Wirtschafts- & Börsenlexikon Börsen- und Finanzbegriffe von A bis Z

4515 Begriffe
Begriff Thema
Revenue Growth Die prozentuale Steigerung der Umsatzerlöse eines Unternehmens innerhalb eines bestimmten Zeitraums im Vergleich zur entsprechenden Vorperiode als Maß für das geschäftliche Umsatzwachstum
Operating Margins Der prozentuale Anteil der Umsatzerlöse, der nach Abzug der betrieblichen Aufwendungen verbleibt und die operative Rentabilität des Kerngeschäfts eines Unternehmens aufzeigt
Capital Efficiency Das Verhältnis zwischen den eingesetzten finanziellen Mitteln eines Unternehmens und den daraus resultierenden Erträgen als Maß für die Effektivität des Kapitaleinsatzes
Bear-Zertifikat Ein strukturiertes Finanzprodukt, das es Anlegern ermöglicht, überproportional von fallenden Kursen eines bestimmten Basiswerts zu profitieren, häufig ausgestattet mit einem Hebeleffekt
Reverse-Zertifikat Ein strukturiertes Finanzprodukt, das spiegelbildlich zur Marktentwicklung verläuft und es Anlegern ermöglicht, bei fallenden Kursen des zugrunde liegenden Basiswerts Gewinne zu erzielen
Bankbürgschaft Die unwiderrufliche Verpflichtung eines Kreditinstituts, im Falle des Zahlungsverzugs eines Dritten dessen finanzielle Verbindlichkeiten direkt zu übernehmen
Handelsspanne Die Differenz zwischen dem erzielten Verkaufserlös und den eingesetzten Anschaffungskosten eines Wirtschaftsguts, welche den Bruttoertrag zur Deckung der Betriebskosten darstellt
Einzahlungsplan Eine vertragliche Vereinbarung zur Vermögensbildung, bei der in festen Zeitabständen Beträge auf ein Konto transferiert werden, um ein bestimmtes Sparziel zu erreichen
Finanzspekulation Der risikoorientierte Kauf oder Verkauf von Vermögenswerten in der Erwartung, von kurzfristigen Preisänderungen zu profitieren
Publikumsfonds Ein für private und institutionelle Anleger gleichermaßen zugängliches Investmentvermögen, das strenge gesetzliche Auflagen zur Risikomischung erfüllt
Nischenaktien Kleine Aktiengesellschaften, die sich auf spezialisierte Branchen oder Märkte konzentrieren und sich durch geringes Handelsvolumen sowie hohe Volatilität auszeichnen
Stop-Loss-Fishing Die Praxis im algorithmischen Handel, bei der Kurse gezielt manipuliert werden, um automatische Verkaufsorders von Kleinanlegern auszulösen und günstig einzukaufen
Stop-Fishing Die gezielte Kursmanipulation durch Großinvestoren, um automatische Verkaufsorders von Kleinanlegern auszulösen und danach günstig Vermögenswerte aufzukaufen
Stop-Hunting Eine Handelsstrategie institutioneller Akteure, bei der Kurse gezielt in Bereiche mit vermuteten automatischen Verkaufsorders getrieben werden, um günstig Positionen aufzubauen
Treasury Bill Eurodollar Difference (TED) Der Finanzindikator, welcher die Differenz zwischen den Zinssätzen für dreimonatige Interbankenkredite (Libor bzw. Euribor) und dreimonatige US-Schatzanweisungen (T-Bills) bemisst, um Kreditrisiken und Liquiditätsengpässe im globalen Bankensystem anzuzeigen
Treasury-Eurodollar Rate Ein historischer US-Geldmarktindikator, der die Zinsdifferenz zwischen dreimonatigen US-Schatzanweisungen und dreimonatigen Eurodollar-Termineinlagen abbildet und als Maß für das Kreditrisiko im Bankensektor dient
TED-Spread-Theorie Eine volkswirtschaftliche Theorie, die besagt, dass eine Ausweitung der Zinsdifferenz zwischen risikofreien Staatsanleihen und Interbankenkrediten ein verlässlicher Frühindikator für steigendes systemisches Risiko, schwindendes Vertrauen und bevorstehende Liquiditätsengpässe im globalen Finanzsystem ist
US-Schatzanweisungen (T-Bills) Die kurzfristigen Schuldverschreibungen des amerikanischen Finanzministeriums, die ohne Zinskupon unter Nennwert emittiert werden und Investoren als sichere Geldanlage dienen
Treasury Bills (T-Bills) Die kurzfristigen Schuldverschreibungen des amerikanischen Finanzministeriums, die ohne Zinskupon unter Nennwert emittiert werden und Investoren als sichere Geldanlage dienen
Voll eingezahlte Aktien Die Wertpapiere, bei denen die Aktionäre den gesamten Nennwert oder Ausgabebetrag vollständig an die emittierende Gesellschaft geleistet haben
Telefonverkehr Der direkte, mündliche Austausch und Abschluss von Geschäften zwischen Marktteilnehmern per Sprachkommunikation außerhalb von organisierten Computerbörsen