VONOVIA WKN: A1ML7J ISIN: DE000A1ML7J1 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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20. April 2026, 22:59 Uhr, Lang & Schwarz
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Kommentare 40.498
Bert1989
Bert1989, 07.12.2025 22:06 Uhr
1

Vonovias Geschäftsmodell ist sehr langweilig und leicht durchzurechnen anhand des Zinssatzes, den vonovia erhält. Deswegen diese Abhängigkeit. Kann man mit anderen Branchen nicht vergleichen.

Vonovia trifft es vielleicht härter, aber steigende Anleiherendite machen Aktien immer „weniger“ Interessant. Wenn man 5% „sicher“ bekommt sind natürlich 7-8% mit Risiko nicht mehr so spannend. Für mich sind Anleihen trotzdem nichts.
P
PaulR90, 07.12.2025 14:07 Uhr
0
Vonovia bzw der Immosektor aufgrund steigender Staatsanleihenrenditen wieder sehr günstig zu haben. Daher einer meiner aktuellen Aktienideen 📈 Gerne Video anschauen und Kanal ABONNIEREN 💯 https://youtu.be/Io1C9P-Xdsg Regelmäßig gibt es hier Börsencontent 🫡
m
madis, 07.12.2025 1:31 Uhr
0

Ich verstehe es immer noch nicht, warum Vonovia so an die Anleihen geknüpft wird. Andere Unternehmen müssen sich auch dauernd Fremdkapital beschaffen! Ist die Quote höher?

Vonovias Geschäftsmodell ist sehr langweilig und leicht durchzurechnen anhand des Zinssatzes, den vonovia erhält. Deswegen diese Abhängigkeit. Kann man mit anderen Branchen nicht vergleichen.
Bert1989
Bert1989, 06.12.2025 12:25 Uhr
2
Was man vielleicht auch nicht unerschätzen sollte sind die Rücklagen die man in den ersten 10 Jahren sicher nicht braucht aber danach, vielleicht auch erst nach 15-20 Jahren gibts Verbesserung. Naja kann man jetzt so oder so rechnen. Auf jedenfalls wird man bei steigenden Zinsen weniger ans bauen denken
D
Deepblue, 06.12.2025 9:18 Uhr
1

Also die ich kenne die haben damals auf kannte gebaut, was immer das heißt. Also 100%+ Finanzierung und so groß wie es halt ging. Bei uns stehen Häuser bei „normalen“ Arbeitern die 200qm groß sind bei einem aktuelle (damals ka) von rund 800€/qm und dann immer 700-800 qm. Bin da selber nicht 100% drinnen aber mit einen befreundet und dann bekommt man sowas mit. Also 3,5% seh ich gerade nicht mehr als Kredit.

Vor 10 Jahren habe ich selber gebaut. Zur Wahl standen 10 Jahre Zinsbindung und Zinsbindung bis Ende der Laufzeit des Kredits. Da mir die 10 Jahre zu unsicher waren haben wir Gott sei Dank bis Ende der Laufzeit genommen. Der Zins 2015 für 10 Jahre war ca. 1,9 %, für die ganze Laufzeit 2.1%. 10 Jahre wären jetzt rum gewesen und die, die das selber durch haben wissen ja was dies bedeuten würde, bei dem Zins gerade. ;) Und ja das auf Kante bauen haben bei uns auch viele gemacht. Wir gingen von den Ansatz aus so viel im Monat zu bezahlen wie wir auch für eine Miete (3-4 Raum Wohnung)bezahlt hätten und den Rest über die Sondertilgung. Wir wohnen im Speckgürtel nah an einer Großstadt. Bis jetzt haben wir es nie bereut und es bleibt genug übrig im Monat um zu sparen und auch Spielgeld für die Börse, ;)
B
BajuJo, 06.12.2025 8:58 Uhr
0
Ich verstehe es immer noch nicht, warum Vonovia so an die Anleihen geknüpft wird. Andere Unternehmen müssen sich auch dauernd Fremdkapital beschaffen! Ist die Quote höher?
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hugoli, 06.12.2025 8:30 Uhr
1

