2,5 Prozent Minus

SAP Aktie stürzt ab und Anleger fürchten die KI Kosten 04.07.2026, 14:05 Uhr Jetzt kommentieren: 0

2,5 Prozent Minus: SAP Aktie stürzt ab und Anleger fürchten die KI Kosten
© SAP SE / Stephan Daub
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Name Aktuell Diff. Börse
SAP 139,46 EUR ±0,00 % Lang & Schwarz
DAX 25.805,85 PKT +0,76 % Ariva Indikation

SAP Aktie rutscht im DAX ab

Die SAP Aktie gehörte zeitweise zu den größten Verlierern im DAX und gab um 2,5 Prozent nach. Zum Xetra Handelsschluss notierte der Wert des Softwareherstellers bei 139,40 Euro. Am vorherigen Handelstag hatte der Schlusskurs noch bei 141,72 Euro gelegen. Damit endete der jüngste Aufwärtstrend der vergangenen Tage zunächst mit einer klaren Wende ins Negative.

DAX legt zu, SAP bleibt zurück

Mit einem Minus von 1,64 Prozent landete SAP auf Platz 38 im DAX und damit im unteren Drittel des Index. Der DAX selbst legte am selben Handelstag um 0,85 Prozent zu. Das zeigt, dass die Schwäche der SAP Aktie nicht nur Teil einer breiten Marktentwicklung war, sondern vor allem mit der Einschätzung des Unternehmens zusammenhing. Insgesamt wurden 943.515 SAP Aktien gehandelt, nach 2.898.672 Wertpapieren am vorausgehenden Handelstag.

Großer Abstand zum Jahreshoch

Die Aktie liegt inzwischen 47,37 Prozent unter ihrem 52 Wochen Hoch von 264,85 Euro. Das 52 Wochen Tief steht bei 130,62 Euro. Trotz der Kursverluste bleibt SAP ein Schwergewicht im Dax. Mit einem Börsenwert von 165,47 Milliarden Euro kommt der Konzern auf eine Gewichtung von 7,73 Prozent in der Indexbildung. Mehr Gewicht im Dax hat nur Siemens mit einer aktuellen Marktkapitalisierung von 211,20 Milliarden Euro.

KI Ausbau wird zur Priorität

SAP will den Ausbau von KI Technologien stärker finanzieren und dafür bei anderen Ausgaben vorsichtiger vorgehen. Im Fokus stehen Neueinstellungen, externe Ausgaben und interne Reisen. „SAP überprüft fortlaufend seine Investitionen, um Ressourcen gezielt dort einzusetzen, wo sie den größten langfristigen Mehrwert für Kunden schaffen“, erklärte der Konzern. Weiter hieß es: „Daher investieren wir verstärkt in KI-bezogene Kompetenzen, Talente und Technologien. Gleichzeitig gehen wir bei Neueinstellungen, externen Ausgaben und internen Reisen bewusster und gezielter vor.

Skepsis wegen Margen und Umbau

Nach Einschätzung von JPMorgan sind signifikante Investitionen nötig, damit SAP auch künftig wettbewerbsfähig bleibt. Der Konzern dürfte sich zudem durch Übernahmen stärken, was einen geringeren Margenzuwachs zur Folge haben könnte. SAP hatte bereits vor etwa eineinhalb Jahren einen größeren Umbau angekündigt, um sich für die KI Ära fit zu machen. Seit Jahresbeginn hat die SAP Aktie rund 30 Prozent an Wert verloren.

Bn-Redaktion/ar
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