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Warum Meta durch Deepseek gewinnt 04.02.2025, 18:18 Uhr Jetzt kommentieren: 0

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Meta trotzt DeepSeek-Schock: Wie Zuckerberg den KI-Wettlauf anführt

Rekordzahlen und eine neue KI-Herausforderung

Meta hat beeindruckende Quartalszahlen vorgelegt: Der Umsatz kletterte um 21 % auf 48,4 Milliarden Dollar, während der Gewinn auf über 23 Milliarden Dollar anstieg – eine satte Marge von 48 %. Analysten wurden damit klar übertroffen. Besonders bemerkenswert: Über 55 % der Werbeeinnahmen stammen mittlerweile von außerhalb Nordamerikas. Die Zahl der täglich aktiven Nutzer stieg auf 3,35 Milliarden.

Doch während sich Investoren über die starken Zahlen freuten, sorgte ein anderes Ereignis für Turbulenzen: Das chinesische KI-Startup DeepSeek schockte die Branche mit einem bahnbrechenden Sprachmodell, das innerhalb kürzester Zeit die Download-Charts eroberte. Die Nachricht ließ Aktien von Hardware- und Energiekonzernen einbrechen und warf Fragen zu den massiven KI-Investitionen der Tech-Giganten auf.

Zuckerbergs Strategie: Angriff statt Verteidigung

Mark Zuckerberg reagierte mit gewohntem Pragmatismus. In einer internen Fragerunde lobte er DeepSeek für seine „neuartigen Fortschritte bei der Optimierung der Infrastruktur“ und erklärte, dass Meta diese Erkenntnisse für sich nutzen werde:

„Es gibt einige Innovationen, die wir noch verarbeiten. Doch es gibt auch Fortschritte, die wir übernehmen werden.“

Statt sich verunsichern zu lassen, sieht sich Meta weiterhin auf der Überholspur. Das Unternehmen setzt verstärkt auf Open-Source-KI mit Llama und strebt an, bis 2025 über eine Milliarde Nutzer mit Meta AI zu erreichen – aktuell sind es 700 Millionen. Der nächste große Schritt: Llama 4, ein multimodales Sprachmodell mit erweiterten logischen und agentischen Fähigkeiten.

Auch im Bereich KI-Engineering macht Meta Tempo. Noch 2025 sollen KI-Agenten für Softwareentwicklung das Niveau eines mittleren Entwicklers erreichen – eine direkte Herausforderung für Microsoft. Und mit den Ray-Ban Meta AI-Brillen peilt Meta den Verkauf von bis zu zehn Millionen Einheiten an. Zuckerberg sieht darin den Startschuss für eine neue Ära:

„Dieses Jahr entscheidet, ob wir den Weg zu Hunderten von Millionen und langfristig Milliarden von AI-Brillen beschreiten.“

Investoren zweifeln: Sind 65 Milliarden Dollar Capex gerechtfertigt?

Trotz der ambitionierten Pläne gibt es kritische Stimmen. Meta plant für 2025 Investitionen in Höhe von 60 bis 65 Milliarden Dollar – eine Summe, die angesichts der aktuellen Marktturbulenzen hinterfragt wird. Auch die hohen Verluste der Reality Labs (5 Milliarden Dollar im letzten Quartal) sorgen für Diskussionen.

Zuckerberg bleibt jedoch unbeeindruckt. Solange die Profitabilität steigt und neue Dienste erfolgreich angenommen werden, sieht er keinen Grund zur Rechtfertigung. CFO Susan Li betonte zudem, dass Meta durch sein Open-Source-Modell Llama weniger abhängig von direkten KI-Verkäufen sei als Konkurrenten wie OpenAI oder Nvidia.

Während DeepSeek den Markt aufmischt und Tech-Investoren verunsichert, bleibt Meta auf Expansionskurs. Zuckerberg setzt auf Größe, Geschwindigkeit und radikale Anpassung – ob diese Strategie aufgeht, entscheidet das Jahr 2025.

Bn-Redaktion/ts
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