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Angriff auf 6G

Nvidia eröffnet das nächste große Tech-Schlachtfeld 01.03.2026, 14:49 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Nvidia
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Warum 6G und Milliardeninvestitionen den Tech-Giganten weiter antreiben könnten

Nvidia stellt die Weichen für die nächste Mobilfunkgeneration und bringt sich frühzeitig in Stellung. Gemeinsam mit Nokia Oyj, SoftBank Group Corp. und T-Mobile US Inc. will das Unternehmen sicherstellen, dass 6G-Netze von Beginn an auf künstliche Intelligenz ausgelegt sind. Nach Ansicht des Konzerns ist 5G strukturell nicht dafür geschaffen, die breite Nutzung von KI-Anwendungen zu tragen. „Die Netzwerke von heute sind schlicht nicht bereit für die Anwendungsfälle von morgen“, erklärte Telekom-Chef Ronnie Vasishta. In der KI-Ära werde sich alles verändern: „Netzwerke liefern künftig Intelligenz – nicht nur für Menschen mit ihren Smartphones, sondern für Maschinen.“

6G als Fundament für KI-getriebene Geschäftsmodelle

Der technologische Sprung ist aus Sicht von Nvidia zwingend notwendig. Künftig sollen unzählige Geräte, Fahrzeuge und Roboter vernetzt werden, deren Anforderungen die heutigen Systeme übersteigen. Die Effizienz müsse sich „um Hunderttausende Male“ verbessern, da das verfügbare Funkspektrum begrenzt sei. Nvidia plädiert deshalb für offene Architekturen: Funkmodule sollen softwaregesteuert, aktualisierbar und auf Standardrechnern betrieben werden. Datenverkehr würde dann dynamisch durch KI-Software gelenkt. Das Ziel ist ein flexibles Ökosystem, das auch neuen Anbietern Raum gibt. „So wird ein neues Telekom-Einhorn geboren“, so Vasishta mit Blick auf mögliche Milliardenbewertungen junger Unternehmen.

Kerngeschäft wächst weiter

Parallel treibt Nvidia sein Kerngeschäft mit Hochleistungschips weiter voran. Nvidia profitiert massiv vom globalen KI-Investitionsboom. Hyperscaler planen in diesem Jahr Investitionen von rund $650 billion – ein Plus von etwa 60% gegenüber 2025. Ein erheblicher Teil davon dürfte bei Nvidia landen. Im Zeitraum November bis Januar lag die bereinigte Bruttomarge bei 75.2%, so hoch wie seit der zweiten Hälfte 2024 nicht mehr. Für das laufende Quartal wird ein ähnliches Niveau erwartet.

Milliardenumsätze, Margenstärke – aber wachsender Wettbewerb

Mit $62.3 Milliarden Umsatz im Rechenzentrumssegment, von dem etwas mehr als die Hälfte auf große KI-Cloudanbieter entfällt, bleibt Nvidia stark von deren Investitionsbereitschaft abhängig. Vorstandschef Jensen Huang betont die Innovationskraft als zentralen Hebel: „Der wichtigste Faktor für unsere Bruttomargen ist es, unseren Kunden Generationssprünge zu liefern.“ Gleichzeitig verweist er auf steigende Nachfrage durch agentische KI, die eigenständig Aufgaben übernimmt. „In dieser neuen Welt der KI ist Rechenleistung gleichbedeutend mit Umsatz.“

Wettbewerb mit Google geht weiter

Doch der Wettbewerb verschärft sich. Google bietet seine TPUs laut Bloomberg Intelligence für $8,000 to $10,000 an, während Nvidias H100 bei $23,000 oder mehr liegt, das neuere Blackwell-System bei $27,000 und darüber. Zudem vereinbarten Meta Platforms Inc. und Advanced Micro Devices einen „double-digit billions“-Deal für Rechenzentrumsprozessoren. Auch Engpässe bei Speicherchips könnten bis 2027 anhalten. Finanzchefin Colette Kress betonte zwar, man habe sich strategisch Kapazitäten gesichert, rechne jedoch weiterhin mit „Engpässen“. Der KI-Boom wächst derzeit schneller als die Infrastruktur zu seiner Unterstützung.

Bn-Redaktion/ts
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