit aber nicht in Sicht.

woher hast du das? Veraltete Produkte stimmt außerdem nicht. Der Large-Scale WR hat so ungefähr den besten Effizienzgrad weltweit, man gewinnt dort Marktanteile und Innovationspreise.
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Gpl503, 13.04.2025 13:04 Uhr
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Die SMA AG steht 2025 vor großen Herausforderungen. Der Aktienkurs ist binnen eines Jahres um 75 % gefallen, die Umsatzerwartung in 2024 wurde drastisch von 2,3 auf 1,5 Mrd. Euro gesenkt – entgegen früherer, optimistischer Aussagen des Vorstands. Trotz Ausbau der Produktionskapazität auf 40 GW zeigen sich operative Schwächen, vor allem in den Bereichen Home Solutions und C&I, die Verluste schreiben. Nur das Large-Scale-Geschäft ist profitabel. Finanziell ist die Lage angespannt: Der Free Cashflow ist negativ, die Liquidität sinkt, Lagerbestände sind hoch. Eine Reorganisation mit dem Abbau von 1.100 Stellen und der Reduktion auf zwei Segmente soll Kosten senken (150–200 Mio. Euro). Die hohe Fluktuation auf der CFO-Position wirft Fragen zur Führungsstabilität auf. Zudem verliert SMA durch veraltete Produkte, fehlende Fertigung in Niedriglohnländern und zunehmenden Wettbewerb – insbesondere aus China – an Wettbewerbsfähigkeit. Die Produktionsauslastung liegt nur bei ca. 50 %, was die Strukturkosten erhöht. Erschwerend wirken mögliche Zollrisiken in den USA, einem Schlüsselmarkt. Sollte sich die Lage nicht schnell bessern, droht SMA 2026 eine ernsthafte finanzielle Krise. Ein Turnaround scheint nur mit neuer Strategie und neuer Führung möglich – derzeit aber nicht in Sicht.
H
HodlMan, 13.04.2025 12:26 Uhr
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btw, Sungrow hat seit Anfang April ca. 23% am Aktienpreis eingebüßt, also denke ich, dass die schon ordentlich Umsatz in den USA machen. Das gleiche gilt dann wohl auch für einige andere chinesische WR-Marken, die nicht öffentlich gelistet sind. Das sollte SMA und die Margen im Large-Segment schon unterstützen. Gleichzeitig ist die Powerwall durch Musks Image beschädigt und Buchungen gehen hier ebenfalls um 20% zurück.
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