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KI-Machtkampf

Kann Trump entscheiden wer die Chips bekommt? 06.03.2026, 17:44 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Data Center
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Advanced Micro Devices 163,95 EUR -1,06 % Baader Bank
NVIDIA 152,47 EUR -0,18 % Baader Bank

USA wollen globale Kontrolle über KI-Chips ausweiten

Die US-Regierung arbeitet an neuen Regeln für den Export leistungsstarker KI-Chips. Unternehmen müssten künftig für nahezu jede Lieferung solcher Prozessoren eine Genehmigung einholen. Betroffen wären insbesondere Hochleistungs-Beschleuniger von Herstellern wie Nvidia oder Advanced Micro Devices. Diese Chips gelten als zentrale Bausteine moderner Rechenzentren, in denen KI-Modelle trainiert und betrieben werden. Firmen wie OpenAI oder Alphabet bestellen sie bereits in großen Stückzahlen, um Systeme wie ChatGPT oder Gemini zu betreiben.

Der Entwurf sieht vor, dass die Regierung künftig entscheidet, welche Länder Zugang zu dieser Schlüsseltechnologie erhalten – und unter welchen Bedingungen.

Genehmigungen könnten zum Nadelöhr für die Branche werden

Die geplanten Regeln würden die US-Behörden faktisch zum globalen Gatekeeper der KI-Industrie machen. Unternehmen oder sogar ganze Regierungen müssten künftig eine Genehmigung beantragen, wenn sie größere Mengen moderner KI-Beschleuniger kaufen wollen. Damit würde Washington erheblichen Einfluss darauf erhalten, wo auf der Welt neue KI-Rechenzentren entstehen können.

Der Entwurf könnte allerdings noch stark verändert oder sogar komplett verworfen werden. Dennoch zeigt er, wie ernst die Regierung die Kontrolle über die weltweite KI-Infrastruktur nimmt.

Unterschiedliche Prüfungen je nach Chip-Menge

Wie streng ein Export geprüft wird, soll stark von der bestellten Rechenleistung abhängen. Kleinere Lieferungen – etwa bis zu 1.000 GPUs der neuesten Generation – würden nur eine vereinfachte Prüfung durchlaufen. Für größere KI-Cluster müssten Unternehmen jedoch bereits vorab eine Genehmigung einholen.

Dabei könnten zusätzliche Bedingungen entstehen. Firmen könnten etwa verpflichtet werden, ihr Geschäftsmodell offenzulegen oder Inspektionen ihrer Rechenzentren zuzulassen. Die Behörden wollen damit sicherstellen, dass die Chips nicht für sicherheitskritische oder militärische Anwendungen genutzt werden.

Mega-Rechenzentren nur mit politischen Zusagen

Bei besonders großen Projekten würde sogar die Regierung des jeweiligen Landes einbezogen. Geht es um mehr als 200.000 Hochleistungs-GPUs in einem einzigen Land, müssten Staaten weitreichende Sicherheitszusagen machen. Außerdem könnten sogenannte „Matching-Investitionen“ verlangt werden.

Das bedeutet: Länder müssten parallel in KI-Infrastruktur innerhalb der USA investieren. In einem früheren Beispiel wurde eine ähnliche Vereinbarung getroffen, bei der für jeden investierten Dollar im Ausland auch ein Dollar in amerikanische Projekte fließen sollte.

Internationale Spannungen um KI-Technologie

Viele Staaten sehen KI-Rechenzentren als strategische Infrastruktur für wirtschaftliche Stärke und technologische Souveränität. Entsprechend kritisch wird die mögliche Abhängigkeit von US-Genehmigungen betrachtet. Ein Analyst warnte bereits: „Wir mögen die Idee nicht, den Zugang zu KI möglicherweise an Handelsverhandlungen zu knüpfen.“

Gleichzeitig bleibt die Auswahl begrenzt. Länder können entweder Chips von US-Anbietern wie Nvidia nutzen – dem dominierenden Marktführer – oder auf Alternativen aus China zurückgreifen. Allerdings hat die US-Regierung bereits signalisiert, dass der Einsatz bestimmter chinesischer KI-Beschleuniger ebenfalls gegen amerikanische Handelsregeln verstoßen könnte.

Bn-Redaktion/ts
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