Realistisch sind bei 50 oder 60 % Restschuld wohl eher 3,5 % Zinsen, dann sind wir bei nur noch 21,6k also 3,6k mehr als 10 Jahre zuvor. Aber selbst wenn es 24k ggü. 18k wären sind das 33% mehr. Das ist unangenehm, aber unterhalb der nominalen Lohnentwicklung. Falls es damals knapp war, könnte es dann wieder knapp werden. Aber die Person würde nicht unkontrolliert Pleite gehen. Wenn sie keine Lust mehr hätte, diese hohen Raten zu zahlen könnte sie auch die Immobilie jetzt steuerfrei verkaufen und streicht dann die 400, 500 oder 600k Gewinn ein und kauft sich dafür was Neues. Aber um aus so einer Situation in eine Zwangsversteigerung zu schlittern, da muss schon mehr dazu kommen. Klar, wer nur auf 5 Jahre Zinsbindung finanziert hat, für den könnte es deutlich prekärer sein.

Das versteht der Durchschnittsbürger nicht. Es wird auf dem Markt nicht viel passieren.
Bert1989
Bert1989, 06.12.2025 8:22 Uhr
0
Von der KI: Hauptgrund gestiegene Lebenskosten und Zinsen (2024/2025) Anstieg: Nach einem leichten Anstieg 2023 (+2 %) und einem stärkeren Anstieg 2024 (+~10 %), wird für 2025 mit einem weiteren Zuwachs von bis zu 12-15 % gerechnet. Gesamtzahlen: 2024 gab es über 13.400 Fälle, für 2025 werden rund 14.500 bis 15.000 Objekte erwartet. Erste Halbjahr 2025: Bereits ein Anstieg von 4,8 % im Vergleich zum Vorjahr, mit über 7.240 Verfahren.
Bert1989
Bert1989, 06.12.2025 8:12 Uhr
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Also die ich kenne die haben damals auf kannte gebaut, was immer das heißt. Also 100%+ Finanzierung und so groß wie es halt ging. Bei uns stehen Häuser bei „normalen“ Arbeitern die 200qm groß sind bei einem aktuelle (damals ka) von rund 800€/qm und dann immer 700-800 qm. Bin da selber nicht 100% drinnen aber mit einen befreundet und dann bekommt man sowas mit. Also 3,5% seh ich gerade nicht mehr als Kredit.
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TuDios, 05.12.2025 23:00 Uhr
2

Naja jetzt mal ganz grob. Wenn sich jemand 600k geliehen hat und ja damals hat man sich vielleicht mehr geleistet als notwendig wird man nicht 3% tilgen sondern eher 2%. Also 1% Zinsen + 2% sind aufs Jahr 18k€, das geht mit Familie. Nach 10 Jahren liegt die Restschuld bei rund 475k €. Wenn man da jetzt 4% Zinsen und 1% Tilgung macht ist die Belastung bei ca 24k. Gibt einige Szenarien die noch deutlich schlechter abfallen, gibt z.b. auch 5 Jahre Laufzeit denkt man sich „wer macht das“ Aber bei 5 Jahren sind die Zinsen halt viel niedriger und wenn man das falsch einschätzt naja mal sehen

Realistisch sind bei 50 oder 60 % Restschuld wohl eher 3,5 % Zinsen, dann sind wir bei nur noch 21,6k also 3,6k mehr als 10 Jahre zuvor. Aber selbst wenn es 24k ggü. 18k wären sind das 33% mehr. Das ist unangenehm, aber unterhalb der nominalen Lohnentwicklung. Falls es damals knapp war, könnte es dann wieder knapp werden. Aber die Person würde nicht unkontrolliert Pleite gehen. Wenn sie keine Lust mehr hätte, diese hohen Raten zu zahlen könnte sie auch die Immobilie jetzt steuerfrei verkaufen und streicht dann die 400, 500 oder 600k Gewinn ein und kauft sich dafür was Neues. Aber um aus so einer Situation in eine Zwangsversteigerung zu schlittern, da muss schon mehr dazu kommen. Klar, wer nur auf 5 Jahre Zinsbindung finanziert hat, für den könnte es deutlich prekärer sein.
Bert1989
Bert1989, 05.12.2025 22:40 Uhr
0

Naja, wer jetzt nachfinanzieren muss sollte 2015 gekauft haben. Bei etwa 1% Bauzinsen dürften da 2-3% Tilgung bei gewesen sein. Die Immobilienpreise sind auch fast doppelt so hoch wie 2015. Der Beleihungswert dürfte also tendenziell um oder unter 50% liegen. Auch die Nominallöhne sind um etwa 40% gestiegen. Ich denke nicht, dass Leute da wirklich Probleme bekommen, außer, die Lage der Immobilie ist beschissen.

