Chipkrise

Intel verliert Marktanteile an AMD und Nvidia 03.04.2024, 20:16 Uhr Jetzt kommentieren: 0

intel
AI MODIFIED Inhalte teilweise mit KI erstellt.
© Bild von StockSnap auf Pixabay
Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
Intel 88,81 EUR +1,20 % Baader Bank

Intel: Schwierigkeiten in der Auftragsfertigung

Der Chiphersteller Intel, bekannt für seine Prozessoren, expandiert auch im Bereich der Auftragsfertigung für andere Unternehmen. Doch jüngste Berichte zeigen massive Verluste in dieser Sparte. Ein Verlust von über sieben Milliarden Dollar wurde im vergangenen Jahr verzeichnet, mit Prognosen für weitere Verluste in diesem Jahr. Eine mögliche Erholung wird jedoch in den kommenden Jahren erwartet.

Schlechte Aussichten für die Chipsparte

Intel meldete kürzlich einen beträchtlichen Verlust in seiner Foundry-Sparte, die für die Auftragsfertigung von Halbleitern verantwortlich ist. Der operative Verlust belief sich 2023 auf sieben Milliarden Dollar, im Vorjahr waren es 5,2 Milliarden. Diese Entwicklung führte zu einem Rückgang der Intel-Aktien um vier Prozent nach Handelsschluss.

Investitionspläne und externe Partnerschaften

Trotz der Verluste plant Intel umfassende Investitionen in neue Chipfabriken in den USA und Deutschland. Ziel ist es, externe Unternehmen für die Nutzung ihrer Fertigungsdienste zu gewinnen. Gleichzeitig will Intel seine Fertigungsergebnisse separat ausweisen, um die Transparenz zu verbessern und mit Wettbewerbern wie TSMC aus Taiwan Schritt zu halten.

Herausforderungen im Chipmarkt

Intel hat in den letzten Jahren Marktanteile an Konkurrenten wie AMD und Nvidia verloren und kämpft mit der Verlagerung von Teilen der Inhouse-Herstellung an externe Anbieter wie Taiwan Semiconductor. Diese Umstrukturierung führt zu einem weiteren Rückgang der Gewinne. Zusätzlich belasten Entscheidungen wie der Verzicht auf den Kauf kosteneffizienter Belichtungsmaschinen das Unternehmen.

Aktienkursverfall und Unsicherheit

Die Ankündigung von Intel, erst im Jahr 2027 operative Gewinne zu erwarten, sowie die schwachen Marktreaktionen lassen Zweifel an der Erholung des Unternehmens aufkommen. Der Aktienkurs von Intel fiel um über vier Prozent auf 37,52 Euro und könnte weiterhin unter Druck geraten, insbesondere wenn die Gesamtmarktschwäche anhält.

Börsennews Intel Aktie

Ausblick und Reaktion der Investoren

Trotz der Verluste strebt Intel weiterhin eine Expansion seiner Auftragsfertigung an und plant, bis 2030 der zweitgrößte Auftragsfertiger der Welt zu werden. Diese Pläne konnten die Investoren jedoch nicht überzeugen, da die Intel-Aktie einen weiteren Rückgang verzeichnete.

Bn-Redaktion/pg
Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Exklusiv für BörsenNEWS.de User

Sichern Sie sich bis zum 31.08.2026 ein Depot bei Smartbroker+ und erhalten Sie einen Anteil Ihrer Lieblingsaktie im Wert von 50 Euro.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Werbung
Weiter aufwärts?
Kurzfristig positionieren
Ask: 0,51
Hebel: 20,83
mit starkem Hebel
Ask: 20,39
Hebel: 4,48
mit kleinem Hebel
Smartbroker
Vontobel
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: BD291H VY2NU9. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.
Weitere News

Gestern 13:58 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

Gestern 13:53 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

Gestern 12:56 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

Gestern 9:01 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

Gestern 8:54 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

Samstag 16:24 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

Samstag 13:52 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

Samstag 9:14 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer