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Gewinnrückgang zwingt zum Kurswechsel 30.07.2025, 13:18 Uhr Jetzt kommentieren: 0

BASF: Gewinnrückgang zwingt zum Kurswechsel
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Q2-Zahlen: Umsatz und Gewinn im Rückwärtsgang

BASF meldete für das zweite Quartal 2025 einen Umsatzrückgang auf 17,4 Milliarden Euro, rund 12 % weniger als im Vorjahresquartal. Das EBIT vor Sondereinflüssen fiel um 27 % auf 1,4 Milliarden Euro.
Hauptbelastung war das Chemiesegment, das unter einer schwachen Nachfrage aus der Automobil- und Bauindustrie litt. Auch die Agrochemie-Sparte schwächelte, vor allem in Asien und Indien, wo der Nettogewinn der Tochtergesellschaft um fast 38 % zurückging.

Prognose angepasst – Fokus auf Effizienz

Das Management senkte die Jahresprognose und erwartet nun ein EBIT von 5,8–6,4 Milliarden Euro statt zuvor 6,7–7,3 Milliarden. CEO Martin Brudermüller kündigte an, die Kostenprogramme zu verschärfen und den Standort Ludwigshafen weiter zu optimieren.

Ein geplanter Abbau von 2.500 Stellen bis 2026 soll Einsparungen von 600 Millionen Euro jährlich bringen. Brudermüller betonte, dass „strukturelle Veränderungen notwendig“ seien, um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.

Aktie am unteren Ende der Spanne – Bewertung sinkt

Mit 44,46 EUR liegt die Aktie nahe ihrem 12-Monats-Tief. Seit Jahresbeginn hat sie über 18 % verloren. Das erwartete KGV liegt bei rund 9, was den Wert fundamental günstig erscheinen lässt.

Analysten wie JP Morgan bleiben vorsichtig optimistisch und sehen mittelfristig Potenzial bei einer Erholung der Chemienachfrage. Kursziele bewegen sich zwischen 50 und 55 EUR, abhängig von der Umsetzung der Sparmaßnahmen.

Langfristige Perspektive bleibt intakt

BASF setzt verstärkt auf nachhaltige Chemie und Batteriematerialien. Investitionen in Höhe von 4 Milliarden Euro in Asien sollen das Wachstum in Zukunft stützen. Kurzfristig überwiegt jedoch die Sorge um Margen und globale Nachfrage.

Community-Stimmung

Im Forum herrscht Ernüchterung. Nutzer sehen den Kurs als „Value-Play mit Geduld“, während Andere auf die Rendite von über 7 % verweisen. Kritische Stimmen warnen: „Ohne Nachfrageerholung bringt auch der beste Sparkurs nichts.“
Viele Anleger setzen auf die Langfriststory, kurzfristig dominiert jedoch Unsicherheit.

Bn-Redaktion/pl
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