Naja jetzt mal ganz grob. Wenn sich jemand 600k geliehen hat und ja damals hat man sich vielleicht mehr geleistet als notwendig wird man nicht 3% tilgen sondern eher 2%. Also 1% Zinsen + 2% sind aufs Jahr 18k€, das geht mit Familie. Nach 10 Jahren liegt die Restschuld bei rund 475k €. Wenn man da jetzt 4% Zinsen und 1% Tilgung macht ist die Belastung bei ca 24k. Gibt einige Szenarien die noch deutlich schlechter abfallen, gibt z.b. auch 5 Jahre Laufzeit denkt man sich „wer macht das“ Aber bei 5 Jahren sind die Zinsen halt viel niedriger und wenn man das falsch einschätzt naja mal sehen
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TuDios, 05.12.2025 21:19 Uhr
1

Würde jemand für 3% sein Geld an Deutschland verleihen? Wenn man das verneint sind die Zinsen mMn erklärbar

Die einjährige deutsche Anleihe liegt bei 2,04%. Viel Risiko dürfte auch bei den zehnjährigen Anleihen nicht drin sein. Aber die Erwartung an QE wächst. Jetzt wo Deutschland auch noch ein nicht kriteriumsvalides (Altersarmut) und nicht nachhaltig finanzierbares Rentenpaket beschlossen hat gibt es kein großes und finanziell solides Land mehr in Europa.
T
TuDios, 05.12.2025 21:04 Uhr
0

Ja schlimm wird es für die Häuslebauer die jetzt nachfinanzieren dürfen. Alles nur weil fast jedes europäische Land mit den Kosten nicht rankommt. Die Wirtschaft baut Arbeitsplätze ab, komischerweise steigt die Arbeitslosenquote nicht wirklich. Der Staat baut parallel auf, macht halt keinen Sinn und kostet viel Geld

Naja, wer jetzt nachfinanzieren muss sollte 2015 gekauft haben. Bei etwa 1% Bauzinsen dürften da 2-3% Tilgung bei gewesen sein. Die Immobilienpreise sind auch fast doppelt so hoch wie 2015. Der Beleihungswert dürfte also tendenziell um oder unter 50% liegen. Auch die Nominallöhne sind um etwa 40% gestiegen. Ich denke nicht, dass Leute da wirklich Probleme bekommen, außer, die Lage der Immobilie ist beschissen.
G
Groot95, 05.12.2025 18:29 Uhr
0
bei den GDP Daten hätte ich mehr Reaktion erwartet
Bert1989
Bert1989, 05.12.2025 17:47 Uhr
0
Wenn Vonovia jetzt konzentriert die Schulden tilgt bzw cash aufbaut kann man bei der nächste Immokrise gut verdienen. Wenn die EZB vorher eingreift gibts halt eine ziemliche Inflation aber dann haben wir erst Recht einen guten Kauf getätigt. Für beide Szenarien spricht nicht viel gegen Immobilien, wenn man sich die Zinsen leisten kann
Bert1989
Bert1989, 05.12.2025 17:42 Uhr
0

nur wirkt sich das halt Extrem negativ auf Immo werte aus

Ja schlimm wird es für die Häuslebauer die jetzt nachfinanzieren dürfen. Alles nur weil fast jedes europäische Land mit den Kosten nicht rankommt. Die Wirtschaft baut Arbeitsplätze ab, komischerweise steigt die Arbeitslosenquote nicht wirklich. Der Staat baut parallel auf, macht halt keinen Sinn und kostet viel Geld
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