Strategy B WKN: 722713 ISIN: US5949724083 Kürzel: EOU Forum: Aktien User: WhiteRussian
Ist ja alles schön und gut. Und ihr habt ja in vielen Dingen auch völlig recht. Aber warum schreibt ihr in einem Forum zu einer Aktie, in die ihr nicht investiert? Also positiv wird ja ohnehin nicht mehr darüber gesprochen und insofern sehe ich auch keinen Anlass für euch, einzusteigen. Gleichzeitig aber scheint ihr auch nicht zu den Shortern der Aktie zu gehören. Also, was ist die Absicht? Ich gehe auch nicht irgendwo hin oder halte mich in einem Forum auf, um den Anwesenden eine Sache madig zu reden.
Da scheint sich ja eine ordentliche Frust bei dir angesammelt zu haben. Aber recht hast du mit deinen Worten allemal. Risiko-Assets bringen eben immer ein hohes Risiko einher. Ich glaube kaum, dass hier jemand an die unternehmerischen Fähigkeiten von Saylor gesetzt hat. Denn andernfalls wäre sein Unternehmen vorher schon erfolgreich gewesen. Jeder wird auf das Risiko gesetzt haben, hohe Gewinne einzufahren. Auch alle, die meinetwegen über deiner Preiszone von 338 Dollar noch investiert waren. So ist Börse nunmal. Die einen gewinnen und die anderen verlieren. Und manche verlieren immer.
Da scheint sich ja eine ordentliche Frust bei dir angesammelt zu haben. Aber recht hast du mit deinen Worten allemal. Risiko-Assets bringen eben immer ein hohes Risiko einher. Ich glaube kaum, dass hier jemand an die unternehmerischen Fähigkeiten von Saylor gesetzt hat. Denn andernfalls wäre sein Unternehmen vorher schon erfolgreich gewesen. Jeder wird auf das Risiko gesetzt haben, hohe Gewinne einzufahren. Auch alle, die meinetwegen über deiner Preiszone von 338 Dollar noch investiert waren. So ist Börse nunmal. Die einen gewinnen und die anderen verlieren. Und manche verlieren immer.
Diese Aussage ist in so vielen Punkten schlicht falsch. Natürlich hat Saylor die Anleger vor den Kopf gestoßen und genau dafür hat ihm nicht „Jim Chanos“, sondern der breite Markt die Quittung präsentiert. Zuerst wurde ein Drei-Jahres-Plan über 21 + 21 Milliarden ausgerufen, der dann plötzlich auf rund drei Monate zusammengestaucht wurde. Und das ist eben nicht irgendeine Randnotiz, sondern der entscheidende Punkt: Glaubwürdigkeit ist an der Börse DAS zentrale Gut. Direkt im Anschluss folgte die nächste, noch maßlosere ATM-Verwässerungsrunde (der 40+ Mrd.-Plan), die zwar weniger dreist kommuniziert wurde, aber trotzdem alles andere als kursfördernd war. Als ob diese Verunsicherung nicht reichen würde, hat Saylor danach die nächste PR-Katastrophe geliefert: erst groß ankündigen, man werde kein ATM mehr unter mNAV 2,5 machen und dieses „Versprechen“ dann im Alleingang knapp zwei Wochen später wieder einkassieren. Seitdem ist klar: Alles hat sich verändert. MicroStrategy hat noch nie zuvor in dieser Aggressivität per ATM Bitcoin eingesammelt. Und rein „zufällig“ sind seit genau diesem Kurswechsel November 2024 mNAV und Aktie im Eimer, salopp gesagt. Mit ein paar kurzen Ausreißern nach oben. Jeder Vergleich mit der Zeit davor ist daher unsinnig. Seit November 2024 gibt es eine klare Zäsur, eine Zeitenwende. Vorher gab es weder diese ATM-Dauerbewaffnung noch derart massive Bitcoin-Käufe. Wer MicroStrategy heute immer noch mit der „alten“ MicroStrategy vergleicht, blendet genau dieses entscheidende „kleine“ Detail aus: Eine solche Unternehmensstrategie hat es vorher nie gegeben. Und was der Markt davon hält, siehst du seit November 2024 jeden Tag im Chart und im mNAV: völlig unabhängig davon, was du, ich oder irgendein bullisher Analyst dazu meinen. Schau dir einfach den 1-Jahres-Chart und das mNAV an: Wenn etwas aussieht wie ein Pferd, sich bewegt wie ein Pferd und riecht wie ein Pferd, dann ist die naheliegendste Erklärung, dass es schlicht ein Pferd ist. In diesem Fall: MicroStrategy hat durch diesen Strategiewechsel eben auch den entsprechenden