5.400 Dollar

Können Goldbesitzer noch reicher werden? 02.03.2026, 12:19 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Gold
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Gold erreicht Monats-Hoch nach militärischer Eskalation

Der Goldpreis ist auf den höchsten Stand seit einem Monat gestiegen und erreichte zeitweise über 5.400 US-Dollar je Unze. Damit knüpft das Edelmetall an den Anstieg von mehr als 3% in der Vorwoche an. Auslöser ist die dramatische Zuspitzung im Nahen Osten: Die USA und Israel griffen Iran an, wobei Ajatollah Ali Chamenei getötet wurde. Teheran reagierte mit Raketenangriffen auf Ziele in mehreren Ländern. Silber legte um 1,7% auf 95,42 US-Dollar zu, Palladium gewann 1,4%.

Seit Jahresbeginn rund 25% Plus

Die wachsenden Spannungen verstärken eine Entwicklung, die sich bereits seit Monaten abzeichnet. Gold hat seit Jahresbeginn rund ein Viertel an Wert gewonnen – trotz eines zwischenzeitlichen Rücksetzers vom Rekordhoch bei über 5.595 US-Dollar Ende Januar. Neben geopolitischen Krisen stützen auch hohe Zentralbankkäufe sowie Sorgen vor Inflation und Währungsabwertung den Markt.

Aktien unter Druck, Dollar und Öl ziehen an

Am Montag gerieten weltweite Aktienmärkte unter Druck, während auch US-Staatsanleihen fielen. Hintergrund sind Befürchtungen, dass steigende Ölpreise und höhere Staatsausgaben die Inflation weiter antreiben könnten. Der Bloomberg Dollar Spot Index stieg zeitweise um 0,8%. Öl verteuerte sich zum Wochenstart so stark wie seit vier Jahren nicht mehr, nachdem die Straße von Hormus faktisch geschlossen wurde und Lieferunterbrechungen drohen.

„Gold dürfte von geopolitischer Instabilität, geringerer Risikobereitschaft und Inflationssorgen angesichts explodierender Energiekosten profitieren“, schrieben Analysten von TD Securities. Spekulative Investoren, die sich zuletzt aus dem Markt zurückgezogen hatten, „könnten die Entwicklungen im Nahen Osten als Gelegenheit sehen, wieder einzusteigen“.

Militärpräsenz verstärkt Unsicherheit

Bereits vor der Eskalation hatte die US-Regierung ihren außenpolitischen Kurs verschärft. Mit der größten Militärpräsenz im Nahen Osten seit dem Irakkrieg 2003 verzeichnete Gold im Februar den siebten Monatsanstieg in Folge – die längste Serie seit 1973. Diese anhaltende Unsicherheit sorgt für zusätzliche Nachfrage nach sicheren Anlageformen.

Digitale Goldprodukte reagieren sofort

Auch digitale, mit Gold hinterlegte Token wie XAUT und PAXG zeigten am Wochenende sprunghaft steigende Handelsvolumina – ein Frühindikator für die Nervosität der Märkte noch vor der offiziellen Börseneröffnung.

Manish Kabra, Aktienstratege, betonte: „Gold bleibt unsere bevorzugte Absicherung – ein disziplinierter Diversifikator, der seine Performance bei einem Ölpreisschock tendenziell ausweitet.“

Bn-Redaktion/ts
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