Ford-Aktie

Stellenabbau in Köln – droht ein schleichender Niedergang? 16.09.2025, 12:02 Uhr Jetzt kommentieren: 1

Symbolbild Ford
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Ford Motor 11,62 EUR -0,04 % Baader Bank

Produktion auf Sparflamme

Schon im Januar will Ford in Köln vom Zwei-Schicht- auf den Ein-Schicht-Betrieb umstellen. Damit schrumpft die Auslastung einer hochmodernen Fabrik, in die der Konzern Milliarden investiert hat. Ursprünglich sollten am Rhein die E-Modelle Explorer und Capri den Weg in die Zukunft ebnen – doch der Markt reagiert bislang verhalten.

Tradition trifft Krise

Seit fast 100 Jahren baut Ford in Köln Autos, einst rollte hier der Bestseller Fiesta vom Band. Mit dem Ende des Klassikers und dem Umstieg auf Elektroproduktion sollte ein neues Kapitel beginnen. Politik und Öffentlichkeit feierten die Eröffnung des Elektrowerks als Signal für den Wandel. Doch ohne Kaufprämien und angesichts hoher Preise blieb die Nachfrage hinter den Erwartungen zurück.

Neue Sparrunde mit bitterem Beigeschmack

Das bereits laufende Sparprogramm, das bis Ende 2027 den Abbau von mehreren tausend Stellen vorsieht, wird nun noch einmal verschärft. Beschäftigte sollen über Abfindungen oder Altersteilzeit ausscheiden. Zwar schließt Ford betriebsbedingte Kündigungen nicht sofort ein, doch der Druck auf die Belegschaft wächst. Gewerkschaften sehen die Zusagen kritisch, viele Mitarbeiter fühlen sich im Stich gelassen.

Experten schlagen Alarm

Fachleute halten den Sparkurs für ein Symptom tieferliegender Probleme. Branchenkenner sehen Ford auf dem europäischen Markt strategisch falsch aufgestellt. Elektroautos im gehobenen Preissegment passen kaum zum Image einer Marke, die traditionell für solide und erschwingliche Fahrzeuge steht. Ohne günstigere Modelle sei eine Wende kaum möglich – andernfalls drohe ein weiterer Abbau.

Anleger bleiben gelassen – vorerst

An der Börse reagierte die Ford-Aktie bislang kaum auf die Hiobsbotschaften. Doch die strukturellen Probleme in Köln werfen Fragen nach der Wettbewerbsfähigkeit auf. Ob der Sparkurs langfristig reicht, um das Ruder herumzureißen, ist mehr als ungewiss.

Bn-Redaktion/js
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Vancouver
Vancouver, 16.09.2025 12:15 Uhr
man muss aber auch sehen - viele Mitarbeiter werden das Rentenalter erreichen und nicht mehr ersetzt - somit spielt alles zusammen -

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