Kursverlauf „verdient“. Der Markt macht den Preis, nicht irgendwelche schicken Formeln, Aussagen oder Analystenkommentare. Und: Keine noch so tollen Quartalszahlen oder sonstige „Katalysatoren“ haben bisher irgendetwas daran geändert. Kein Bitcoin-ATH, kein 125k-BTC-Kurs, gar nichts. Was genau soll denn bitteschön noch kommen, das angeblich „alles dreht“? Noch bessere Zahlen? Noch höhere BTC-ATHs? Früher hieß es: „Wartet nur, wenn BTC 130k erreicht…“ – nun waren es 125k, passiert ist: nichts. Dann hieß es: „Wartet erst die brutalen Quartalszahlen nach neuer FASB-Rechnungslegung ab, dann wird MSTR höher bewertet als Microsoft und Apple, die Analysten werden es ALLE erkennen… 😂“ Und was ist passiert? Wieder: nichts. Also wird die Story einfach weitergeschoben: Jetzt „muss“ BTC halt 140k erreichen, dann kommt das nächste Hopium-Narrativ. Hopium geht nie aus – genau wie die täglich neu ausgerufenen Supportlevel. Hättet ihr auch nur eine Sekunde auf die Mahner gehört und spätestens bei ca. 338$ (200-Tage-Linie damals) bzw. 333$ (ATH-Support aus dem Jahr 2000) reagiert, wärt ihr im Bereich um 290 € draußen gewesen. Aber nein, stattdessen jeden Tag neues Hopium, und jeden Tag das Mantra: „Jetzt lohnt sich verkaufen ja nicht mehr.“ Und nein, nicht HINTERHER ist man schlauer sondern einige, inklusive mir, haben es bereits vorher versucht aufzuzeigen. Man merkt einfach, dass viele hier das kleine 1x1 der Börse nicht anwenden. Eine der Grundregeln lautet: Sei nicht mit einer Aktie verheiratet. Hier sind so einige emotional an die Aktie gebunden oder meinen es wäre schlimm Verluste zu realisieren. Daran ist rein gar nichts schlimm. Aber gut, ist nicht mein Bier.
Diese Aussage ist in so vielen Punkten schlicht falsch. Natürlich hat Saylor die Anleger vor den Kopf gestoßen und genau dafür hat ihm nicht „Jim Chanos“, sondern der breite Markt die Quittung präsentiert. Zuerst wurde ein Drei-Jahres-Plan über 21 + 21 Milliarden ausgerufen, der dann plötzlich auf rund drei Monate zusammengestaucht wurde. Und das ist eben nicht irgendeine Randnotiz, sondern der entscheidende Punkt: Glaubwürdigkeit ist an der Börse DAS zentrale Gut. Direkt im Anschluss folgte die nächste, noch maßlosere ATM-Verwässerungsrunde (der 40+ Mrd.-Plan), die zwar weniger dreist kommuniziert wurde, aber trotzdem alles andere als kursfördernd war. Als ob diese Verunsicherung nicht reichen würde, hat Saylor danach die nächste PR-Katastrophe geliefert: erst groß ankündigen, man werde kein ATM mehr unter mNAV 2,5 machen und dieses „Versprechen“ dann im Alleingang knapp zwei Wochen später wieder einkassieren. Seitdem ist klar: Alles hat sich verändert. MicroStrategy hat noch nie zuvor in dieser Aggressivität per ATM Bitcoin eingesammelt. Und rein „zufällig“ sind seit genau diesem Kurswechsel November 2024 mNAV und Aktie im Eimer, salopp gesagt. Mit ein paar kurzen Ausreißern nach oben. Jeder Vergleich mit der Zeit davor ist daher unsinnig. Seit November 2024 gibt es eine klare Zäsur, eine Zeitenwende. Vorher gab es weder diese ATM-Dauerbewaffnung noch derart massive Bitcoin-Käufe. Wer MicroStrategy heute immer noch mit der „alten“ MicroStrategy vergleicht, blendet genau dieses entscheidende „kleine“ Detail aus: Eine solche Unternehmensstrategie hat es vorher nie gegeben. Und was der Markt davon hält, siehst du seit November 2024 jeden Tag im Chart und im mNAV: völlig unabhängig davon, was du, ich oder irgendein bullisher Analyst dazu meinen. Schau dir einfach den 1-Jahres-Chart und das mNAV an: Wenn etwas aussieht wie ein Pferd, sich bewegt wie ein Pferd und riecht wie ein Pferd, dann ist die naheliegendste Erklärung, dass es schlicht ein Pferd ist. In diesem Fall: MicroStrategy hat durch diesen Strategiewechsel eben auch den entsprechenden Kursverlauf „verdient“. Der Markt macht den Preis, nicht irgendwelche schicken Formeln, Aussagen oder