Handelsschock mit Signalwirkung – Roche reagiert auf Zolldrohung

Trumps Strafzölle gegen die Schweiz – Roche gibt sich unbeeindruckt 04.08.2025, 17:01 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Handelsschock mit Signalwirkung – Roche reagiert auf Zolldrohung: Trumps Strafzölle gegen die Schweiz – Roche gibt sich unbeeindruckt
© Symbolbild von Roche
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Novartis 120,45 CHF +0,48 % TTMzero RT
Roche Holding 355,80 CHF -0,17 % TTMzero RT
The Swatch Group 194,19 CHF +2,84 % TTMzero RT
CIE Financiere Richemont 156,06 CHF +1,08 % TTMzero RT

US-Zölle treffen Schweizer Schlüsselbranche

In der Nacht zum 1. August hat US-Präsident Trump per Dekret einen neuen Zollsatz auf Importe aus der Schweiz verhängt. Die Maßnahme trifft mit 39 Prozent besonders hart – ein Niveau, das deutlich über den im Frühjahr angedachten 31 Prozent liegt. Die Ankündigung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die diplomatischen Gespräche über ein mögliches Zollabkommen als fortgeschritten galten. Unter den betroffenen Branchen sind vor allem Pharma, Maschinenbau und Luxusgüterindustrie exponiert.

Roche sieht sich strategisch gut positioniert

Roche reagierte als eines der ersten Großunternehmen auf die Maßnahme. Vorstandschef Thomas Schinecker betonte, dass das Unternehmen seit Jahren gezielt in den USA investiere. Mehr als 25 Tausend Beschäftigte arbeiten dort bereits für Roche, und Investitionen in Höhe von fünfzig Milliarden US-Dollar seien in den kommenden Jahren geplant. Dank lokaler Produktion, solider Lagerbestände und flexibler Lieferketten könne Roche mögliche Belastungen aus den neuen Zöllen abfedern.

Börse reagiert nervös – politische Folgen offen

Der Schweizer Aktienmarkt eröffnete am 4. August mit deutlichen Verlusten. Der Swiss Market Index verlor zeitweise knapp zwei Prozent, Roche-Papiere gaben rund eineinhalb Prozent nach. Auch Novartis, Swatch und Richemont gerieten unter Druck. Die Schweizer Regierung zeigte sich in einer ersten Reaktion „mit großem Bedauern“ über den US-Alleingang, betont jedoch den Willen zur diplomatischen Lösung vor Inkrafttreten der Maßnahme am 7. August. Wirtschaftsexperten warnen vor möglichen Jobverlusten und einer Abkühlung des Exportklimas, sollte der Konflikt weiter eskalieren.  Bleibt Roche immun gegen geopolitische Risiken? Kann die Schweiz mit der US-Regierung noch rechtzeitig eine Einigung erzielen? Und gelingt es Roche tatsächlich, sich unabhängig von globalen Handelsspannungen aufzustellen?

Bn-Redaktion/jh
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