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H&M überrascht

Diese Zahlen machen Hoffnung 24.09.2026, 12:13 Uhr Jetzt kommentieren: 0

H&M
AI MODIFIED Inhalte teilweise mit KI erstellt.
© Bild: SB Boersennews
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Name Aktuell Diff. Börse
H & M Hennes & Mauritz (B) 14,56 EUR -0,68 % Baader Bank
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Umsatz steigt trotz weniger Filialen

H&M erzielte im dritten Quartal einen Umsatz von 57,189 Milliarden schwedischen Kronen, umgerechnet rund 5,3 Milliarden Euro. Im Vorjahreszeitraum waren es 55,546 Milliarden schwedische Kronen gewesen, umgerechnet rund 5,1 Milliarden Euro. In lokalen Währungen stieg der Umsatz um 2 Prozent. Bemerkenswert ist die Entwicklung auch deshalb, weil H&M zum Quartalsende rund 2 Prozent weniger Filialen betrieb als ein Jahr zuvor.

Bruttomarge verbessert sich deutlich

Besonders positiv entwickelte sich die Profitabilität. Die Bruttomarge erhöhte sich von 52,9 Prozent auf 54,0 Prozent. H&M profitierte dabei unter anderem von günstigeren externen Faktoren bei den Beschaffungskosten. Auch die Kostenkontrolle trug zur Entwicklung bei. Für einen Modehändler ist die Bruttomarge eine wichtige Kennzahl, da sie zeigt, welcher Anteil des Umsatzes nach Abzug der direkten Warenkosten für weitere Aufwendungen und den Gewinn verbleibt.

Operativer Gewinn legt kräftig zu

Die höhere Marge schlägt sich auch im operativen Ergebnis nieder. Das Betriebsergebnis erreichte im dritten Quartal 5,518 Milliarden schwedische Kronen, umgerechnet rund 510 Millionen Euro. Im vergleichbaren Vorjahresquartal waren es 4,432 Milliarden schwedische Kronen, umgerechnet rund 410 Millionen Euro. Die operative Marge verbesserte sich damit von 8,0 auf 9,6 Prozent. H&M kommt seinem Ziel einer nachhaltig höheren Profitabilität damit einen weiteren Schritt näher.

Filialnetz wird weiter angepasst

Parallel arbeitet H&M weiter an seinem internationalen Filialportfolio. Weniger rentable Standorte werden geschlossen, während der Konzern zugleich in bestehende Geschäfte und ausgewählte neue Standorte investiert. Der Rückgang der Filialzahl um rund 2 Prozent zeigt, dass Umsatzwachstum nicht mehr ausschließlich über zusätzliche Verkaufsflächen erzielt werden soll. Neben den stationären Geschäften bleibt deshalb auch das Onlinegeschäft ein wichtiger Bestandteil der Strategie.

Umsatz bleibt entscheidende Baustelle

Trotz der verbesserten Ergebnisse sieht H&M bei der Umsatzentwicklung noch Potenzial. Das Management erklärte, mit dem Wachstum noch nicht zufrieden zu sein. Für die weitere Entwicklung wird daher entscheidend, ob H&M die höhere Profitabilität mit stärkerem Umsatzwachstum verbinden kann. Die Zahlen des dritten Quartals zeigen bislang vor allem Fortschritte bei Marge und Kostenkontrolle. Gelingt zusätzlich eine Beschleunigung beim Verkauf, könnte sich die operative Entwicklung des Modekonzerns weiter verbessern.

Bn-Redaktion/tb
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