Gold und Silber brechen dramatisch ein

Barrick, Newmont & Co. kommen unter die Räder 23.03.2026, 11:13 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Gold und Silber brechen dramatisch ein: Barrick, Newmont & Co. kommen unter die Räder
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NYSE Arca Gold Bugs Index 830,41 PKT -0,16 % NYSE

Die Lage wird für Gold und Silber immer dramatischer. Die in den letzten Monaten so exzellent gelaufenen Aktien der Gold- und Silberproduzenten kommen gegenwärtig gewaltig unter die Räder. 

Gründe für den Preiseinbruch bei Gold und Silber

Die Gründe für den Preiseinbruch sind vielschichtig. Wesentlichen Anteil hat die Entwicklung der Anleiherenditen. Nehmen wir das Beispiel der Renditen der 10-jährigen US-Staatsanleihen. Ende Februar notierten diese unterhalb von 4 Prozent. Der Iran-Krieg begann. Die Ölpreise schossen in die Höhe. Inflationsängste griffen um sich. Doch dabei blieb es nicht – gleichzeitig zeigten sich Anleger und Investoren bezüglich der wirtschaftlichen Entwicklung besorgt. Inflationsängste in Kombination mit Rezessionsängsten sind ein explosives Gemisch. Die Fed-Sitzung in der letzten Woche verstärkte die Erwartungshaltung am Markt, dass eine baldige Leitzinssenkung, wie sie noch im Februar erwartet wurde, wohl so schnell nicht kommen wird. Das beflügelte die Anleiherenditen. So legten die Renditen der 10-jährigen US-Staatsanleihen allein am Freitag um 10 Basispunkte zu. Ein Wochenschluss oberhalb der wichtigen Marke von 4,4 Prozent wurde nur knapp verfehlt. Doch die Dynamik des Prozesses sorgte dafür, dass diese Hürde im heutigen Montagshandel überwunden wurde. Damit zeichnet sich eine Ausdehnung der Bewegung in Richtung 4,6 Prozent immer deutlicher ab. Und sollte dieses Szenario tatsächlich eintreten, dürfte das für Gold und Silber sehr problematisch werden.

Arca Gold Bugs Index Aktienchart

Barrick, Newmont & Co. kommen unter die Räder 

Die Entwicklung von Gold und Silber bleibt für die Produzentenaktien nicht ohne Folgen. Massive Gewinnmitnahmen haben mittlerweile Einzug gehalten. Um sich einen Überblick über die Lage im Sektor zu verschaffen, lohnt ein Blick auf den Arca Gold Bugs Index. 
Anfang März bildete der Arca Gold Bugs Index im Bereich von 1.050 Punkten ein markantes Verlaufshoch aus. Danach setzten Gewinnmitnahmen ein, die vor dem Hintergrund der stark nachgebenden Gold- und Silberpreise rasch an Dynamik gewannen. Im Ergebnis brachen eminent wichtige Unterstützungen. Vor allem der Verlust der Unterstützung um 900 Punkte „schmerzt“. Nun zeichnet sich der Verlust der Unterstützung von 700 Punkten und damit einhergehend das Risiko weiterer Abgaben in Richtung 600 Punkte / 570 Punkte ab.

Bn-Redaktion/mt
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