Teco Forum: Community User: Socke2

Kommentare 14.510
P
Punkerkapitalist, 09.09.2022 10:30 Uhr
1

Auch eine nette Wunschvorstellung 😉

Muss ja nicht aus dem Sondervermögen kommen :) Im Schiffbau "Marine thyssenkrupp" sind die Teco Produkte gut aufgehoben. Auch Ihre Schiffe sind derzeit Dreckschleudern auf dem Meer.
G
Gast-753175401, 09.09.2022 10:13 Uhr
0

Die Nachricht mit dem MoU ist zweifelsfrei super mit thyssenkrupp. Der Kurs bleibt erstmal unberührt. Es dauert alles noch und ist erstmal mit Investitionen verbunden. Interessanter hingegen wäre den Lieferanten als Kunden zu gewinnen. Mit dem Sondervermögen der Bundeswehr könnten ja in Ihre Schiffe die Teco Produkte installiert werden.

Auch eine nette Wunschvorstellung 😉
P
Punkerkapitalist, 09.09.2022 10:05 Uhr
1
Die Nachricht mit dem MoU ist zweifelsfrei super mit thyssenkrupp. Der Kurs bleibt erstmal unberührt. Es dauert alles noch und ist erstmal mit Investitionen verbunden. Interessanter hingegen wäre den Lieferanten als Kunden zu gewinnen. Mit dem Sondervermögen der Bundeswehr könnten ja in Ihre Schiffe die Teco Produkte installiert werden.
G
Gast-753175401, 09.09.2022 10:00 Uhr
0

Dazu ein Kommentar von einem Nutzer aus einem anderen Forum, den sehr gut zusammengefasst finde. „Also noch mal meine Sicht der Dinge. Was ist ein Mou: Eine Memory of Understanding (MOU oder MoU) ist ein Begriff aus dem US-amerikanischen Rechtskreis. Es ist eine offizielle Absichtserklärung zwischen zwei oder mehreren Parteien. Firmen und Organisationen können mithilfe von Absichtserklärungen offizielle Partnerschaften eingehen. MOUs sind rechtlich nicht bindend, aber sie belegen die ernsthafte Absicht und bezeugen gegenseitigen Respekt. Das ist stärker als eine Absprache unter Ehrenleuten (Gentleman‘s Agreement). MOUs sind oftmals der erste Schritt in Richtung rechtlicher Vertrag. Im US-Recht ist ein Memorandum of Understanding ein Synonym zu Letter of Intent (LoI) (Willenserklärung, Grundsatzvereinbarung, Vorvertrag). Jetzt die Frage, warum mache ich ein MOU, und nicht direkt einen Vertrag. Bei komplexen Themen wie den Aufbau einer Produktionslinie muss es eine Leistungsbeschreibung bzw. ein Komponentenlastenheft geben, um die von Lieferanten zu erfüllende Leistung klar und eindeutig zu definieren, gerade auch im Hinblick darauf, dass ja am Ende die Erwartungshaltung des Käufers an die Leistungsfähigkeit der Anlage erfüllt werden muss, da es ansonsten immer die rechtlichen Risiken geben würde, ob die Erwartungshaltung tatsächlich erfüllt werden konnte. Nur ist die Brennstoffzelle noch in der Entwicklung, es exisitieren nur Prototypen, und die finale Leistungsbeschreibung der Produktionslinie wird erst dann existieren, wenn klar ist, wie das Endprodukt tatsächlich aussehen wird. Als Kaufmann arbeite ich dann mit MoU oder Loi, damit der Auftragnehmer bereits mit der Konstruktion der Anlage anhand der bekannten, aber noch nicht finalen Daten anfangen kann, um z. B. bereits feststehende Arbeitsprozesse zu konstruieren. Meistens lege ich dann die vereinbarten Rahmendaten (Liefertermin, Preis bzw. Budget) im Loi fest. Und je nach Formulierung (da ich den Inhalt nicht kenne), wird, dass sollte auch jeder Bedenken, ein "hart formulierter" Loi durchaus von einem Gericht nicht nur als reine Absichtserklärung, sondern als fester Vertrag beurteilt. Und Thyssen wird schon wissen, was sie tun :) Also, was ich sagen will, für mich ist das von außen betrachtet aufgrund eigener Erfahrungen im Umgang mit solchen Themen normal, in der jetztigen Phase mit einem MoU oder Loi zu arbeiten, damit der Lieferant mit der Konstruktion beginnen kann und solange ich nicht in der Lage bin, alle Anforderungen rechtssicher zu definieren. Und dann geht es z. B. so weiter, dass schnellstmöglich kritische Bauteile identifiziert werden (z. B. Hydraulikmotoren), um dann in Einzelvereinbarungen zumindest für diese Bauteile die Beschaffung auslösen zu können, damit am Ende des Tages der Termin für die Fertigstellung gehalten werden kann“

