Angriff auf den Chip-Thron

Meta verbündet sich mit AMD – muss Nvidia jetzt zittern? 24.02.2026, 19:17 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Symbolbild AMD
© Foto von Mariia Shalabaieva auf Unsplash
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Name Aktuell Diff. Börse
Advanced Micro Devices 181,33 EUR +8,71 % L&S Exchange
Meta Platforms (A) 542,25 EUR +0,20 % L&S Exchange
NVIDIA 163,46 EUR +0,52 % Baader Bank

Gigantische Kapazitäten für die KI-Zukunft
Im Kern der Vereinbarung steht die Lieferung von Prozessoren mit einer Gesamtleistung von 6 Gigawatt. Um die Dimension zu verdeutlichen: Ein einziges Gigawatt reicht theoretisch aus, um Hunderttausende Haushalte mit Strom zu versorgen. Ab der zweiten Hälfte des Jahres 2026 will Meta diese Kapazitäten nutzen, um seine ehrgeizigen KI-Projekte voranzutreiben. Mark Zuckerberg macht damit deutlich, dass er bereit ist, astronomische Summen in die Infrastruktur zu investieren, um sich einen technologischen Vorsprung gegenüber der Konkurrenz zu sichern.

Meta wird zum AMD-Großaktionär
Das Besondere an diesem Deal ist die finanzielle Verflechtung beider Konzerne. Meta erhält im Rahmen der Partnerschaft das Recht, schrittweise bis zu 160 Millionen AMD-Aktien zu erwerben. Diese Optionen sind an strenge technische Meilensteine und Kursziele gekoppelt – einige davon greifen erst, wenn die Aktie massiv an Wert gewinnt. Während die AMD-Aktie auf die Nachricht hin zweistellig zulegte, diskutieren Analysten bereits kritisch, ob solche Anreize für Kunden nun zum neuen Standard in der Branche werden könnten. AMD-Chefin Lisa Su bezeichnete den Deal jedoch als „transformatorisch“ und einmalig.

Ein Markt für drei Player
Trotz der engen Bindung an AMD bleibt Meta keinem Lieferanten allein treu. Das Unternehmen setzt auf eine dreigleisige Strategie: Neben den neuen AMD-Chips und bestehenden Verträgen mit dem Marktführer Nvidia entwickelt Meta weiterhin eigene, maßgeschneiderte KI-Chips. Ziel ist es, für jede Art von Rechenlast die optimale Hardware zur Verfügung zu haben. Der AMD-Deal ermöglicht es Meta jedoch, deutlich stärkeren Einfluss auf das Design künftiger Chip-Generationen zu nehmen. Für AMD ist es die Chance, den gewaltigen Vorsprung von Nvidia im lukrativen Markt für Rechenzentren endlich zu verkürzen.

Bn-Redaktion/js
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