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Commerzbank nach dem Höhenflug

Bricht die Aktie nun dramatisch ein? 15.07.2025, 08:59 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Commerzbank nach dem Höhenflug: Bricht die Aktie nun dramatisch ein?
AI MODIFIED Inhalte teilweise mit KI erstellt.
© Commerzbank
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Commerzbank 38,61 EUR -1,27 % Lang & Schwarz

Eine Fortsetzung der Ausbruchsbewegung und eine Etablierung oberhalb von 30 Euro blieben der Aktie jedoch verwehrt. Stattdessen setzten Gewinnmitnahmen ein und zwangen die Aktie zwischenzeitlich unter die 29 Euro. Für die Commerzbank-Aktie beginnt nun eine wichtige Phase. Der Kontakt zur 30er Marke sollte dabei nicht verlorengehen. Anderenfalls könnte die Kursentwicklungen eine bittere Wendung nehmen.

Commerzbank – Bricht die Aktie nun dramatisch ein?

Es schien nur eine Frage der Zeit zu sein, bis die Commerzbank-Aktie (WKN: CBK100 | ISIN: DE000CBK1001 | Ticker-Symbol: CBK) die 30 Euro würde überwinden können. Nun war es kürzlich soweit. Das damit ausgelöste Kaufsignal entwickelte jedoch keine Relevanz. Der Kurs kam zuletzt zurück. Gewinnmitnahmen machen der Commerzbank-Aktie zu schaffen.

Bei der UniCredit würde man sich über sinkende Commerzbank-Aktienkurse sicherlich freuen. Das Übernahmethema nahm zuletzt noch einmal Fahrt auf, als bekannt wurde, dass die UniCredit mittlerweile zum größten Commerzbank-Aktionär aufgestiegen ist, indem sie Derivate in Aktien wandelte. Damit erhöhten die Italiener die direkte Beteiligung (Aktien) auf knapp 20 Prozent. Unter Einbeziehung weiterer, indirekter Beteiligungen (Derivate) sind es unverändert 29 Prozent. Das aktuelle Kursniveau der Commerzbank dürfte allerdings „abschreckend“ für die UniCredit sein, die Übernahmepläne noch konsequenter voranzutreiben.

Aus charttechnischer Sicht ist die Aufgabenstellung klar definiert. Die Commerzbank muss über die 30 Euro und sollte im besten Fall nicht unter die Unterstützung um 26,2 Euro abtauchen. Sollte es gar unter die 25 Euro gehen, würde eine Neubewertung der Lage notwendig.

Zusammengefasst

Der Aufstieg der UniCredit zum größten Commerzbank-Aktionär sorgte zwar für eine große (mediale) Aufmerksamkeit, doch an der Gesamtsituation änderte sich nichts. Die Commerzbank unternimmt alles, um sich gegen eine Übernahme zu wehren. Die beste Verteidigungsstrategie ist es, den Aktienkurs durch die eigene fundamentale Stärke hochzuhalten. Wie es um diese bestellt ist, wird sich auch am 06. August zeigen, wenn das deutsche Finanzinstitut die detaillierten Ergebnisse für das 2. Quartal veröffentlichen wird. Aus charttechnischer Sicht sollte es für die Aktie nicht unter die 26,2 Euro gehen. Anderenfalls könnte es doch noch einmal eng werden.

Aktuelle Analystenstimmen

Die Analysten von Deutsche Bank Research wurden zuletzt optimistischer. Sie bestätigten ihr Votum „buy“ für die Commerzbank. Das Kursziel für die Aktie hoben sie indes von 29 Euro auf 33 Euro an.

(DAX® ist eine eingetragene Marke der Deutsche Börse AG)

Bn-Redaktion/mt
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