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Evonik kritisiert europäische Klimapolitik als Standortnachteil

Evonik fordert Ende des CO2-Emissionshandels – Aktie rutscht ab 27.10.2025, 11:23 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Evonik kritisiert europäische Klimapolitik als Standortnachteil: Evonik fordert Ende des CO2-Emissionshandels – Aktie rutscht ab
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BASF 51,59 EUR -0,01 % Lang & Schwarz
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Industrie warnt vor Wettbewerbsverzerrung durch Klimapolitik

Der Vorstandsvorsitzende des Chemiekonzerns Evonik spricht sich für eine Abschaffung oder umfassende Reform des Emissionshandels in Europa aus. Laut Kullmann handelt es sich um das strengste System weltweit, das europäische Unternehmen gegenüber ausländischen Wettbewerbern deutlich benachteilige. Während in Europa Zertifikate bezahlt werden müssten, würden Produkte aus Regionen mit hohen Emissionen weiterhin zollfrei importiert. Dies führe zu massiven Wettbewerbsnachteilen, obwohl europäische Firmen zu den effizientesten der Welt zählen.

Besonders kritisch sieht Kullmann die volkswirtschaftlichen Folgen für Europa. Er bezeichnet das bestehende System als irrational und fordert entweder eine Verlängerung der kostenlosen Zuteilung von Emissionsrechten oder eine grundlegende Neuberechnung der Zertifikatmenge und deren Preisgestaltung.

Belastung für Chemiebranche und Investoren

Die Aussagen treffen einen sensiblen Punkt für Investoren. Die Aktie von Evonik reagierte mit einem deutlichen Kursverlust auf die Aussagen. Für die gesamte Chemie- und Industriebranche könnten verschärfte Klimaregeln zu erhöhtem regulatorischen Druck führen. Gerade Unternehmen mit energieintensiven Prozessen, wie etwa BASF oder Covestro, geraten zunehmend ins Visier der politischen Regulierung. Ein starker Fokus auf Emissionskosten und Energiepreise könnte nicht nur die Standortattraktivität Europas mindern, sondern auch die Investitionsbereitschaft der Unternehmen bremsen.

Widerstand gegen Brüsseler Klimastrategie wächst

Innerhalb der Branche formiert sich zunehmend Widerstand gegen den eingeschlagenen Kurs der EU-Klimapolitik. Der sogenannte Klimazoll, offiziell Carbon Border Adjustment Mechanism, wird von Kullmann als ineffizientes Bürokratiemodell bezeichnet. Die geplante Maßnahme solle eigentlich Wettbewerbsverzerrungen ausgleichen, greife laut Evonik jedoch zu kurz und verfehle die angestrebte Wirkung.

Ausblick mit politischer Brisanz

Ob die Forderung aus der Industrie zu einer Neubewertung der Klimapolitik führt, ist offen. Klar ist jedoch, dass der Ruf nach Entlastung lauter wird. Die Reaktion der europäischen Institutionen auf diese Eskalation dürfte entscheidend sein für die strategische Ausrichtung ganzer Branchen. Wird die Politik nachjustieren oder bleibt Europa auf Konfrontationskurs mit seiner eigenen Industrie?

Bn-Redaktion/jh
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