Vielen Dank für die ausführliche Information
Iammaza
Iammaza, 08.09.2022 22:44 Uhr
1

Dazu ein Kommentar von einem Nutzer aus einem anderen Forum, den sehr gut zusammengefasst finde. „Also noch mal meine Sicht der Dinge. Was ist ein Mou: Eine Memory of Understanding (MOU oder MoU) ist ein Begriff aus dem US-amerikanischen Rechtskreis. Es ist eine offizielle Absichtserklärung zwischen zwei oder mehreren Parteien. Firmen und Organisationen können mithilfe von Absichtserklärungen offizielle Partnerschaften eingehen. MOUs sind rechtlich nicht bindend, aber sie belegen die ernsthafte Absicht und bezeugen gegenseitigen Respekt. Das ist stärker als eine Absprache unter Ehrenleuten (Gentleman‘s Agreement). MOUs sind oftmals der erste Schritt in Richtung rechtlicher Vertrag. Im US-Recht ist ein Memorandum of Understanding ein Synonym zu Letter of Intent (LoI) (Willenserklärung, Grundsatzvereinbarung, Vorvertrag). Jetzt die Frage, warum mache ich ein MOU, und nicht direkt einen Vertrag. Bei komplexen Themen wie den Aufbau einer Produktionslinie muss es eine Leistungsbeschreibung bzw. ein Komponentenlastenheft geben, um die von Lieferanten zu erfüllende Leistung klar und eindeutig zu definieren, gerade auch im Hinblick darauf, dass ja am Ende die Erwartungshaltung des Käufers an die Leistungsfähigkeit der Anlage erfüllt werden muss, da es ansonsten immer die rechtlichen Risiken geben würde, ob die Erwartungshaltung tatsächlich erfüllt werden konnte. Nur ist die Brennstoffzelle noch in der Entwicklung, es exisitieren nur Prototypen, und die finale Leistungsbeschreibung der Produktionslinie wird erst dann existieren, wenn klar ist, wie das Endprodukt tatsächlich aussehen wird. Als Kaufmann arbeite ich dann mit MoU oder Loi, damit der Auftragnehmer bereits mit der Konstruktion der Anlage anhand der bekannten, aber noch nicht finalen Daten anfangen kann, um z. B. bereits feststehende Arbeitsprozesse zu konstruieren. Meistens lege ich dann die vereinbarten Rahmendaten (Liefertermin, Preis bzw. Budget) im Loi fest. Und je nach Formulierung (da ich den Inhalt nicht kenne), wird, dass sollte auch jeder Bedenken, ein "hart formulierter" Loi durchaus von einem Gericht nicht nur als reine Absichtserklärung, sondern als fester Vertrag beurteilt. Und Thyssen wird schon wissen, was sie tun :) Also, was ich sagen will, für mich ist das von außen betrachtet aufgrund eigener Erfahrungen im Umgang mit solchen Themen normal, in der jetztigen Phase mit einem MoU oder Loi zu arbeiten, damit der Lieferant mit der Konstruktion beginnen kann und solange ich nicht in der Lage bin, alle Anforderungen rechtssicher zu definieren. Und dann geht es z. B. so weiter, dass schnellstmöglich kritische Bauteile identifiziert werden (z. B. Hydraulikmotoren), um dann in Einzelvereinbarungen zumindest für diese Bauteile die Beschaffung auslösen zu können, damit am Ende des Tages der Termin für die Fertigstellung gehalten werden kann“

