Börsenschock nach Deal-Aus bei Wacker Neuson

Wacker-Aktie stürzt ab – geplatzte Übernahme durch Doosan Bobcat erschüttert Markt 23.01.2026, 12:20 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Börsenschock nach Deal-Aus bei Wacker Neuson: Wacker-Aktie stürzt ab – geplatzte Übernahme durch Doosan Bobcat erschüttert Markt
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Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
Jungheinrich 36,73 EUR +1,27 % Lang & Schwarz
Bauer 5,90 EUR -1,67 % Hamburg
Wacker Neuson 19,55 EUR +1,66 % Lang & Schwarz
Caterpillar 692,00 USD +5,32 % NYSE Arca
Terex 58,84 USD +3,16 % Nasdaq

Gescheiterter Deal beendet Übernahmefantasie

Doosan Bobcat hatte Interesse bekundet, rund dreiundsechzig Prozent der Anteile von Großaktionären zu übernehmen und anschließend ein öffentliches Übernahmeangebot für die restlichen Aktien zu unterbreiten. Bereits Anfang Dezember bestätigte Wacker Neuson fortgeschrittene Gespräche mit dem asiatischen Bieter, was den Kurs der Aktie damals stark beflügelte. Zwischenzeitlich legte der Wert um mehr als dreißig Prozent zu ein Großteil dieses Aufschlags ist nun mit dem Scheitern der Gespräche wieder verloren gegangen. Doosan Bobcat erklärte offiziell, die Gespräche nicht weiterzuführen. Über die Gründe wurde Stillschweigen bewahrt.

Strategische Unsicherheit belastet Nebenwerte

Die Absage trifft den deutschen Bauzulieferer in einer Phase wachsender Unsicherheit am Kapitalmarkt. Der abrupt beendete Übernahmeprozess verdeutlicht, wie sensibel klein- und mittelgroße börsennotierte Unternehmen auf strategische Entwicklungen reagieren. Marktbeobachter vermuten hinter dem Rückzug Differenzen bei Preisvorstellungen, Synergieeinschätzungen oder internen Prioritäten des südkoreanischen Konzerns. Der Kurseinbruch bei Wacker Neuson rückt gleichzeitig andere Unternehmen aus dem Bau- und Industriesektor in den Fokus  darunter Hersteller wie Bauer, Jungheinrich oder US-Konkurrenten aus dem Umfeld von Caterpillar und Terex. Im aktuellen Umfeld gewinnen operative Kennzahlen und makroökonomische Rahmenbedingungen wieder an Bedeutung für die Bewertung solcher Titel.

Ob die Gründerfamilien oder andere Ankeraktionäre einen neuen Anlauf für eine Beteiligungsstruktur suchen oder alternative strategische Optionen prüfen, ist derzeit unklar. Die Enttäuschung an der Börse zeigt jedoch, wie hoch die Erwartungen an eine mögliche Übernahme waren. Gelingt es Wacker Neuson nun, das Vertrauen der Anleger mit eigenständiger Strategie zurückzugewinnen oder bleibt die Aktie ein Spielball von Übernahmefantasien?

Bn-Redaktion/jh
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