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Gold & Silber

Anleger flüchten vor Trump in Edelmetalle 06.01.2026, 11:21 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Gold & Silber: Anleger flüchten vor Trump in Edelmetalle
© Bild von LensPulse auf Pixabay
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Name Aktuell Diff. Börse
Silber 78,28 USD -3,69 % Lang & Schwarz
Gold 4.455,01 USD -0,89 % Lang & Schwarz

Geopolitische Spannungen treiben Gold auf neues Hoch

Gold und Silber setzen ihre Rally fort: Nach der überraschenden Festnahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro durch die USA zogen die Notierungen deutlich an. Spot-Gold stieg am Montag um bis zu 2,9 % und kletterte über die Marke von 4.455 US-Dollar je Unze. Silber legte sogar um 7 % zu. Donald Trump erklärte, die USA würden Venezuela künftig „führen“ und forderte „vollständigen Zugang“ zu dessen Ölreserven – ein politisches Erdbeben mit weitreichenden Folgen für die Märkte.

Unsicherheit befeuert Nachfrage nach sicheren Häfen

„Das verstärkt das geopolitisch unsichere Umfeld“, sagte Christopher Wong von der Oversea-Chinese Banking Corp. Gold profitiert typischerweise von geopolitischen Krisen – auch wenn solche Impulse oft nur kurzfristig wirken. Dennoch zeigt sich: Die Edelmetalle setzen nach dem besten Jahresstart seit 1979 ihre starke Performance fort.

Trump zielt auf Grönland – NATO unter Druck

Neben der Eskalation in Venezuela brachte Trump auch erneut seinen Anspruch auf Grönland vor – mit Verweis auf eine angebliche russisch-chinesische Präsenz auf der Insel. Dänemark reagierte scharf: Die US-Annexion sei „nicht rechtmäßig“ und könnte „das Ende der NATO bedeuten“, warnte Ministerpräsidentin Mette Frederiksen. Solche Äußerungen erhöhen die globale Unsicherheit und verstärken die Nachfrage nach krisensicheren Anlageformen wie Gold und Silber.

Experten warnen vor neuer Spekulationswelle

„Die geopolitischen Spannungen könnten die spekulative Euphorie bei Edelmetallen wieder entfachen“, sagte Tatiana Darie, Makrostrategin bei Bloomberg. Gold hatte 2025 eine Rekordrally erlebt – unterstützt durch massive Zentralbankkäufe, einen schwachen Dollar und drei Zinssenkungen der Fed. Banken wie Goldman Sachs erwarten für 2026 einen weiteren Anstieg – bis auf 4.900 US-Dollar pro Unze.

Marktengpässe und Handelsängste treiben Silber

Silber übertraf Gold im vergangenen Jahr in der Performance deutlich. Die Angst vor US-Zöllen auf raffiniertes Silber verknappte das globale Angebot und trieb die Preise in Asien auf über 5 Dollar über den Londoner Spotkurs. Am Montag notierte Silber 5,0 % höher bei 76,46 US-Dollar, während Gold bei 4.447,98 US-Dollar schloss.

Index-Umbau zwingt zu Milliardenverkäufen

Zum Jahresbeginn könnte jedoch technischer Verkaufsdruck entstehen: Die Neujustierung des Bloomberg Commodity Index erfordert den Abbau von Silber- und Goldkontrakten im Wert von über 11 Milliarden US-Dollar. Silber hat derzeit ein Indexgewicht von 9 %, soll aber bis 2026 auf unter 4 % reduziert werden. Daniel Ghali von TD Securities erwartet daher, dass „13 % des offenen Interesses an Comex-Silber in den kommenden zwei Wochen verkauft werden“ – ein potenzieller Belastungsfaktor bei geringer Liquidität.

Bn-Redaktion/ts
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