Deutsches Starlink

Neuer Musk-Konkurrent? 18.04.2026, 17:04 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Satellit im Orbit
© Bild von NASA-Imagery auf Pixabay
Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
OHB 299,75 EUR -0,50 % Lang & Schwarz
Rheinmetall 1.498,10 EUR -0,32 % Lang & Schwarz

Kartellamt ebnet den Weg


Das Bundeskartellamt hat grünes Licht gegeben: Rheinmetall darf gemeinsam mit dem Raumfahrtkonzern OHB ein Gemeinschaftsunternehmen gründen, um sich für einen der größten Bundeswehr-Aufträge der kommenden Jahre zu positionieren. Im Zentrum steht der Ausbau militärischer Satellitenkommunikation – ein Projekt, das Branchenkreisen zufolge ein Volumen von über 10 Milliarden Euro erreichen könnte.


Satellitenkonstellation als strategischer Hebel


Konkret geht es um den Aufbau einer modernen Satellitenkonstellation im niedrigen Erdorbit – ein Bereich, in dem bislang vor allem Anbieter wie SpaceX mit seinem Starlink-Netz dominieren. Ziel ist es, bis 2029 erste operative Fähigkeiten bereitzustellen, die eine sichere Echtzeitkommunikation im Einsatz ermöglichen. Rheinmetall bringt dabei seine Expertise in digitalen Netzwerken und Nutzersystemen ein, während OHB die Satelliten sowie die Bodeninfrastruktur verantwortet. Gemeinsam sollen sie als Hauptauftragnehmer auftreten – ein strategischer Schritt, der Rheinmetalls Rolle über klassische Rüstung hinaus erweitert.


Zwischen Börsenschwäche und langfristiger Fantasie


Doch trotz dieser Perspektive zeigt sich kurzfristig Gegenwind: Analysten verweisen auf eine schwache erste Jahreshälfte im Rüstungssektor. Niedrige Gewinne und eine angespannte Liquiditätsentwicklung prägen traditionell den Jahresauftakt. Auch die Kurse vieler Branchenwerte haben zuletzt nachgegeben. Dennoch bleibt der langfristige Investmentcase intakt: Die britische Investmentbank Barclays bestätigt ihre Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 2.125 Euro. Besonders im Fokus steht weiterhin der Bereich Luftverteidigung – ein Segment, in dem Rheinmetall stark positioniert ist.


Satellitenauftrag als möglicher Kurstreiber

Die Aktie bewegt sich aktuell deutlich unter den jüngsten Hochs, was Raum für Spekulationen lässt: Wird der mögliche Satellitenauftrag zum nächsten Kurstreiber – und damit zum Einstieg in einen Markt, der bislang von Playern wie Starlink geprägt ist – oder bleibt er vorerst nur eine Option unter vielen?

Zwischen kurzfristiger Schwäche und langfristigen Milliardenchancen stellt sich die entscheidende Frage: Wann schlagen sich solche Großprojekte tatsächlich im Kurs nieder?


Das sagt die Community


In Diskussionsforen überwiegt vorsichtiger Optimismus. Viele Anleger sehen im Satellitenprojekt einen strategischen Meilenstein und sprechen von einer „neuen Dimension“ für Rheinmetall. Gleichzeitig wird kritisch angemerkt, dass solche Großaufträge oft Jahre bis zur Realisierung benötigen. Einige Investoren bleiben daher abwartend und verweisen auf die zuletzt schwankende Kursentwicklung sowie die hohe Bewertung.

Bn-Redaktion/tb
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