Meta bietet 100 Millionen Dollar

OpenAI-Entwickler lehnen ab 18.06.2025, 10:40 Uhr Jetzt kommentieren: 0

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100-Millionen-Dollar-Offerten: Wie Meta aggressiv um KI-Talente von OpenAI wirbt

Meta lockt mit Rekordsummen

Im Kampf um die klügsten Köpfe der Künstlichen Intelligenz fährt Meta Platforms eine beispiellose Strategie: Laut OpenAI-Chef Sam Altman bietet das Unternehmen einzelnen Mitarbeitenden Signing-Boni von bis zu 100 Millionen US-Dollar – ergänzt durch außergewöhnlich hohe Jahresvergütungen. Ziel ist es, ein eigenes Spitzenteam für sogenannte „Superintelligenz“ aufzubauen.

„Es ist verrückt“, sagte Altman im Podcast Uncapped, den sein Bruder moderiert. Zwar versuche Meta, „viele unserer Leute abzuwerben“, doch bislang habe „keiner unserer besten Mitarbeiter das Angebot angenommen“, so Altman weiter. Meta-CEO Mark Zuckerberg persönlich sei in die Rekrutierung involviert und habe bereits namhafte Branchenvertreter überzeugt, darunter Scale-AI-CEO Alexandr Wang, dessen Unternehmen Meta für 14,3 Milliarden US-Dollar übernahm.

Altman: „Meta ist nicht für Innovation bekannt“

OpenAI gilt als einer der führenden Entwickler generativer KI. Die Abwerbungsversuche durch Meta scheinen die Bedeutung des Unternehmens innerhalb der Branche zu unterstreichen. „Ich habe gehört, dass Meta uns als ihren größten Konkurrenten betrachtet“, sagte Altman und ergänzte: „Ich respektiere es, wenn Unternehmen aggressiv vorgehen und Neues ausprobieren.“

Trotz der hohen finanziellen Anreize glaubt Altman, dass viele Entwickler bei OpenAI bleiben, weil sie den Fokus auf die inhaltliche Arbeit schätzen. „Es gibt viele Dinge, die ich an Meta respektiere, aber sie sind kein Unternehmen, das für Innovation steht.“ Die Gefahr, dass Gehälter das eigentliche Ziel der Arbeit verdrängen könnten, sei bei Meta besonders hoch, so Altman. Stattdessen setze OpenAI auf ein Umfeld, in dem die technologischen und ethischen Herausforderungen der KI im Vordergrund stünden.

Milliarden für Köpfe: Ein Signal für den KI-Markt

Neben OpenAI hat Meta auch andere führende Talente rekrutiert – darunter Jack Rae, einen renommierten Forscher von Google DeepMind. Branchenexperten werten diese Schritte als deutliches Zeichen für den enormen Druck im KI-Markt: Wer führend sein will, muss investieren – und zwar nicht nur in Infrastruktur, sondern vor allem in Menschen.

Das Rennen um die Vorherrschaft im KI-Sektor wird härter – und Metas Offensive zeigt, dass Talente zur entscheidenden Währung geworden sind. Doch trotz der Rekordsummen bleibt die Frage, ob Geld allein ausreicht, um langfristig Innovationen voranzutreiben.

Bn-Redaktion/ts
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