RWE bleibt auf Kurs

Windparks liefern starke Ergebnisse 13.05.2026, 17:37 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Windpark
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Offshore-Windparks liefern starke Ergebnisse

RWE ist mit einem gemischten Zahlenwerk in das Geschäftsjahr 2026 gestartet. Während das Offshore-Windgeschäft kräftige Beiträge zum Ergebnis lieferte, belastete ein überraschend schwaches Handelssegment die Bilanz des Energiekonzerns. An der Börse fiel die Reaktion der Anleger entsprechend zurückhaltend aus.

Im ersten Quartal erzielte RWE ein bereinigtes EBITDA von rund 1,6 Milliarden Euro und traf damit die Erwartungen des Marktes exakt. Vor allem die Sparte Offshore Wind entwickelte sich positiv. Gute Windverhältnisse in Europa sorgten für hohe Stromerträge und stabile Einnahmen.

Auch bei den Großprojekten kommt der Konzern voran. Die Offshore-Windparks „Thor“ in Dänemark und „Sofia“ in Großbritannien speisten planmäßig erste Strommengen in die Netze ein. Gleichzeitig baut RWE seine internationale Projektpipeline weiter aus. Damit bleibt das Geschäft mit erneuerbaren Energien ein zentraler Stabilitätsfaktor im Konzern.

Handelsgeschäft enttäuscht deutlich

Deutlich schwächer verlief das Quartal dagegen im Bereich Supply & Trading. Dort musste RWE einen Fehlbetrag von 84 Millionen Euro verbuchen. Analysten hatten im Vorfeld lediglich mit einem Minus von etwa 20 Millionen Euro gerechnet. Damit fiel die Belastung aus dem Handelsgeschäft deutlich höher aus als erwartet.

Auch die Sparte Flexible Generation zeigte auf den zweiten Blick Schwächen. Das Segment meldete zwar ein EBITDA von 657 Millionen Euro, allerdings profitierte das Ergebnis erheblich von einer Einmalzahlung des niederländischen Staates. Für das Kraftwerk Eemshaven erhielt RWE eine Entschädigung in Höhe von 332 Millionen Euro.

Ohne diesen Sondereffekt wäre das operative Ergebnis der Sparte wesentlich niedriger ausgefallen. Damit zeigt sich, dass klassische Kraftwerks- und Handelsaktivitäten derzeit deutlich stärker unter Druck stehen als das Geschäft mit erneuerbaren Energien.

Analysten bleiben optimistisch – Aktie mit starkem Jahresstart

Trotz der Belastungen hält der Vorstand an seiner Prognose für das Gesamtjahr fest. RWE erwartet weiterhin einen bereinigten Nettogewinn von bis zu 2,05 Milliarden Euro. Auch an der Dividendenplanung ändert sich nichts: Für das laufende Geschäftsjahr bleibt das Ziel einer Ausschüttung von 1,32 Euro je Aktie bestehen.


An der Börse kann sich die Entwicklung der Aktie dennoch sehen lassen. Das Papier notiert aktuell bei 58,12 Euro und hat seit Jahresbeginn rund 24 Prozent an Wert gewonnen. Mehrere Analystenhäuser bleiben ebenfalls positiv gestimmt.

Jefferies sieht das Kursziel derzeit bei 61 Euro. Barclays geht noch einen Schritt weiter und hält sogar 66 Euro für möglich. Damit bleibt RWE trotz der Schwächen im Handelsgeschäft für viele Marktbeobachter weiterhin einer der wichtigsten europäischen Energiewerte im Umbau hin zu erneuerbaren Energien.

Bn-Redaktion/aw
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