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Warnzeichen! Drohen dem Ölmarkt weitere Turbulenzen?

Shell – Aktie könnte jetzt eskalieren 24.09.2026, 12:27 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Warnzeichen! Drohen dem Ölmarkt weitere Turbulenzen? Shell – Aktie könnte jetzt eskalieren
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Name Aktuell Diff. Börse
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Als Reaktion legten die Ölpreise nach einem Rücksetzer wieder zu. Brent-Öl notiert zur Stunde mit über 105 US-Dollar wieder komfortabel oberhalb der wichtigen Marke von 100 US-Dollar. Zudem sendet der Markt ein starkes Warnzeichen. 

Die Entwicklung des Spreads zwischen Brent-Öl und WTI-Öl mahnt zur Vorsicht. In „normalen“ Börsenphasen bewegt sich der Preisunterschied zwischen den Ölsorten zwischen 2 und 4 US-Dollar. In Phasen der Eskalation kann der Spread schon einmal zweistellig werden. Stellvertretend sei an den März und an den April dieses Jahres verwiesen, als die Turbulenzen am Ölmarkt Spreads von deutlich über 10 US-Dollar auslösten. In einer ähnlichen Eskalationsphase befinden wir uns offenkundig erneut. Zur Stunde notiert WTI-Öl bei etwa 94 US-Dollar, während Brent-Öl bei fast 106 US-Dollar liegt – ein Spread von 12 US-Dollar. Man kann es salopp vielleicht so interpretieren: Der Markt geht aktuell nicht unbedingt davon aus, dass sich die Lage im Nahen Osten und damit die Lage am Ölmarkt schnell beruhigen wird. Ganz im Gegenteil. 

Shell Aktienchart

Shell – Aktie könnte jetzt eskalieren 

Vor dem Hintergrund der wieder kräftig anziehenden Ölpreise nehmen die Aktien der Ölproduzenten wieder Fahrt auf. Der jüngste Schwächeanfall scheint überstanden – man ist wieder bereit für große Taten; so auch die Shell-Aktie (WKN: A3C99G | ISIN: GB00BP6MXD84 | Ticker-Symbol: R6C0). 

Mitte September brach die Shell-Aktie über den wichtigen Widerstandsbereich von 36 GBP aus. Das Kaufsignal hatte es jedoch schwer und erlangte keine Relevanz. Die Aktie drehte bereits im Bereich von 36,5 GBP wieder nach unten. Der Rücksetzer kreierte wiederum frisches Kaufinteresse. Shell nimmt nun erneut den Preisbereich 36 / 36,5 GBP ins Visier. Ein erfolgreicher Ausbruch könnte die Aktie bis in den Bereich von 40 GBP tragen. Um das Momentum nicht zu gefährden, sollten etwaige Rücksetzer eng begrenzt bleiben. Bereits ein Rücksetzer unter die 34 GBP würde eine Neubewertung notwendig machen. 

Bn-Redaktion/mt
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