Ebay im Visier

Gamestop greift an 05.05.2026, 16:50 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Ebay im Visier: Gamestop greift an
© AR/boersennews/ChatGPT
Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
The Toronto-Dominion Bank 105,94 USD -0,29 % Nasdaq
AMC Entertainment Holdings Registered (A) 1,595 USD +10,38 % Nasdaq
Amazon 273,55 USD +0,55 % Nasdaq
eBay 105,26 USD -3,72 % Nasdaq
GameStop 24,21 USD +1,55 % Nasdaq

Überraschender Angriff auf einen Branchenriesen
Gamestop bietet 125 Dollar pro Aktie und bewertet Ebay damit mit rund 56 Milliarden Dollar (47,7 Milliarden Euro). Der Schritt ist bemerkenswert, da Ebay zuletzt rund 46 Milliarden Dollar wert war, während Gamestop nur etwa elf Milliarden Dollar erreicht. Firmenchef Ryan Cohen nennt das Projekt selbstbewusst "Project Sling" in Anlehnung an David gegen Goliath. Bereits jetzt hält Gamestop rund fünf Prozent der Ebay-Aktien und signalisiert damit strategisches Interesse.

Finanzierung wirft Fragen auf
Die Übernahme soll je zur Hälfte mit Bargeld und eigenen Aktien finanziert werden. Eine Kreditzusage über rund 20 Milliarden Dollar von der TD Bank liegt vor. Zusätzlich verweist Cohen auf 9,4 Milliarden Dollar an Bargeld und liquiden Investments. Unklar bleibt jedoch, wie die restliche Summe aufgebracht werden soll. Auch mögliche Beteiligungen von Staatsfonds stehen im Raum, sind aber nicht bestätigt.

Börse reagiert mit Zurückhaltung
Der Angebotspreis entspricht einem Aufschlag von 20 Prozent auf den Schlusskurs. Dennoch blieb die Ebay-Aktie im nachbörslichen Handel mit gut 116 Dollar unter dem Angebotspreis. Am nächsten Handelstag stieg sie um fünf Prozent auf rund 110 Dollar. Gamestop-Aktien verloren hingegen drei Prozent auf 25,70 Dollar. Diese Entwicklung deutet auf Skepsis unter Anlegern hin, ähnlich wie bei anderen Meme-Stocks oder spekulativen Werten wie AMC oder Bed Bath and Beyond in der Vergangenheit.

Strategie gegen Amazon bleibt umstritten
Cohen will Ebay zu einem ernsthaften Konkurrenten für Amazon ausbauen. Experten zweifeln jedoch an der Umsetzbarkeit. Ebay gilt als margenstarker, aber stagnierender Marktplatz. Gamestop kämpft mit einem schrumpfenden Filialgeschäft. Auch wenn Synergien etwa im Bereich Sammelkarten oder Secondhand-Produkte denkbar sind, bleibt fraglich, ob daraus echte Wachstumsimpulse entstehen.

Sparpläne und operative Realität
Gamestop stellt Kostensenkungen von zwei Milliarden Dollar innerhalb von zwölf Monaten in Aussicht, davon 1,2 Milliarden im Marketing und 500 Millionen in der Verwaltung. Ebay selbst hat jedoch bereits ein Sparprogramm gestartet und plant den Abbau von 800 Stellen. Parallel setzt das Unternehmen auf künstliche Intelligenz, Live-Auktionen und wachstumsstarke Segmente wie Autoteile und gebrauchte Mode. Ob eine Übernahme diesen Kurs beschleunigt oder gefährdet, bleibt offen.

 

Bn-Redaktion/ar
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