👍 Das bringt tatsächlich etwas Licht ins Dunkle. Macht durchaus Sinn und war mir so nicht bekannt…
Ak991
Ak991, 08.09.2022 22:32 Uhr
0
Dazu ein Kommentar von einem Nutzer aus einem anderen Forum, den sehr gut zusammengefasst finde. „Also noch mal meine Sicht der Dinge. Was ist ein Mou: Eine Memory of Understanding (MOU oder MoU) ist ein Begriff aus dem US-amerikanischen Rechtskreis. Es ist eine offizielle Absichtserklärung zwischen zwei oder mehreren Parteien. Firmen und Organisationen können mithilfe von Absichtserklärungen offizielle Partnerschaften eingehen. MOUs sind rechtlich nicht bindend, aber sie belegen die ernsthafte Absicht und bezeugen gegenseitigen Respekt. Das ist stärker als eine Absprache unter Ehrenleuten (Gentleman‘s Agreement). MOUs sind oftmals der erste Schritt in Richtung rechtlicher Vertrag. Im US-Recht ist ein Memorandum of Understanding ein Synonym zu Letter of Intent (LoI) (Willenserklärung, Grundsatzvereinbarung, Vorvertrag). Jetzt die Frage, warum mache ich ein MOU, und nicht direkt einen Vertrag. Bei komplexen Themen wie den Aufbau einer Produktionslinie muss es eine Leistungsbeschreibung bzw. ein Komponentenlastenheft geben, um die von Lieferanten zu erfüllende Leistung klar und eindeutig zu definieren, gerade auch im Hinblick darauf, dass ja am Ende die Erwartungshaltung des Käufers an die Leistungsfähigkeit der Anlage erfüllt werden muss, da es ansonsten immer die rechtlichen Risiken geben würde, ob die Erwartungshaltung tatsächlich erfüllt werden konnte. Nur ist die Brennstoffzelle noch in der Entwicklung, es exisitieren nur Prototypen, und die finale Leistungsbeschreibung der Produktionslinie wird erst dann existieren, wenn klar ist, wie das Endprodukt tatsächlich aussehen wird. Als Kaufmann arbeite ich dann mit MoU oder Loi, damit der Auftragnehmer bereits mit der Konstruktion der Anlage anhand der bekannten, aber noch nicht finalen Daten anfangen kann, um z. B. bereits feststehende Arbeitsprozesse zu konstruieren. Meistens lege ich dann die vereinbarten Rahmendaten (Liefertermin, Preis bzw. Budget) im Loi fest. Und je nach Formulierung (da ich den Inhalt nicht kenne), wird, dass sollte auch jeder Bedenken, ein "hart formulierter" Loi durchaus von einem Gericht nicht nur als reine Absichtserklärung, sondern als fester Vertrag beurteilt. Und Thyssen wird schon wissen, was sie tun :) Also, was ich sagen will, für mich ist das von außen betrachtet aufgrund eigener Erfahrungen im Umgang mit solchen Themen normal, in der jetztigen Phase mit einem MoU oder Loi zu arbeiten, damit der Lieferant mit der Konstruktion beginnen kann und solange ich nicht in der Lage bin, alle Anforderungen rechtssicher zu definieren. Und dann geht es z. B. so weiter, dass schnellstmöglich kritische Bauteile identifiziert werden (z. B. Hydraulikmotoren), um dann in Einzelvereinbarungen zumindest für diese Bauteile die Beschaffung auslösen zu können, damit am Ende des Tages der Termin für die Fertigstellung gehalten werden kann“
Iammaza
Iammaza, 08.09.2022 22:04 Uhr
0
Heute wieder eindeutig und zurecht am Kurs abzulesen, dass mit solchen News kein Blumentopf zu gewinnen ist - kein Volumen und fast nur Verkäufe an der Heimatbörse. Die Meldung heißt im Prinzip nur, dass die letzten Monate nicht viel passiert ist und sich erst jetzt Gedanken über die Produktion gemacht wird… Und ganz generell, warum nur eine Absichtserklärung und kein verbindlicher Liefervertrag?! Natürlich viel Spekulation, aber vielleicht gibt es doch nicht so viele Projekte/Abnehmer für die BZ, fehlende finanzielle Mittel, fehlende Performance der BZ, usw… In den letzten 356 Tagen, selbst unter Berücksichtigung des aktuellen Marktumfelds, ist das im Vergleich zur Peergroup alles viel zu dürftig bzgl. Partnerschaften, Aufträgen und Verkäufen… Klar, Visionen sind toll und werden heuer dringender denn je gebraucht, dennoch reden wir noch immer von einem Ingenieursbüro mit einer in keinster Weise gerechtfertigten hohen Marketcap… Oftmals liest man hier, der Kurs steht dort weil Teco noch unter dem Radar der Großen fliegt. Für mich liegt das eher daran, dass Teco zu uninteressant und kein Investmentcase ist, zumindest derzeit.
G
Gast-747404600, 08.09.2022 12:26 Uhr
0

