Angriff der Shortseller

BASF ringt um die magische Marke 12.05.2026, 17:38 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Labormitarbeiter testen die Benetzungseigenschaften eines Siliziumwafers
© BASF SE
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BASF 53,28 EUR -0,14 % TTMzero RT

Kampf um die Schlüsselmarke

Im Mittelpunkt steht derzeit die Marke von 55 Euro. Genau an diesem Widerstand scheiterte die BASF-Aktie in den vergangenen Handelstagen mehrfach. Ein nachhaltiger Ausbruch über diese Zone könnte aus charttechnischer Sicht den Weg in Richtung 60 Euro oder sogar 70 Euro freimachen. Bislang fehlte jedoch die nötige Dynamik. Die Anfang Mai veröffentlichten Geschäftszahlen konnten keine neue Kaufwelle auslösen. Stattdessen wächst die Sorge, dass die Aktie bei einem Rückfall unter 50 Euro in eine stärkere Korrektur geraten könnte. In diesem Fall rückt bereits der Bereich um 48,50 Euro in den Fokus der Anleger.

Analysten werden optimistischer

Trotz der schwachen Kursentwicklung bleiben mehrere Analystenhäuser positiv gestimmt. Deutsche Bank Research erhöhte das Kursziel zuletzt von 55 Euro auf 60 Euro und bestätigte die Einstufung buy. Auch Goldman Sachs hob das Ziel an und sieht die Aktie nun bei 65 Euro. Analystin Georgina Fraser verwies dabei auf die Resultate des ersten Quartals. Deutlich vorsichtiger bleibt dagegen Barclays. Die britische Investmentbank hält weiterhin an ihrer underweight-Einstufung fest und sieht das Kursziel lediglich bei 40 Euro. Damit bleibt BASF eine der umstrittensten DAX-Aktien unter Analysten.

Leerverkäufer erhöhen den Druck

Zusätzliche Aufmerksamkeit erzeugen neue Meldungen zu Shortpositionen. Der Hedgefonds Marshall Wace LLP hat seine Netto-Leerverkaufsposition bei BASF von 0,43 Prozent auf 0,52 Prozent erhöht. Damit wurde die Meldeschwelle überschritten und die Position öffentlich sichtbar. Leerverkäufer setzen auf fallende Kurse und gelten häufig als Warnsignal für steigende Risiken. Gerade in einem angespannten Marktumfeld beobachten Anleger solche Entwicklungen besonders aufmerksam. Der Chemiesektor leidet derzeit zusätzlich unter hohen Energiepreisen und globalen Konjunktursorgen.

Milliardeninvestitionen und Insiderkauf

Parallel setzt BASF den eigenen Aktienrückkauf fort. Allein zwischen dem 4. Mai und 8. Mai 2026 erwarb der Konzern 4.812.797 eigene Aktien. Seit Start des Programms im November 2025 summiert sich das Volumen bereits auf 24.333.075 Aktien. Zudem sorgte ein Insiderkauf für Aufmerksamkeit. Finanzvorstand Dr. Dirk Elvermann kaufte BASF-Aktien zum Preis von 50,91 Euro mit einem Gesamtvolumen von 45.819 Euro. Solche Käufe werden häufig als Vertrauenssignal interpretiert.

Neue Milliardenhoffnung aus Ludwigshafen

Operativ setzt BASF gleichzeitig auf Wachstum im Bereich Agrarchemie und Biotechnologie. Der Konzern nahm nun eine neue Fermentationsanlage für biologische Pflanzenschutzprodukte in Betrieb. Die Investition liegt im hohen zweistelligen Millionen-Euro-Bereich. Mit Produkten wie biologischen Fungiziden und innovativen Insektiziden will BASF vom boomenden Markt nachhaltiger Agrarlösungen profitieren. Bereits 2025 investierte die Sparte Agricultural Solutions rund 990 Millionen Euro in Forschung und Entwicklung und erzielte einen Umsatz von 9,6 Milliarden Euro.

Bn-Redaktion/tb
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