Commerzbank überzeugt

Gewinn steigt auf 2,68 Milliarden 31.01.2025, 17:36 Uhr Jetzt kommentieren: 0

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Commerzbank übertrifft Erwartungen deutlich

Die Commerzbank meldet für das vergangene Jahr ein Rekordergebnis und übertrifft damit sogar die optimistischen Analystenschätzungen. Der Nettogewinn stieg um rund 20 Prozent auf 2,68 Milliarden Euro, während die Erträge um sechs Prozent auf 11,11 Milliarden Euro wuchsen. Insbesondere ein höherer Provisionsüberschuss trug zum starken Anstieg bei. Die Eigenkapitalrendite kletterte auf 9,2 Prozent und übertraf damit das ursprüngliche Ziel von 8 Prozent deutlich.

CEO Bettina Orlopp zeigt sich zufrieden: „Wir haben unser Kapitalrückgabeversprechen an unsere Aktionärinnen und Aktionäre übererfüllt.“ Insgesamt wurden 1,73 Milliarden Euro ausgeschüttet, was einer starken Ausschüttungsquote von 71 Prozent entspricht.

Dividende steigt und neues Aktienrückkaufprogramm

Aktionäre der Commerzbank haben Grund zur Freude: Die Dividende wird fast verdoppelt – von 35 Cent auf 65 Cent pro Aktie. Doch das ist nicht alles: Zusätzlich plant das Institut einen weiteren Aktienrückkauf im Volumen von bis zu 400 Millionen Euro. Die Börse reagierte positiv auf die Zahlen – die Aktie stieg nach Veröffentlichung um rund 2 Prozent.

Für die kommenden Jahre sieht die Bank weiteres Wachstumspotenzial. Bis 2027 soll die Eigenkapitalrendite auf 12,3 Prozent steigen, die Erträge auf 13,3 Milliarden Euro anwachsen und der Nettogewinn auf 3,6 Milliarden Euro klettern.

Unicredit drängt auf Übernahme – Commerzbank wehrt sich

Während die Commerzbank beeindruckende Zahlen präsentiert, gibt es gleichzeitig Übernahmegerüchte. Der italienische Bankenriese Unicredit hat sich bereits über Derivate 21 Prozent der Commerzbank gesichert und strebt eine Erhöhung auf knapp 30 Prozent an. CEO Andrea Orcel macht keinen Hehl aus seinen Absichten – er will die Commerzbank übernehmen. Doch das Management in Frankfurt sieht den Vorstoß als feindlich und will eigenständig bleiben.

Bettina Orlopp plant, am 13. Februar in Frankfurt weitere Details zur Strategie zu präsentieren und ihre Argumente gegen eine Übernahme zu untermauern. Die kommenden Wochen dürften für die Commerzbank und ihre Aktionäre also hochspannend bleiben.

Bn-Redaktion/aw
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