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3 Prozent Absturz

Lockheed enttäuscht trotz Rüstungsboom 23.04.2026, 15:28 Uhr Jetzt kommentieren: 0

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Umsatz stagniert, Gewinn rückläufig

Im ersten Quartal erzielte Lockheed Martin Erlöse von rund 18,0 Milliarden US-Dollar und blieb damit unter den Erwartungen von etwa 18,24 Milliarden US-Dollar. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum zeigt sich kaum Wachstum. Deutlich negativer fällt der Blick auf den Gewinn aus: Der Überschuss lag bei rund 1,5 Milliarden US-Dollar beziehungsweise 6,44 US-Dollar je Aktie, nachdem im Vorjahr noch etwa 1,7 Milliarden US-Dollar oder 7,28 US-Dollar je Aktie erreicht wurden. Analysten hatten im Schnitt mit rund 6,7 US-Dollar je Aktie gerechnet.

Lieferketten und Festpreise drücken Margen

Die operative Entwicklung wird weiterhin durch externe Faktoren belastet. Steigende Kosten infolge von Inflation und Zöllen treffen insbesondere langfristige Verträge mit fixierten Preisen. Gleichzeitig verzögern sich wichtige Programme, darunter die Produktion des F-16 sowie des Transportflugzeugs C-130. Auch geringere Stückzahlen in bestimmten geheimen Projekten belasten die Erlöse. In der Folge musste das Unternehmen seine Kalkulationen für Margen und Projektkosten anpassen.

Deutlicher Rückgang beim Cashflow

Ein besonders auffälliger Rückgang zeigt sich beim Mittelzufluss. Der operative Cashflow sank auf etwa 220 Millionen US-Dollar, während im Vorjahresquartal noch rund 1,4 Milliarden US-Dollar erzielt wurden. Beim freien Cashflow drehte der Wert sogar ins Negative und lag bei minus 291 Millionen US-Dollar nach zuvor plus 955 Millionen US-Dollar. Hintergrund sind vor allem Veränderungen im Working Capital sowie zeitliche Verschiebungen bei Abrechnungen.

Raketenprogramme stützen das Geschäft

Stabilität kommt aus dem Raketensegment, das seinen Umsatz um etwa 8 Prozent auf rund 3,65 Milliarden US-Dollar steigern konnte. Programme wie Patriot, JASSM oder die Precision Strike Missile treiben das Wachstum. Der anhaltende Bedarf an Verteidigungssystemen wirkt sich auch auf andere Branchengrößen wie Northrop Grumman, RTX oder Boeing aus. Zudem gewinnen spezialisierte ETFs auf den Verteidigungssektor an Bedeutung.

Aktie gibt nach, Prognose bleibt bestehen

Nach Veröffentlichung der Zahlen verlor die Aktie etwa 2,5 Prozent und notierte im vorbörslichen Handel zeitweise sogar rund 3 Prozent im Minus. Trotz der schwächeren Entwicklung hält das Unternehmen an seinem Ausblick fest und erwartet für 2026 weiterhin Erlöse zwischen 77,5 Milliarden und 80 Milliarden US-Dollar. Langfristig setzt Lockheed Martin auf steigende Produktionskapazitäten und neue Rahmenverträge, um die hohe Nachfrage bedienen zu können.

Bn-Redaktion/tb
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