WACKER CHEMIE WKN: WCH888 ISIN: DE000WCH8881 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion
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Knock-Outs auf Wacker Chemie
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Kommentare 7.422
V
Value222,
27. Mär 11:24 Uhr
0
Genau so strategisch möchte ich jetzt diesen sich anbahnenden Konflikt angehen.
V
Value222,
27. Mär 11:23 Uhr
0
Ich habe Iran USA vorhergesehen. Bzw war es bereits Ende Dezember relativ offensichtlich. Dadurch habe ich massiv durch Öl +40% Dünger plus 35% und flow Traders als Market Maker und Volatilitätsprofiteur plus 15% in kurzer Zeit profitiert.
V
Value222,
27. Mär 11:21 Uhr
0
Wie seht ihr Wacker Chemie (auch wenn es zynisch ist) als resilienz Kandidaten für einen China Taiwan Konflikt?
V
Value222,
27. Mär 11:20 Uhr
0
4. Fazit: Würde die Aktie profitieren?
Kurzfristig wäre Wacker Chemie kein klassischer Krisenprofiteur. Ein Angriff Chinas auf Taiwan würde die Weltwirtschaft in eine Schockstarre versetzen, die Chemieaktien aufgrund ihrer Zyklizität zunächst hart trifft.
Langfristig jedoch:
Wacker ist ein "Strategic Asset" für den Westen. Wenn die USA und Europa ihre Halbleiter-Souveränität sichern wollen, führt kein Weg an Wacker vorbei.
Chancen: Massive Subventionen (ähnlich dem US CHIPS Act) und garantierte Abnahmeverträge von westlichen Tech-Giganten.
Risiken: Totalverlust der China-Assets und Energiepreisschocks in Deutschland (da die Produktion extrem stromintensiv ist).
Investment-Urteil: Wacker Chemie wäre in diesem Extremszenario eher eine Sicherung für westliche Lieferketten als ein spekulativer Gewinner. Ein Investment wäre eine Wette darauf, dass der Wert des Polysiliziums im Westen den Verlust der China-Produktion übersteigt.
V
Value222,
27. Mär 11:20 Uhr
0
Eine Investmentanalyse zu Wacker Chemie im Kontext eines China-Taiwan-Konflikts ist hochkomplex, da das Unternehmen gleichzeitig in der Schusslinie steht und eine einzigartige strategische Position innehat.
Hier ist die detaillierte Analyse der Chancen und Risiken:
1. Die strategische Position: "The Last Man Standing"
Wacker Chemie ist derzeit der einzige westliche Hersteller unter den Top 10 der weltweiten Polysilizium-Produzenten. Während chinesische Firmen (Tongwei, GCL, Daqo) ca. 93 % des Marktes dominieren, ist Wacker die einzige relevante außerasiatische Quelle für ultrareines Polysilizium, das für die Halbleiterherstellung unverzichtbar ist.
Das Halbleiter-Szenario (High-End-Silizium)
Im Falle eines Konflikts würde die Versorgung der globalen Halbleiterindustrie mit Rohmaterial aus China/Taiwan sofort zusammenbrechen.
Der "Vorteil": Westliche Chiphersteller (Intel, Samsung, GlobalFoundries) müssten händeringend auf nicht-chinesische Quellen ausweichen. Wacker hat gerade erst (Juli 2025) eine hochautomatisierte neue Produktionslinie in Burghausen eröffnet, um die Kapazität für Halbleiter-Polysilizium um über 50 % zu steigern.
Preismacht: Wacker könnte in diesem Szenario nahezu jeden Preis für sein ultrareines Material aufrufen, da es physisch kaum Alternativen gibt.
2. Die Kehrseite: Die "China-Falle"
Wacker verfolgt seit Jahren die Strategie "In China, für China". Dies ist im Falle eines Krieges das größte Klumpenrisiko:
Umsatzanteil: Rund 35–37 % des Konzernumsatzes entfallen auf die Region Asien, wobei China der wichtigste Einzelmarkt ist. Ein großer Teil der Silikon-Produktion findet direkt in China statt (z. B. der riesige Komplex in Zhangjiagang).
