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Griechischer Tanker durchbricht Blockade 09.03.2026, 11:31 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Tanker
© Bild von Dimitris Vetsikas auf Pixabay
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Tanker durchbricht erstmals wieder die Blockade

Erstmals seit Tagen hat ein großer Öltanker den Persischen Golf verlassen. Das Schiff „Shenlong“, betrieben von Dynacom Tankers Management Ltd., transportierte rund eine Million Barrel saudisches Rohöl durch die Straße von Hormus. Während der Fahrt schaltete der Tanker am 4. März seinen Transponder ab und tauchte erst wieder nahe der indischen Küste auf den Tracking-Systemen auf. Der Vorfall gilt als wichtiges Signal für Händler, die genau beobachten, ob sich der Schiffsverkehr durch den strategisch entscheidenden Seeweg wieder normalisiert.

Ein Engpass mit globaler Bedeutung

Die Straße von Hormus zählt zu den wichtigsten Energie-Routen der Welt. Normalerweise passieren dort etwa 20 % des global gehandelten Öls. Seit Beginn des Konflikts ist der Verkehr jedoch fast vollständig zum Erliegen gekommen. Nur wenige Schiffe, darunter iranisch verbundene Tanker, wurden zuletzt dort gesichtet. Viele Reedereien meiden das Gebiet aus Sicherheitsgründen. Versicherungsfragen spielen zwar eine Rolle, entscheidender ist jedoch die Sorge um Besatzung und Schiffe.

Produktion sinkt, Lager füllen sich

Die Folgen der Blockade zeigen sich bereits deutlich in der Fördermenge der Region. Iraks Produktion fiel von rund 4,3 Millionen auf etwa 1,7 bis 1,8 Millionen Barrel pro Tag. Auch die Vereinigten Arabischen Emirate und Kuwait drosseln ihre Förderung, weil Tanker fehlen und Lagerkapazitäten knapp werden. Gleichzeitig versucht Saudi-Arabien, mehr Öl über seine Häfen am Roten Meer zu exportieren. Die Lieferungen von dort erreichten etwa 2,3 Millionen Barrel pro Tag – rund 50 % mehr als in jedem Monat seit Ende 2016.

Ölpreise steigen rasant

Die geopolitische Lage treibt die Preise stark nach oben. Brent-Rohöl sprang vergangene Woche um 30 %, der größte Anstieg seit sechs Jahren. Einige regionale Sorten haben die Marke bereits überschritten: Murban schloss bei 103 Dollar, Oman-Futures bei 107 Dollar, während chinesische Rohöl-Futures umgerechnet 109 Dollar pro Barrel erreichten. Marktbeobachter warnen vor weiterer Dynamik. Ein Fondsmanager erklärte: „Jeder zusätzliche Tag der Störung erhöht den Druck – kurzfristig gibt es praktisch keine Preisobergrenze.“

Politik versucht zu beruhigen

Die USA versuchen gleichzeitig, die Märkte zu stabilisieren. Eine neue maritime Rückversicherung soll bis zu 20 Milliarden Dollar an möglichen Verlusten abdecken und den Tankerverkehr erleichtern. Dennoch bleiben viele Reeder skeptisch und fordern militärischen Schutz für ihre Schiffe. Die politische Führung in Washington rechnet hingegen mit einer vorübergehenden Phase erhöhter Preise. Der Präsident erklärte dazu: „Das ist nur ein Ausschlag. Wir wussten, dass die Ölpreise steigen würden – und sie werden auch wieder sehr schnell fallen.“

Bn-Redaktion/ts
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