VONOVIA WKN: A1ML7J ISIN: DE000A1ML7J1 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion
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Ein schöner Blick ins Gesetzbuch, der aber komplett an der Praxis der Großkonzerne vorbeigeht!Zu § 559a BGB (KfW-Zuschüsse)....... Ja, der Abzug ist Gesetz. Aber Konzerne wie Vonovia nutzen Skaleneffekte und eigene Tochtergesellschaften für die Sanierungen. Die Rechnungen stellen sie sich im Konzern quasi selbst aus. Die Modernisierungsumlage bleibt eine dauerhafte Mieterhöhung. Ist die Sanierung nach einigen Jahren abbezahlt, läuft die Mieterhöhung trotzdem unbegrenzt weiter. ...........Das ist eine eingebaute Renditemaschine! Zur Kappungsgrenze (2 bis 3 €/m²): Genau das ist doch der Punkt! Für eine Familie mit einer 80-m²-Wohnung bedeuten 3 Euro mehr pro Quadratmeter satte 240 Euro mehr im Monat. Das treibt Menschen in die Kündigung oder direkt ins Bürgergeld. Und wer zahlt diese 240 Euro Erhöhung dann? ........Der Steuerzahler über das Jobcenter, weil die Mietobergrenzen (Kosten der Unterkunft) gesetzlich nachgezogen werden müssen. Die Konzerne tragen kein echtes Marktrisiko, weil der Staat (also wir Steuerzahler) als Dauersubventionierer für den Mietspiegel und die Ausfälle einspringt. Genau das ist die staatlich finanzierte Wohlfühl-Rendite für Aktionäre auf Kosten der Allgemeinheit.
Das ist rechtlich und ökonomisch leider völlig am Thema vorbei: 1. § 559a BGB verbietet Doppelkassieren: Staatliche KfW-Zuschüsse müssen von den Modernisierungskosten abgezogen werden, bevor irgendetwas umgelegt wird. 2. Kappungsgrenze: Die Umlage ist seit 2019 auf 8 % p.a. und maximal 2 bis 3 €/m² binnen 6 Jahren gedeckelt. Bei den aktuellen Bau- und Zinskosten deckt das die Investitionen bei weitem nicht ab. 3. Risiko & Kapitalkosten: Mieten ist die Nutzung fremden Kapitals. Wer das Kapital bereitstellt, trägt Klumpen-, Zins- und Baurisiko. Liegt die Mietrendite unter den Kapitalkosten, baut oder saniert niemand mehr – genau das sehen wir aktuell im Kollaps des Neubaus. Von einer „garantierten Rendite“ zu sprechen, ignoriert die Realität der Zinswende komplett.
Nettes Märchen vom ‚Vorschussrisiko‘. In der Realität wurden diese Sanierungen steuerlich massiv bezuschusst (KfW-Mittel) und über die Modernisierungsumlage direkt auf die Mieten aufgeschlagen. Die Zeche zahlt am Ende der Mieter oder der Steuerzahler über die Kosten der Unterkunft. Die Konzerne haben kein Risiko getragen, sondern eine staatlich garantierte Rendite-Spirale in Gang gesetzt
Das bringt das nächste Dilemma auf den Punkt: Berlin hat damals auch deshalb verkauft, weil die Wohnungen einen gewaltigen Investitionsstau hatten – das waren verdeckte Schulden, die der klamme Senat gar nicht stemmen konnte. Die privaten Eigentümer haben die Milliarden für Dämmung, Heizungen und Sanierung auf eigenes Risiko vorgeschossen. Jetzt, wo der Bestand energetisch auf Stand gebracht ist, will man ihn spottbillig zurückkaufen. Erst die teure Sanierung dem Markt aufbürden und dann verstaatlichen – das ist finanzpolitisch an Dreistigkeit kaum zu überbieten.
Bitte immer aufpassen: Es geht hier um Eigentum was bewirtschaftet werden muss, und um Mieteinnahmen, welche auch versteuert werden!! Beim Bürgergeld geht es um Menschen, welche staatliche Unterstützung erhalten, wozu der Vermieter nichts kann. Also, was soll deine Aussage hier? 🔥🤮🔥🤮😎👍
Die Linke, die im Wahlkampf die Enteignung von Wohnungskonzernen fordert, hat offenbar vergessen, dass sie damals als PDS zusammen mit der SPD genau diese Wohnungen verkauft hat! Heute stellen sie sich hin und sagen: ‚Seht her, wir stehen auf eurer Seite.‘ Nicht wirklich! Sie haben dem Mietenwahnsinn erst freien Lauf gelassen, weil sie damals Berlins Tafelsilber privatisiert haben. ..........Wenn man die gesamte Regierungszeit von SPD und PDS (später Die Linke) unter Klaus Wowereit betrachtet, wurden zwischen 2002 und 2007 sogar über 110.000 öffentliche Wohnungen an private Investoren privatisiert !!!....... 65.700 Wohnungen wurden 2004 für gerade einmal 405 Millionen Euro verkauft. 𝗗𝗮𝘀 𝗲𝗻𝘁𝘀𝗽𝗿𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗲𝗶𝗻𝗲𝗺 𝗣𝗿𝗲𝗶𝘀 𝘃𝗼𝗻 𝗻𝘂𝗿 𝗿𝘂𝗻𝗱 𝟲𝟭𝟬𝟬 𝗘𝘂𝗿𝗼 𝗽𝗿𝗼 𝗪𝗼𝗵𝗻𝘂𝗻𝗴 !!!!! Das hätte sich jeder Berliner leisten können. Der deutsche Michel vergisst immer sehr schnell – darauf baut die Politik.......
Berlin - Die hohen Mieten werden zum Großteil für Bürgergeld-Empfänger ausgegeben. Damit wird Geld auf Kosten von uns Steuerzahlern verdient! Deshalb ist es widersprüchlich, diese Aktie zu kaufen, weil ich das Unternehmen schon über meine Steuern unfreiwillig unterstütze.
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