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Anleger in gespannter Erwartung

Ist die ASML-Aktie stark unterbewertet? 09.09.2026, 13:24 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Anleger in gespannter Erwartung: Ist die ASML-Aktie stark unterbewertet?
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Name Aktuell Diff. Börse
ASML Holding 1.599,10 EUR +0,28 % Lang & Schwarz
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Ist die ASML-Aktie stark unterbewertet?

ASML (WKN: A1J4U4 | ISIN: NL0010273215 | Ticker-Symbol: ASME) legte ein exzellentes Zahlenwerk vor. Wir berichteten im Kommentar vom 15. Juli an dieser Stelle ausführlich über die Finanzergebnisse. ASLM konnte in allen wichtigen Punkten überzeugen – Umsatz- und Gewinnentwicklung sowie die Entwicklung der Bruttomarge verzückten damals den Markt. Ein starker Ausblick auf das Gesamtjahr rundete das Ganze schließlich ab. Dennoch vermochten es die Zahlen nicht, der Aktie einen nachhaltigen Schub zu geben. 

ASML Aktienchart in der Börsennews Aktienanalyse

Die Top-Bildung schreitet kontinuierlich voran. Sollte nun auch noch der eminent wichtige Unterstützungsbereich von 1.400 Euro unterschritten werden, könnte es ungemütlich werden. Zuletzt stand die Aktie bereits auf Kippe. 

Angesichts der starken Fundamentaldaten und der schleppenden Kursentwicklung der Aktie zeigt sich eine gewisse Diskrepanz bzw. man könnte in diesem Zusammenhang von einer Art Unterbewertung sprechen. Das sieht auch das Gros der Analysten ähnlich. 

Analysten sehen zum Teil enormes Kurspotenzial 

Die Analysten von Bernstein Research stufen die Aktie mit „outperform“ ein. Das Kursziel sehen die US-Amerikaner bei sportlichen 2.500 Euro. Das Kursziel liegt somit gut 1.000 Euro oder 66 Prozent über dem aktuellen Kurs von 1.495 Euro. Mit ihrer positiven Einschätzung sind die Analysten von Bernstein Research nicht allein. So stufen die Analysten von UBS die ASML-Aktie mit „buy“ ein. Das Kursziel sehen sie bei 2.350 Euro. Die Analysten von Berenberg vergeben ein „buy“ für die Aktie bei einem Kursziel von 2.100 Euro.

Zusammenfassung

Die Aktie bildete im Juni dieses Jahres im Bereich von 1.740 Euro ein markantes Hoch aus. Seitdem konsolidiert die Aktie. In der aktuellen Phase fällt es der Aktie schwer, den Widerstand bei 1.600 Euro zu überwinden. Salopp formuliert: Oberhalb von 1.600 Euro wird die Luft dünn. Stattdessen kommt es auf der Unterseite immer wieder zu Versuchen, die Unterstützung von 1.400 Euro ins Wanken zu bringen. Bislang konnte die Aktie entsprechende Versuche immer wieder parieren. Die Zone bekommt nun durch die herannahende 200-Tage-Linie Unterstützung.

Bn-Redaktion/mt
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