Nach den Tilray-Zahlen

Aurora, Canopy & Co. vor richtungsweisender Berichtssaison 16.04.2026, 10:28 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Nach den Tilray-Zahlen: Aurora, Canopy & Co. vor richtungsweisender Berichtssaison
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Tilray Brands 5,92 EUR +1,02 % L&S Exchange

Tilray-Zahlen im Schnellcheck

Greifen wir an dieser Stelle noch einmal ein paar wichtige Eckdaten auf. Tilray gelang es, den Umsatz um Jahresvergleich um 11 Prozent auf 206,732 Mio. US-Dollar zu steigern. Auch das bereinigte EBITDA entwickelte sich positiv und legte von 9,040 Mio. US-Dollar im 3. Quartal des Geschäftsjahres 2025 auf nunmehr 10,715 Mio. US-Dollar zu. Unterm Strich verpasste es das Cannabis-Unternehmen jedoch, positiv zu überraschen. So sank etwa die Bruttomarge von 28 Prozent im 3. Quartal des Geschäftsjahres 2025 auf 27 Prozent im aktuellen Berichtzeitraum. Der bereinigte free cash flow entwickelte sich ebenfalls rückläufig und wurde mit -22,408 Mio. US-Dollar angegeben, nach -18,165 Mio. US-Dollar im entsprechenden Vorjahresquartal.

Tilray Brands Aktienchart

Tilray im Chartcheck

Die Tilray-Aktie (WKN: A41VMJ | ISIN: US88688T2096 | Ticker-Symbol: 2HQ0) bewegt sich seit Wochen seitwärts. Im Dezember 2025 gab es eine vorerst letzte Kursspitze. Die damalige Spekulation auf die Unterzeichnung einer Executive Order durch Trump ließ die Aktienkurse der Cannabis-Unternehmen in die Höhe schießen. Als die Unterschrift kam, brachen sich Gewinnmitnahmen Bahn. Der durch die Executive Order wieder angestoßene Rescheduling-Prozess der Drug Enforcement Administration läuft noch immer – Ausgang offen. Die aktuell bei vielen Cannabis-Aktien zu beobachtende Seitwärtsbewegung ist Spiegelbild der abwartenden Haltung. Im Falle von Tilray manifestiert sich diese in den Grenzen 6 US-Dollar bis 8 US-Dollar. 

Aurora, Canopy & Co. vor richtungsweisender Berichtssaison

Der aktuellen Berichtssaison kann man durchaus richtungsweisenden Charakter zubilligen, denn den Cannabis-Unternehmen läuft ein wenig die Zeit davon. Nach Jahren, in den Anleger und Investoren vornehmlich auf das Umsatzwachstum blickten, rückte zuletzt das Thema Profitabilität immer stärker in den Vordergrund. Nicht wenige Cannabis-Unternehmen haben damit so ihre Probleme. Kurzum: Umsatzwachstum bleibt weiterhin ein wichtiges Kriterium, hat aber nicht unbedingt mehr den früheren Stellenwert. Kennzahlen wie die Bruttomarge und das EBITDA rücken in den Fokus, um die operative Profitabilität zu bewerten. Große Bedeutung hat zudem der free cash flow.

Bn-Redaktion/mt
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