Intel und TSMC

Chip-Pakt & Zollrisiko 04.04.2025, 15:02 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Intel und TSMC: Chip-Pakt & Zollrisiko
© Symbolbild von Adi Goldstein auf Unsplash
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Name Aktuell Diff. Börse
Intel 48,72 USD +3,02 % Nasdaq
Taiwan Semiconductor Manufacturing 327,42 USD -1,12 % Nasdaq

Strategische Wende mit TSMC

Intel (ISIN: US4581401001) schreibt seine nächste Kapitelstrategie um – diesmal nicht allein: Laut jüngsten Medienberichten plant der US-Chipgigant eine Zusammenarbeit mit dem taiwanesischen Branchenriesen TSMC. Das Ziel: Eine gemeinsame Chipfertigung, die Intels ehrgeizige 18A-Prozessor-Plattform schneller in den Markt bringen soll.

Analysten sprechen von einer „Notwendigkeit, um wettbewerbsfähig zu bleiben“, insbesondere angesichts der wachsenden Dominanz von Nvidia und AMD. Der neue CEO Lip-Bu Tan wird dafür gefeiert, „verkrustete Strukturen aufzubrechen“ und die Produktion zu modernisieren. Ob dieser Plan aufgeht, bleibt offen – die Börse zeigt sich vorsichtig optimistisch.

Malaysia als Produktionsanker

Parallel zur TSMC-Annäherung verstärkt Intel sein Engagement in Asien. In Malaysia kündigte Premierminister Anwar an, Intel werde seine milliardenschweren Investitionen in den malaysischen Standort weiter ausbauen. Der dortige Ausbau soll vor allem für Backend-Prozesse und Testkapazitäten genutzt werden.

Auch das Finanzministerium des Landes sicherte dem Unternehmen staatliche Unterstützung zu. Die geopolitisch günstige Lage Malaysias macht das Land für Intel zunehmend zur Alternative zu China.

Zollschock aus Peking

Doch nicht alles verläuft glatt: Neue Zollankündigungen aus China belasten den Kurs massiv. Noch vor Handelsstart am Freitag fiel die Aktie im vorbörslichen Handel um über 7 %.

China droht mit Gegenzöllen auf US-Technologiegüter, darunter auch Halbleiterprodukte – ein direkter Angriff auf Intels Exportbasis. Kurzzeitig sackte die Aktie auf unter 19 EUR, konnte sich dann aber auf 19,37 EUR stabilisieren. Damit notiert Intel rund 18 % unter dem 3-Monats-Hoch.

Marktreaktion & Bewertung

Trotz der geopolitischen Risiken sehen einige Analysten Aufwärtspotenzial. Das Kursziel reicht je nach Einschätzung von 22 bis 28 USD. Das KGV liegt aktuell bei rund 12, was Intel im Branchenvergleich als günstig erscheinen lässt – vorausgesetzt, die 18A-Offensive trägt operativ Früchte.

Ausblick

Die kommenden Quartale werden zeigen, ob Intel wieder in die Rolle des Taktgebers zurückfinden kann. Die Kooperation mit TSMC gilt als Schlüssel – doch politische Risiken wie der Handelskonflikt mit China könnten das Comeback empfindlich bremsen. Kommt es zu weiteren Zollstufen, dürfte der Druck auf die Marge steigen.

Bn-Redaktion/pl
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