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BASF im Sinkflug

Analysten warnen vor schwierigen Jahren 18.01.2026, 13:49 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Chemie
© Symbolbild von Vedrana Filipović auf Unsplash
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BASF 44,92 EUR ±0,00 % Lang & Schwarz

Europas Chemiesektor kämpft mit Gegenströmung

Die Stimmung in der europäischen Chemiebranche trübt sich weiter ein – und BASF steht exemplarisch für die Herausforderungen der gesamten Industrie. Laut einer aktuellen Einschätzung von Analyst Alex Sloane von der britischen Bank Barclays erwartet die Branche bis 2026 ein schwieriges Marktumfeld: schwache Absatzmengen, stagnierende Preise und fragile Endmärkte dürften das Bild bestimmen.

Das spiegelt sich auch im europäischen Branchenbarometer wider. Der Stoxx Europe 600 Chemicals verlor am Vormittag überdurchschnittliche 1,37 Prozent und setzte damit seine schwache Entwicklung fort. Bereits 2025 hatte der Index in einem insgesamt positiven Börsenjahr rund sieben Prozent an Wert eingebüßt. Die zuletzt einsetzende Erholung gerät nun erneut ins Wanken.

China drückt die Preise – und auf die Stimmung

Ein zentrales Problem bleibt die anhaltende Immobilienkrise in China, die seit Jahren auf die globale Nachfrage drückt. Gleichzeitig steigen chinesische Chemiehersteller immer stärker in den Export nach Europa ein – mit spürbaren Folgen für die Margen der hiesigen Anbieter. Die Branche leidet unter historisch niedriger Auslastung, während billige Importe aus Fernost die Preise in wichtigen Lieferketten weiter unter Druck setzen.

Besonders betroffen sind laut Sloane Endmärkte wie der Bau- sowie der Beschichtungs- und Klebstoffsektor. Hier zeigen sich bislang kaum Anzeichen einer nachhaltigen Erholung. Die strukturellen Schwächen in Europa – etwa hohe Energiepreise und Standortnachteile – verstärken die Probleme zusätzlich.

BASF unter Druck – Analysten bleiben zurückhaltend

Diese Gemengelage trifft BASF mit voller Wucht. Nach Veröffentlichung der Barclays-Studie rutschte die Aktie im DAX um 2,7 Prozent ab und bildete damit das Schlusslicht im Leitindex. Auch der mittelfristige Ausblick bleibt verhalten: Analysten erwarten vom aktuellen Kursniveau aus lediglich ein Kurspotenzial von rund drei Prozent. Entsprechend raten die meisten Experten zur Zurückhaltung und sehen BASF eher als Halteposition denn als Kauf.

In einem Markt, der von Unsicherheit und globalem Preisdruck geprägt ist, bleibt der weltgrößte Chemiekonzern ein Gradmesser für die Verfassung der gesamten Branche – und ein Symbol für den Strukturwandel, den Europas Industrie gerade durchläuft.

Bn-Redaktion/aw
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