Anzeige
+++>>> TempraMed zündet den Wachstumsturbo: Rekordumsätze, Humana-Deal und nur 28 Mio. CAD Börsenwert <<<+++
Portfolio Tracker
Alle Depots an einem Ort. Dein Gesamtvermögen immer im Blick, tiefgründige Renditeanalysen und Dividendenplaner.
Anzeige
Zollpause

Nvidia tritt vor Xi-Staatsbankett auf der Stelle 24.09.2026, 14:24 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
NVIDIA 196,04 EUR -0,95 % Lang & Schwarz
Kostenlose Aktienchance per SMS Ausgewählte Trading-Einschätzungen aufs Handy.

Nvidia-Aktien verlieren am Donnerstag 0,64 Prozent auf 196,67 Euro. Der Chipkonzern kann damit nicht von der Nachricht profitieren, dass Washington und Peking ihre Zollpause verlängern wollen. Im Wochenverlauf steht dennoch ein Plus von gut fünf Prozent zu Buche.

Zollaufschub bis Januar lässt China-Geschäft offen

Zum Auftakt des Staatsbesuchs von Chinas Präsident Xi Jinping in Washington kündigte US-Finanzminister Scott Bessent eine Verlängerung des sogenannten Busan-Abkommens an. Der Aufschub zusätzlicher Zölle soll demnach bis zum 10. Januar statt bis zum 10. November gelten. Eine Bestätigung aus Peking stand zunächst aus. Neben Zöllen geht es bei den Gesprächen auch um US-Exportkontrollen für KI-Chips – ein Punkt, der Nvidia unmittelbar betrifft. Konzernchef Jensen Huang wird am Abend beim Staatsbankett im Weißen Haus erwartet.

Für das laufende Quartal hat Nvidia einen Umsatz von rund 108 Milliarden US-Dollar in Aussicht gestellt, ohne Rechenzentrums-Erlöse aus China einzuplanen. Vor den Exportbeschränkungen entfielen schätzungsweise 20 bis 25 Prozent des Rechenzentrumsgeschäfts auf das Land. Eine Lockerung könnte daher zusätzliches Potenzial eröffnen – ob der Gipfel dafür konkrete Schritte bringt, ist jedoch offen.

Alibaba und Huawei beschleunigen eigene KI-Chips

Zugleich wächst der Wettbewerb in China. Alibaba hat mit dem Zhenwu V900 einen KI-Chip vorgestellt, der dreimal so leistungsfähig sein soll wie sein Vorgänger; die Massenproduktion soll im ersten Quartal 2027 anlaufen. Nutzer @Hopper58 wies darauf hin, dass der Konzern seinen Zeitplan damit deutlich vorgezogen habe – ähnlich wie Huawei bei seinem nächsten Ascend-Chip. Nach öffentlich verfügbaren Spezifikationen gelten Nvidias aktuelle Rechenzentrums-Prozessoren allerdings weiterhin als leistungsstärker.

Wie groß das geopolitische Risiko für US-Chipanbieter geworden ist, zeigt auch Broadcom: Chinesische Behörden nehmen offenbar den Einsatz der Rechenzentrums-Hardware des Konzerns in staatlich unterstützten Einrichtungen genauer unter die Lupe. Sanktionen gibt es bislang nicht. Die Broadcom-Aktie gibt 1,22 Prozent auf 308,10 Euro nach.

Renditeanstieg statt 200-Euro-Marke

Belastend wirkt zudem der Anstieg der Anleiherenditen, der bereits am Vortag auf die Kurse drückte. Mehrere Anleger sehen darin eher als in charttechnischen Marken die Ursache für die jüngste Schwäche und verweisen auf das Zusammenspiel von Konjunkturdaten und Zinsniveau.

Auch wenn es scheint dass jetzt good News Bad News sind, ist der Effekt nur kurzfristig. Denn schlechte Wirtschaftdaten bei hohen Bond yields ist das letzte was man sehen will.

Ob die Marke von 200 Euro als Widerstand wirkt, wird unter Aktionären kontrovers diskutiert. Nutzer @JoeWermann erinnert daran, dass für die in den USA gehandelte Aktie vor allem der Dollarkurs und damit der Wechselkurs maßgeblich seien. Im Wochenhoch hatte das Papier bei 200,95 Euro notiert. @upgrader hebt hingegen die Bewertung hervor und nennt ein Forward-KGV von 17 für 2027 – eine Einzelmeinung, die keine Anlageberatung darstellt.

In den kommenden Tagen dürfte vor allem entscheidend sein, ob die Gespräche zwischen Donald Trump und Xi Hinweise auf den künftigen Umgang mit Chip-Exporten liefern. Blieben konkrete Zusagen aus, könnte die Zinsentwicklung wieder stärker in den Vordergrund rücken.

Bn-Redaktion/sb
Kommentare (0) ... diskutiere mit.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Werbung
Weiter abwärts?
Kurzfristig positionieren
Ask: 1,15
Hebel: 20,38
mit starkem Hebel
Ask: 4,14
Hebel: 4,74
mit kleinem Hebel
Smartbroker
UBS
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: WA4U2W UQ052P. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.
Weitere News

14:19 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

14:16 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

14:12 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

14:08 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

13:56 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

12:37 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer