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Milliardengewinne & eine Razzia dank Russland 29.01.2026, 10:15 Uhr Jetzt kommentieren: 0

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Deutsche Bank 32,31 EUR -2,45 % Lang & Schwarz

Milliardengewinne und neue Rückkäufe trotz Razzia

Die Deutsche Bank hat ein Rekordjahr mit einem starken vierten Quartal abgeschlossen. Insbesondere das Handelsgeschäft mit Anleihen und Währungen legte um 6 % zu und erreichte damit den höchsten Wert für ein viertes Quartal in der Geschichte der Bank. Der Gewinn stieg auf 1,3 Milliarden Euro – ein massiver Sprung im Vergleich zu 0,1 Milliarden im Vorjahreszeitraum. Auch der harte Kernkapitalanteil (CET1) erhöhte sich auf 14,2 %.

Zugleich kündigte die Bank ein weiteres Aktienrückkaufprogramm in Höhe von 1 Milliarde Euro an und bestätigte eine Dividende von 1 Euro je Aktie. Insgesamt sollen somit 50 % des Jahresgewinns an die Anteilseigner zurückfließen. Finanzchef James von Moltke betonte gegenüber Bloomberg, dass man einen „wirklich starken Start“ ins neue Jahr erlebe und für die zweite Jahreshälfte weitere Ausschüttungen plane.

Durchsuchung in Frankfurt rückt Vergangenheit in den Fokus

Überschattet wurden die positiven Zahlen von einer Razzia in der Frankfurter Zentrale – Teil einer Geldwäscheermittlung im Zusammenhang mit früheren Transaktionen zwischen 2013 und 2018. Im Fokus stehen laut Ermittlern Geschäftsbeziehungen mit ausländischen Firmen, die mutmaßlich zur Geldwäsche genutzt wurden. Die Verbindungen sollen unter anderem zu Unternehmen geführt haben, die in Verbindung mit dem sanktionierten russischen Oligarchen Roman Abramowitsch stehen. Die Bank bestätigte die Durchsuchung und kooperiert nach eigenen Angaben vollständig mit den Behörden.

Reaktionen am Markt und skeptische Stimmen

An der Börse sorgten die Entwicklungen für Verunsicherung: Die Aktie der Deutschen Bank fiel am Mittwoch um 2 % und am Donnerstagmorgen nochmals um 1,5 %. Analysten zeigten sich uneinig. Während einige die starke Handelsperformance lobten, kritisierten andere die Qualität der Ergebnisse und bemängelten fehlende positive Überraschungen. KBW-Analyst Thomas Hallett kommentierte: „Es gibt wenig in dieser Veröffentlichung, das den Konsens in die eine oder andere Richtung bewegt.“

Ausblick: Wachstum bei Erträgen, steigende Kosten

Für das laufende Jahr prognostiziert die Bank ein Umsatzwachstum auf rund 33 Milliarden Euro, getragen durch Kreditvergabe und Gebühreneinnahmen. Im Investmentbanking erwartet sie leichte Zuwächse, insbesondere im Beratungs- und Kapitalmarktbereich, während das Handelsergebnis stabil bleiben soll. Die Kosten werden mit etwas über 21 Milliarden Euro kalkuliert – im Rahmen der bisherigen Jahresplanung.

DWS überrascht mit Sonderdividende

Ein positives Signal kam am Mittwochabend von der Tochter DWS Group. Der Vermögensverwalter kündigte nach einem erfolgreichen Jahr mit stabilen Kostenstrukturen eine Sonderdividende an und erhöhte seine mittelfristigen Gewinnziele.

Sewing bleibt kämpferisch

Trotz der neuen rechtlichen Baustelle zeigte sich CEO Christian Sewing unbeirrt: „Wir wissen, wohin wir wollen, und wir lassen uns davon nicht abbringen.“ Er hatte das Institut seit 2018 durch tiefgreifende Umstrukturierungen geführt und sich das Ziel gesetzt, 60 % des Gewinns künftig an die Aktionäre auszuschütten.

Bn-Redaktion/ts
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