Enteignungs- und Sanktionsrisiko: Bei einer Eskalation könnten diese Werke durch Sanktionen unbrauchbar werden oder durch die chinesische Regierung unter staatliche Kontrolle gestellt werden.
Absatzmarkt Taiwan: Taiwan ist ein Kernabnehmer für Halbleiter-Silizium (TSMC). Wenn die taiwanischen Fabs (Fabriken) stillstehen oder zerstört werden, bricht ein massiver Teil der Nachfrage nach Wackers hochwertigstem Produkt weg.
A
Abwickler,
13. Mär 11:54 Uhr
1
Wirklich ein verrückter Wochenchart. Dafür, dass Wacker so energieintensiv ist.
P
ArmerSchlucker,
13. Mär 6:21 Uhr
0
Wenn alles so negativ warum bist Du dann noch investiert?
Eigentlich sollte man fro sein wenn es trotz der Verhältnisse steigt, ausser man ist short
P
Pech32,
12. Mär 19:33 Uhr
0
Alleine das die Dividende gestrichen ist ,müsste Anleger in die Flucht schlagen... egal ob es im Sommer minimal besser läuft...es ist im Grunde alles negativ laut Vorstand. Jede andere aktie hätte es zerfetzt.
Aber manche eben nicht 😉
Ich glaube schon lange nicht mehr an normalen Bewertungen..
VonZwingenberg,
12. Mär 19:23 Uhr
0
Börse ist nicht rational und handelt die Zukunft! Nicht die Vergangenheit! D. h. manche Marktteilnehmer (wie auch ich)schätzen die weitere Entwicklung positiv ein, obwohl derzeit nicht viel darauf hindeutet. Ein Indiz ist sind jedoch die steigenden Kurse der US Firmen in diesem Bereich!
New_Homer,
12. Mär 17:40 Uhr
1
Verstehe ich auch nicht 🤷🏼♂️
P
Pech32,
11. Mär 15:29 Uhr
0
Unfassbar und andere aktien machen gewinn und steigen trotzdem nicht.. das soll mal einer verstehen 🤦♂️
VonZwingenberg,
11. Mär 14:18 Uhr
0
Bis zu zehn Prozent gewannen die Aktien zuletzt am Mittwoch nochmals an Wert, was sie nach der 200-Tage-Linie am Vortag nun auch über die 100-Tage-Linie beförderte. An der noch etwas höher liegenden 50-Tage-Linie jedoch tat sich der Kurs zunächst schwer, denn mit dem Spitzenanstieg auf 75,65 Euro wurde diese Hürde nur kurzzeitig genommen. Zuletzt ging es für die Anteilsscheine von WACKER-CHEMIE im XETRA-Handel noch um 5,53 Prozent nach oben auf 72,50 Euro.
„Der Ausblick auf 2026 liegt nahe am Konsens und dürfte daher für eine Outperformance der Aktien am heutigen Morgen sorgen“, kommentierte Chetan Udeshi von JPMorgan noch vor dem Börsenauftakt. Er erwähnte dabei auch, dass nicht klar sei, ob der Analystenkonsens weitere Restrukturierungsaufwendungen berücksichtigt habe, die im Ausblick von WACKER enthalten seien. Wie er weiter betonte, ist allerdings einige Verbesserung im Jahresverlauf notwendig, um die Ziele letztendlich zu erreichen.
Sebastian Satz von der Citigroup stellte sich die Frage, ob der Abwärtszyklus der Konsensschätzungen zu Ende geht. Um dies zu beurteilen, sei es aufgrund der aktuellen Unsicherheit, die aus den Konflikten im Nahen Osten resultiert, vermutlich noch zu früh. Es ist aber positiv zu sehen, dass die Ziele erreicht sind, um den Konsens zu decken. Eine von WACKER CHEMIE gestrichene Dividende entspreche dem Nettoverlust des Unternehmens.
DJG/cbr/kla
VonZwingenberg,
11. Mär 14:15 Uhr
0
WACKER CHEMIE-Aktie dennoch deutlich höher: Dividende gestrichen - Keine Besserung am Markt in Sicht.