Da hast du wohl Recht. Zudem hat die EZB scheinbar heute die Zinsen erhöht.

14 Uhr ist der EZB-Entscheid, glaube ich. Man geht aber von einer kräftigen Erhöhung aus, insofern ist das evtl. eingepreist. Ich sehe eher Gefahr, wenn zu wenig erhöht wird... Aber warten wir´s ab. Langfristig eh uninteressant.
G
Gast-753175401, 08.09.2022 11:56 Uhr
0

Es gab doch gar keine relevanten Umsätze heute an den bekannten Handelsplätzen?? Oder hab ich was übersehen. Wenn dann hat hier jmd seine 5000stk deswegen abgeworfen und aufgrund des geringen Volumens ist es etwas runter. Aber hier hat niemand im größeren Stil etwas deswegen verkauft. Volumen in Oslo 12tsd

Da hast du wohl Recht. Zudem hat die EZB scheinbar heute die Zinsen erhöht.
C
Crosby4, 08.09.2022 11:50 Uhr
0
Es gab doch gar keine relevanten Umsätze heute an den bekannten Handelsplätzen?? Oder hab ich was übersehen. Wenn dann hat hier jmd seine 5000stk deswegen abgeworfen und aufgrund des geringen Volumens ist es etwas runter. Aber hier hat niemand im größeren Stil etwas deswegen verkauft. Volumen in Oslo 12tsd
G
Gast-753175401, 08.09.2022 11:15 Uhr
0

Aber jeder der investiert sollte doch den Zeitplan kennen und braucht dann nicht jammern, dass die Serienproduktion erst Q4/23 startet. Und die Aussage vom Tore mit 2024 ist voll authentisch und nachvollziehbar, denn bis eine Montagelinie richtig rund läuft dauert es halt paar Wochen/Monate. Außerdem heißt es ja nicht, dass der Kurs bis dahin nicht steigen kann 😊

Da gebe ich dir in jedem Punkt Recht! Dennoch ist der Kurs leicht gefallen. Eine mögliche Erklärung dafür könnte eben sein, dass Investoren, die den Zeitplan nicht kannten oder auf kurzfristigere Gewinne spekulierten ihr Geld nun abziehen. Natürlich sind auch andere Gründe denkbar.
Mehr zu diesem Wert
Thema
1 Teco
2 TECO 2030 mit Verstand
3 Teco ohne Gestreite
4 Teco 2030 Stimmungsbild
5 Teco News Only
Meistdiskutiert
Thema
1 RHEINMETALL Hauptdiskussion -2,24 %
2 Security der nächsten Generation +10,03 %
3 PLUG POWER Hauptdiskussion +12,08 %
4 Hims & Hers Health Registered (A) Hauptdiskussion +2,93 %
5 Investmentchancen +2,93 %
6 DAX Hauptdiskussion -0,45 %
7 Beyond Meat Hauptdiskussion -2,03 %
8 Diginex -2,31 %
9 Metaplanet -0,08 %
10 NVIDIA Hauptdiskussion +2,08 %
Alle Diskussionen
Aktien
Thema
1 RHEINMETALL Hauptdiskussion -4,46 %
2 Security der nächsten Generation +10,44 %
3 PLUG POWER Hauptdiskussion +11,88 %
4 Hims & Hers Health Registered (A) Hauptdiskussion +3,68 %
5 Investmentchancen +3,68 %
6 Beyond Meat Hauptdiskussion -2,03 %
7 Diginex -2,31 %
8 Metaplanet +0,65 %
9 NVIDIA Hauptdiskussion +1,97 %
10 Cleanspark: $CLSK +0,50 %
Alle Diskussionen