T-Mobile-Gerüchte eskalieren

Kommt jetzt der Mega-Deal? 13.05.2026, 15:12 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Telekom Logo, Konzernzentrale in Bonn.
© Deutsche Telekom, Foto: Norbert Ittermann
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Quartalszahlen fallen besser aus als erwartet

Mit einem Umsatz von 29,9 Milliarden Euro steigerte die Deutsche Telekom ihre Erlöse im ersten Quartal leicht um 0,4 Prozent. Analysten hatten im Vorfeld lediglich mit 29,7 Milliarden Euro gerechnet. Auch beim bereinigten operativen Ergebnis EBITDA AL überraschte der Konzern positiv und erreichte 11,5 Milliarden Euro nach einem Plus von 2 Prozent. Der Konzerngewinn sank zwar um 28,2 Prozent auf 2,043 Milliarden Euro. Hintergrund waren jedoch Restrukturierungskosten in den USA sowie Sondereffekte aus dem Vorjahr. Das verwässerte Ergebnis je Aktie lag bei 0,42 Euro nach zuvor 0,56 Euro. Der Free Cashflow AL verbesserte sich dagegen auf 5,687 Milliarden Euro.

T-Mobile US bleibt entscheidender Wachstumsmotor

Vor allem die Tochter T-Mobile US stützt weiterhin die Entwicklung des Konzerns. Telekom-Chef Tim Höttges sprach von einer hohen Widerstandskraft des Unternehmens in einem schwierigen Marktumfeld. Gleichzeitig hob der Konzern seine Jahresziele leicht an. Für 2026 erwartet die Telekom nun ein EBITDA AL von 47,5 Milliarden Euro statt bisher 47,4 Milliarden Euro. Der freie Mittelzufluss soll mehr als 19,8 Milliarden Euro erreichen. Analysten von JPMorgan, Barclays und Bernstein bestätigten nach den Zahlen ihre positiven Einschätzungen. JPMorgan bleibt bei einem Kursziel von 40 Euro, Bernstein sieht die Aktie bei 37 Euro.

Rätsel um mögliche Fusion bleibt bestehen

Anleger hatten allerdings gehofft, dass sich die Telekom konkreter zu möglichen strategischen Schritten rund um T-Mobile US äußert. Besonders Berichte über eine mögliche Verschmelzung sorgen seit Wochen für Spekulationen am Markt. Bei der Präsentation der Zahlen vermied das Management jedoch klare Aussagen zu diesem Thema. Genau dieser Punkt dürfte laut Bernstein auch die Diskussionen mit Analysten dominieren. Die Unsicherheit bleibt damit bestehen, obwohl die operative Entwicklung überzeugt.

Google, Netflix und Meta verändern die Strategie

Zusätzlich deutet sich bei der Telekom ein Kurswechsel im Verhältnis zu US-Technologiekonzernen wie Google, Netflix oder Meta an. Jahrelang hatte Höttges gefordert, große Plattformen stärker an den Kosten der Netzinfrastruktur zu beteiligen. Diese sogenannte Fair-Share-Debatte gibt der Konzern nun weitgehend auf. Stattdessen setzt die Telekom künftig stärker auf Partnerschaften mit den US-Konzernen. Gleichzeitig steht auch die Cloud-Kooperation zwischen T-Systems und Google Cloud offenbar vor einem Umbau. Branchenkreisen zufolge soll Google bereits mit möglichen neuen Partnern über souveräne Cloudlösungen in Deutschland sprechen.

Glasfaser-Ausbau bleibt teure Großbaustelle

Auch beim Glasfaser-Ausbau bleibt die Telekom unter Druck. Zwar verfügte der Konzern Ende März über rund 2,2 Millionen aktive FTTH-Kunden und gewann im ersten Quartal etwa 0,2 Millionen neue Nutzer hinzu. Allerdings nutzen nur 17,1 Prozent der erreichbaren Haushalte tatsächlich einen Glasfaseranschluss der Telekom. Bislang liegen die Leitungen bei rund 13 Millionen Haushalten. Vor allem in ländlichen Regionen sieht Höttges künftig höhere Abschlussquoten. Gleichzeitig bleibt der Ausbau teuer. An der Börse kamen die Zahlen dennoch gut an. Die Telekom-Aktie legte zeitweise mehr als 2 Prozent zu.

Bn-Redaktion/tb
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