Gerichtssignal löst Kurssprung aus – Hoffnung auf juristische Wende bei Bayer

Bayer-Aktie startet durch – Supreme Court sorgt für neue Dynamik im Glyphosat-Streit 19.01.2026, 18:35 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Gerichtssignal löst Kurssprung aus – Hoffnung auf juristische Wende bei Bayer: Bayer-Aktie startet durch – Supreme Court sorgt für neue Dynamik im Glyphosat-Streit
© Bayer AG
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FMC 13,11 EUR +0,08 % Lang & Schwarz

US-Richter nehmen sich Glyphosat-Fall erneut vor

Der Supreme Court der Vereinigten Staaten hat angekündigt, sich erneut mit einem zentralen Fall im Glyphosat-Streit gegen Bayer zu befassen. Im Fokus steht der sogenannte Durnell-Fall, in dem ein Gericht in Missouri Bayer zur Zahlung von Schadenersatz verurteilt hatte. Der Kläger machte geltend, nicht ausreichend vor Gesundheitsrisiken des Unkrautvernichters gewarnt worden zu sein. Bayer beruft sich hingegen auf die Zulassung des Mittels durch die US-Umweltbehörde, die keine Krebswarnung vorsieht. Sollte das oberste Gericht diese Argumentation bestätigen, könnten zahlreiche ähnliche Klagen hinfällig werden.

Bedeutung für Bilanz, Börse und Branche

Die Annahme des Falls durch den Supreme Court wird von Marktteilnehmern als mögliches Wendepunkturteil gewertet. Ein positiver Ausgang könnte Bayer nicht nur von milliardenschweren Rückstellungen entlasten, sondern auch die langfristige Planbarkeit für den Konzern verbessern. Entsprechend reagiert die Aktie mit einem deutlichen Kurssprung. Analysten sehen zudem potenzielle Auswirkungen auf andere Unternehmen mit regulatorischen Risiken, etwa BASF, Corteva oder FMC im Agrarchemie-Sektor.

Unsicherheiten bleiben trotz Kursplus

Trotz der positiven Marktreaktion bleibt der endgültige Ausgang ungewiss. Eine Entscheidung des Gerichts wird frühestens bis Ende Juni erwartet. Darüber hinaus sorgt die wissenschaftliche und politische Debatte um Glyphosat in den USA weiter für Unruhe. Auch künftige Gesetzesinitiativen könnten Einfluss auf den Ausgang haben. Könnte ein Urteil des obersten Gerichts tatsächlich das Ende der Glyphosat-Altlasten für Bayer einläuten oder bleibt das Kapitel ein juristischer Dauerschwelbrand?

Bn-Redaktion/jh
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