Das schwache Wirtschaftsumfeld, hohe Energiekosten und die schwierige Lage im Bereich Polysilizium, dem Grundstoff für die Solarindustrie, haben WACKER CHEMIE 2025 schwer belastet.
Das schwache Wirtschaftsumfeld, hohe Energiekosten und die schwierige Lage im Bereich Polysilizium, dem Grundstoff für die Solarindustrie, haben WACKER CHEMIE 2025 schwer belastet.
Die Aktionäre sollen für 2025 keine Dividende erhalten, nachdem im Vorjahr noch 2,50 Euro je Aktie gezahlt wurden. Der Ausblick für das neue Jahr ist verhalten.
Für das erste Quartal rechnet das Unternehmen laut Mitteilung mit einem Umsatz von rund 1,35 Milliarden Euro und somit weniger als im Vorjahr. Als Grund führte WACKER CHEMIE vor allem zu negativen Währungseffekten. Das EBITDA wird dagegen voraussichtlich bei 140 bis 160 Millionen Euro liegen und damit dank Kosteneinsparungen über dem Niveau des Vorjahres. Für das Gesamtjahr rechnet der MDAX -Konzern mit einem Umsatzwachstum im niedrigen einstelligen Prozentbereich und einem EBITDA in der Spanne von 550 bis 700 Millionen Euro. Die aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten sind allerdings nicht in der Prognose nicht enthalten.
„Wir sehen weiterhin keine Trendwende im Markt. Umso wichtiger sind die Hebel, die wir selbst beeinflussen können. An ihnen werden wir auch 2026 mit Hochdruck arbeiten“, sagte Wacker-Chef Christian Hartel. Mittel- und langfristig soll WACKER wieder profitabel wachsen.
WACKER CHEMIE hatte im vergangenen Jahr einen Umsatzrückgang und einen herben Einbruch des operativen Ergebnisses verbucht und unter dem Strich nach hohen Wertberichtigungen einen dreistelligen Verlust gemeldet. Der Spezialchemiekonzern verwies auf eine geringere Auslastung der Produktionsanlagen in allen Geschäftsbereichen, zum Teil niedrigere Absatzmengen und Preise sowie negative Währungseffekte und monierte hohe Energiekosten in Deutschland.
„Die chemische Industrie ist 2025 unter enormen Druck geraten. Die Nachfrage war in vielen Abnehmerbranchen weiterhin schwach. Handelskonflikte und geopolitische Krisen haben die Unsicherheiten am Markt befeuert. Das hat dazu geführt, dass Bestellungen zurückgehalten wurden. Viele Unternehmen haben Investitionen verschoben“, erklärte Hartel. WACKER CHEMIE erzielte im Jahr 2025, wie bereits Ende Januar vorab gemeldet, einen Umsatz von rund 5,49 Milliarden Euro, das waren rund 4 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.
Das berichtete Konzernergebnis für Zinsen , Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sank um 43 Prozent auf rund 427 Millionen Euro, die entsprechende Marge schrumpfte von 13,0 auf 7,8 Prozent. Das war allerdings eine Rückstellung in Höhe von rund 103 Millionen Euro geschuldet, die WACKER CHEMIE im Rahmen des laufenden Sparprogramms im vierten Quartal gebildet hatte, und die sich nicht auf das operative Geschäft auswirkte. Vor diesen Sonderaufwendungen lag das EBITDA bei rund 529 Millionen Euro und damit zwar 29 Prozent unter dem Vorjahreswert. Das Ergebnis nach Steuern lag bei minus 804,9 Millionen Euro nach einem Gewinn von 260,7 Millionen Euro im Vorjahr.
WACKER CHEMIE-Aktie weiter erholt - Ausblick beruhigt
Das Chartbild der Aktien von WACKER CHEMIE hellt sich am Mittwoch nach vorgelegten Ergebnissen weiter auf. Die Erholung, die am Vortag eingeleitet wurde, erhielt weiteren Schwung von einem Ausblick, dem beruhigender Charakter beigemessen wurde. Von ihrem Tief seit September, das am Montag erreicht wurde, haben sich die Titel des Spezialchemiekonzerns in der Spitze um mehr als 20 Prozent erholt.
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