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15 Billionen Dollar unter Kontrolle

BlackRock wird immer mächtiger 16.07.2026, 16:54 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Hochhäuser
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Verwaltetes Vermögen steigt auf Rekordhöhe

Zum Ende des zweiten Quartals verwaltete BlackRock Vermögenswerte von rund 15 Billionen Dollar. Drei Monate zuvor waren es etwa 13,6 Billionen Dollar. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres hatte das verwaltete Vermögen noch bei rund 12,2 Billionen Dollar gelegen. Damit verzeichnete der Konzern innerhalb eines Jahres einen Anstieg von rund 22 Prozent.

ETFs ziehen Milliardenbeträge an

Ein wesentlicher Wachstumstreiber bleibt die ETF-Marke iShares. Im zweiten Quartal flossen rund 174 Milliarden Dollar in die börsengehandelten Fonds. Im gesamten ersten Halbjahr sammelte die Sparte etwa 303 Milliarden Dollar ein. Besonders gefragt waren Aktien-ETFs und Anleihe-ETFs. Das zeigt, dass Anleger weiterhin stark auf kostengünstige und breit gestreute Finanzprodukte setzen.

Gewinn und Umsatz legen deutlich zu

Auch operativ übertraf BlackRock die Erwartungen. Der Umsatz erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 31 Prozent auf rund 7 Milliarden Dollar. Der Nettogewinn erreichte etwa 1,9 Milliarden Dollar. Der bereinigte Gewinn je Aktie lag bei rund 13,60 Dollar und damit über den Prognosen der Analysten. Die operative Marge stieg auf 45,9 Prozent.

Private Märkte gewinnen an Bedeutung

Neben ETFs baut BlackRock sein Geschäft mit privaten Krediten, Infrastruktur und alternativen Anlagen aus. Die Übernahme des Kreditspezialisten HPS trug bereits zum Umsatzwachstum bei. Gleichzeitig erhöht dieses Segment das Risiko, da private Anlagen schwerer handelbar und häufig weniger transparent sind. Für BlackRock bieten sie allerdings höhere Gebühren als klassische Indexfonds und damit zusätzliche Ertragschancen.

BlackRock Aktie reagiert mit Kurssprung

Die BlackRock-Aktie legte nach der Veröffentlichung der Zahlen um 6,6 Prozent zu. Zusätzlich will der Konzern seine vierteljährlichen Aktienrückkäufe von rund 440 Millionen Dollar auf etwa 540 Millionen Dollar erhöhen. Für Anleger bleibt entscheidend, ob Kapitalzuflüsse, Börsenentwicklung und das Wachstum der privaten Märkte das hohe Tempo dauerhaft stützen können.

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Bn-Redaktion/tb
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