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2 Milliarden Euro für Bayer

Dieser Schritt sorgt für Aufmerksamkeit 24.09.2026, 13:56 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Bayer
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Zwei Milliarden Euro für Bayer

Bayer hat zwei neue Hybridanleihen mit einem Gesamtvolumen von 2 Milliarden Euro platziert. Die Emission besteht aus zwei Tranchen über jeweils 1 Milliarde Euro und richtet sich ausschließlich an institutionelle Investoren. Beide Tranchen waren mehrfach überzeichnet. Die Erlöse will Bayer für allgemeine Unternehmenszwecke einsetzen. Das Gesamtvolumen der ausstehenden Hybridanleihen steigt durch die Transaktion auf 6,55 Milliarden Euro.

Hohe Zinsen für die Investoren

Beide Hybridanleihen haben eine Laufzeit von 30 Jahren, unterscheiden sich jedoch bei Verzinsung und Kündigungsmöglichkeiten. Die Tranche mit einer Kündigungssperrfrist von sechs Jahren bietet einen Kupon von 5,75 Prozent. Bei der zweiten Tranche beträgt die Kündigungssperrfrist neun Jahre und der Kupon 6,25 Prozent. Bayer plant, die Papiere an der Luxemburger Börse notieren zu lassen.

Hybridanleihen stärken die Finanzierungsstruktur

Für Bayer haben Hybridanleihen einen besonderen Vorteil. Die Papiere werden von Standard & Poor’s, Moody’s und Fitch zu 50 Prozent als Eigenkapital anerkannt. Dadurch belasten sie wichtige Verschuldungskennzahlen anders als klassisches Fremdkapital, obwohl die finanziellen Verpflichtungen aus den Anleihen bestehen bleiben. Bayer bezeichnet Hybridanleihen als festen Bestandteil seiner Finanzierungsstrategie. Das hohe Volumen zeigt, welche Bedeutung dieses Instrument inzwischen für den Konzern besitzt.

Milliardenfinanzierungen in kurzer Folge

Die neue Emission ist nicht die einzige größere Finanzierungstransaktion der vergangenen Monate. Zuvor erhielt Bayer eine Eigenkapitalinvestition von 3 Milliarden Euro durch Apollo. Zusätzlich platzierte der Konzern Anleihen über 5 Milliarden US-Dollar, umgerechnet rund 4,40 Milliarden Euro. Damit hat Bayer innerhalb kurzer Zeit mehrere milliardenschwere Transaktionen umgesetzt. Die Nettofinanzverschuldung lag zuletzt bei 33,6 Milliarden Euro.

Verschuldung bleibt ein wichtiges Thema

Für die weitere Entwicklung bleibt die Finanzlage von Bayer entsprechend bedeutend. Nach Einbeziehung der Apollo-Investition erwartet der Konzern für 2026 eine Nettofinanzverschuldung von 29 bis 30 Milliarden Euro. Zuvor hatte die Prognose bei 32 bis 33 Milliarden Euro gelegen. Die neuen Hybridanleihen schaffen zusätzlichen finanziellen Spielraum und trafen auf starke Nachfrage. Gleichzeitig steigt das ausstehende Hybridvolumen auf 6,55 Milliarden Euro, womit die Entwicklung der Konzernfinanzierung weiter im Fokus bleibt.

Bn-Redaktion/tb
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