Analystenkommentare. Und: Keine noch so tollen Quartalszahlen oder sonstige „Katalysatoren“ haben bisher irgendetwas daran geändert. Kein Bitcoin-ATH, kein 125k-BTC-Kurs, gar nichts. Was genau soll denn bitteschön noch kommen, das angeblich „alles dreht“? Noch bessere Zahlen? Noch höhere BTC-ATHs? Früher hieß es: „Wartet nur, wenn BTC 130k erreicht…“ – nun waren es 125k, passiert ist: nichts. Dann hieß es: „Wartet erst die brutalen Quartalszahlen nach neuer FASB-Rechnungslegung ab, dann wird MSTR höher bewertet als Microsoft und Apple, die Analysten werden es ALLE erkennen… 😂“ Und was ist passiert? Wieder: nichts. Also wird die Story einfach weitergeschoben: Jetzt „muss“ BTC halt 140k erreichen, dann kommt das nächste Hopium-Narrativ. Hopium geht nie aus – genau wie die täglich neu ausgerufenen Supportlevel. Hättet ihr auch nur eine Sekunde auf die Mahner gehört und spätestens bei ca. 338$ (200-Tage-Linie damals) bzw. 333$ (ATH-Support aus dem Jahr 2000) reagiert, wärt ihr im Bereich um 290 € draußen gewesen. Aber nein, stattdessen jeden Tag neues Hopium, und jeden Tag das Mantra: „Jetzt lohnt sich verkaufen ja nicht mehr.“ Und nein, nicht HINTERHER ist man schlauer sondern einige, inklusive mir, haben es bereits vorher versucht aufzuzeigen. Man merkt einfach, dass viele hier das kleine 1x1 der Börse nicht anwenden. Eine der Grundregeln lautet: Sei nicht mit einer Aktie verheiratet. Hier sind so einige emotional an die Aktie gebunden oder meinen es wäre schlimm Verluste zu realisieren. Daran ist rein gar nichts schlimm. Aber gut, ist nicht mein Bier.
Ich sehe das genauso. An der Situation hat sich nämlich insofern nur etwas geändert, das die Leute dem vermeintlichen Gauner Saylor nicht mehr trauen würden. Dabei macht er genau das, was er auch vorher schon getan hat. Nichts hat sich geändert. Er hat den Leuten nichts verheimlicht und auch nichts versprochen. Klar, haben die Anleger vielleicht irgendwelche Wunschvorstellungen gehabt.. Weiterhin wurde der Kurs aus meiner Sicht nach unten manipuliert. Wenn ein Mensch, wie Jim Chanos, glaubt durch den Abverkauf bewiesen zu haben, dass der Kurs überbewertet wäre, dann hat er das nur geschafft, weil er die (finanziellen) Mittel hatte, eben diesen Kurs nach unten zu manipulieren. Am Ende dann zu behaupten, dass er etwas bewiesen hätte, erscheint für mich schon wie eine Form des Sarkasmus. Pumpe ich Unmengen an Geld in die Leerverkäufe, dann muss ich nichts beweisen. Der Kurs wird zwangsläufig die Richtung annehmen. Amen 😄
Kaufindikator schön und gut. Drumherum ist alles KI-mäßig aufgebläht und dann kommt irwann ein Pump und dann ein heftiger Dump. Ich sammel Cash, Gold und Bitcoin und lass meine Etfs laufen. Finger weg von BTC-Proxys oder anderen Future Trends zu der Zeit wäre meine Sichtweise. Keine Anlageberatung
Mehr zu diesem Wert
|
|
Thema | ||
|---|---|---|---|
| 1 | DAX Hauptdiskussion | -0,76 % | |
| 2 | DPCM Capital Hauptdiskussion | +15,92 % | |
| 3 | Dax Prognose | -0,76 % | |
| 4 | Nio für normale Kommunikation | +1,91 % | |
| 5 | Security der nächsten Generation | +3,91 % | |
| 6 | RHEINMETALL Hauptdiskussion | -1,38 % | |
| 7 | NVIDIA Hauptdiskussion | -0,19 % | |
| 8 | Novo Nordisk nach Split | -0,86 % | |
| 9 | Trading- und Aktien-Chat | ||
| 10 | Quantum Crypto Security | +2,17 % | Alle Diskussionen |
|
|
Thema | ||
|---|---|---|---|
| 1 | DPCM Capital Hauptdiskussion | +17,03 % | |
| 2 | Nio für normale Kommunikation | +1,90 % | |
| 3 | Security der nächsten Generation | +4,79 % | |
| 4 | RHEINMETALL Hauptdiskussion | -1,28 % | |
| 5 | NVIDIA Hauptdiskussion | +0,11 % | |
| 6 | Novo Nordisk nach Split | +0,14 % | |
| 7 | Quantum Crypto Security | +2,17 % | |
| 8 | Cleanspark: $CLSK | +0,17 % | |
| 9 | Critical Infrastructure Technologies Hauptdiskussion | +1,10 % | |
| 10 | PLUG POWER Hauptdiskussion | -1,07 % | Alle Diskussionen |