Meta investiert Milliarden

Bald Smart-Brillen auf dem Markt? 09.07.2025, 13:28 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Mann mit Smart-Brille
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Strategischer Schachzug im Stillen: Meta steigt bei Brillengigant ein

Meta hat sich mit knapp 3 Prozent am französisch-italienischen Brillenhersteller EssilorLuxottica beteiligt – für rund 3 Milliarden Euro (umgerechnet 3,5 Milliarden US-Dollar). Die Informationen stammen laut Bloomberg von mit der Angelegenheit vertrauten Quellen. Die Beteiligung könnte in den kommenden Jahren sogar auf bis zu 5 Prozent steigen – konkrete Pläne seien zwar flexibel, doch der Schritt ist eindeutig: Meta positioniert sich damit noch stärker im Markt für intelligente Brillentechnologie.

EssilorLuxottica, der weltweit größte Anbieter von Brillen und Eigentümer renommierter Marken wie Ray-Ban und Oakley, reagierte prompt: Der Aktienkurs des Unternehmens legte nach der Meldung in Paris leicht zu. Analysten werten den Einstieg von Meta als bedeutenden Vertrauensbeweis und strategischen Katalysator für das Smart-Brillen-Geschäft.

KI zum Aufsetzen: Meta und EssilorLuxottica erweitern ihre Produktlinie

Die Kooperation der beiden Unternehmen ist nicht neu – sie reicht bereits mehrere Jahre zurück. Gemeinsam entwickelten sie die aktuelle Generation der Ray-Ban Meta Smart-Brille, ausgestattet mit integrierten Kameras und einem KI-Assistenten, der etwa Echtzeit-Aktienkurse und Bildunterschriften liefert. Erst vor wenigen Wochen kam zudem ein neues Modell unter der Marke Oakley auf den Markt, das die technologische Ausrichtung weiter unterstreicht.

Meta-CEO Mark Zuckerberg treibt diese Entwicklung gezielt voran. Für ihn ist Künstliche Intelligenz das zentrale Innovationsfeld – und Smart-Brillen die Brücke zur nächsten Hardware-Evolution. Im Gegensatz zu Smartphones, bei denen Meta auf Betriebssysteme und Hardware Dritter angewiesen ist, ermöglichen eigene Brillenlösungen dem Konzern eine direkte Vertriebskontrolle und exklusive Datenschnittstellen zum Nutzer.

Milliardenmarkt ohne AR – noch

Laut einer Prognose von GrandView Research soll der weltweite Markt für Smart-Brillen bis 2030 von aktuell 1,93 Milliarden US-Dollar auf 8,26 Milliarden US-Dollar wachsen. Dabei handelt es sich derzeit vor allem um sogenannte Nicht-AR-Brillen – also Modelle, die Informationen anzeigen, ohne in eine vollständig erweiterte Realität einzutauchen.

Auch Konkurrenten wie Apple konzentrieren sich derzeit auf diese Produktkategorie. Denn echte AR-Brillen mit vollem Funktionsumfang sind noch nicht marktreif – sowohl technisch als auch in Bezug auf gesellschaftliche Akzeptanz. Metas Investment könnte sich also frühzeitig als Positionierung für die nächste Hardware-Welle erweisen – mit einem erfahrenen Partner wie EssilorLuxottica an der Seite.

Bn-Redaktion/aw
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