PortfolioPlus
Dein Depot in Echtzeit – Kurse, Renditeanalyse und Dividendenplaner an einem Ort.
Anzeige
Commerzbank

Jetzt steigen die Zocker ein 29.10.2024, 10:56 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Commerzbank-Arena
AI MODIFIED Inhalte teilweise mit KI erstellt.
© SymbolBild von GuidoM auf Pixabay
Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
Commerzbank 39,23 EUR +0,40 % Quotrix Düsseldorf
UniCredit 84,51 EUR +0,09 % TTMzero RT

Großes Interesse an Commerzbank: Hedgefonds und Unicredit sorgen für Übernahmespekulationen

Das Übernahmekarussell um die Commerzbank zieht verstärkt spekulative Investoren an. Der amerikanische Hedgefonds D.E. Shaw hat sich über Finanzinstrumente einen Anteil von über fünf Prozent an der Commerzbank gesichert. Diese Information geht aus einer aktuellen Stimmrechtsmitteilung der Bank hervor.

Unicredit-Interesse treibt Commerzbank-Aktienkurs an

Hintergrund der Übernahmespekulationen ist das strategische Interesse der italienischen Bank Unicredit, die im September überraschend in die Commerzbank eingestiegen ist. Unicredit hält derzeit durch Finanzinstrumente die Option, ihren Anteil von 9 auf bis zu 21 Prozent zu erhöhen, was die Italiener zum größten Aktionär der Commerzbank machen würde – noch vor dem deutschen Staat, der rund zwölf Prozent der Anteile besitzt. Ein weiterer Ausbau der Beteiligung steht jedoch unter Vorbehalt, da die Europäische Zentralbank als Aufsichtsbehörde der größten Banken in der Eurozone ihre Genehmigung erteilen muss.

Aufstockungspläne und öffentliche Übernahmeoption

Unicredit hat bereits die Genehmigung beantragt, ihren Anteil auf bis zu 29,9 Prozent zu steigern. Ab einem Anteil von 30 Prozent wäre die Bank gesetzlich verpflichtet, ein öffentliches Übernahmeangebot abzugeben. Der mögliche Gewinn aus einer Übernahmeprämie oder einem weiteren Anstieg des Aktienkurses lockt inzwischen auch Hedgefonds in die Commerzbank-Anteile, die solche Situationen für spekulative Investitionen nutzen.

Bundesregierung prüft Verkaufsstrategie

Die deutsche Regierung hält sich momentan mit weiteren Aktienverkäufen zurück. Kanzler Olaf Scholz bezeichnete das Vorgehen der Unicredit als eine „unfreundliche Attacke“ und beauftragte kürzlich eine Bank, um über die nächsten Schritte in Bezug auf ihren verbliebenen Commerzbank-Anteil zu beraten. Insidern zufolge könnten neue Berater Berlin strategisch unterstützen, um mögliche Risiken beim weiteren Vorgehen zu minimieren und eventuelle Missstände im Prozess zu klären. Dies geschieht auch, um den öffentlichen Druck zu entschärfen, der nach dem Verkauf im September aufgrund der plötzlichen Übernahme durch Unicredit entstanden ist. Die Regierung bereitet derzeit eine erneute Ausschreibung für die Beratung vor und plant, weitere Bankpartner hinzuzuziehen.

Widerstand gegen Übernahmepläne

Die Übernahmebestrebungen von Unicredit treffen auf politischen Widerstand. Christian Haase, Mitglied des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages, kritisierte das Management des Verkaufsprozesses als „dilettantisch“ und betonte, dass die Unicredit-Strategie absehbar gewesen sei. Der Deal belastet auch die Regierungskoalition: Während das Finanzministerium den Verkauf verteidigt, fordert das Kanzleramt eine genaue Prüfung der bisherigen Entscheidungen.

Commerzbank warnt vor negativen Folgen

Auch auf Seiten der Commerzbank selbst gibt es Bedenken gegenüber einer möglichen Übernahme. Bettina Orlopp, die neue Vorstandsvorsitzende, äußerte kürzlich, dass ein Verkauf an Unicredit das Kreditgeschäft für den Mittelstand beeinträchtigen und zu einer Herabstufung des Ratings der Bank führen könnte. Unicredit versucht, solche Sorgen zu zerstreuen und erklärte, dass kein feindliches Übernahmeangebot angestrebt werde, um die Geschäftsbeziehungen in Deutschland zu schützen.

Bn-Redaktion/ts
Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Ihre Lieblingsaktie geschenkt

BörsenNEWS.de und Smartbroker+ starten gemeinsam eine exklusive Bonus-Aktion. Eröffnen Sie bis 31.08.2026 ein Depot bei Smartbroker+ und erhalten als Willkommensgeschenk einen Anteil ausgewählter Aktien im Wert von 50 Euro!.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Werbung
Weiter aufwärts?
Kurzfristig positionieren
Ask: 2,07
Hebel: 19,27
mit starkem Hebel
Ask: 5,67
Hebel: 6,92
mit moderatem Hebel
Smartbroker
Goldman Sachs
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: GN1G5C GW7E0N. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.
Weitere News

Gestern 20:43 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

Gestern 19:27 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

Gestern 17:59 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

Gestern 15:40 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

Gestern 11:57 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

Gestern 11:54 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

Gestern 11:49 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer