Öl-Konzerne

Weniger Geld für die grüne Transformation? 18.03.2026, 10:23 Uhr Jetzt kommentieren: 0

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© Symbolbild Tankstelle
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Name Aktuell Diff. Börse
Öl (WTI) 97,18 USD -3,70 % Lang & Schwarz
Öl (Brent) 105,99 USD -0,04 % ARIVA Indikation Rohstoffe

Neue Exportwege entlasten den Markt nur teilweise

Die Ölpreise gerieten unter Druck, nachdem ein neues Abkommen den Export irakischen Öls über die Türkei wieder möglich macht. Brent fiel unter 101 Dollar je Barrel, während WTI bei rund 92 Dollar notierte. Die Lieferungen sollen über eine Pipeline in die türkische Hafenstadt Ceyhan fließen. Dennoch bleibt die Entlastung begrenzt, da die Förderung aktuell nur etwa 1,4 Millionen Barrel pro Tag erreicht – rund ein Drittel des Niveaus vor der Blockade zentraler Transportwege.

Militärische Spannungen verschärfen die Lage am Golf

Parallel dazu verschärft sich die geopolitische Situation weiter. Die USA griffen militärische Ziele nahe der Straße von Hormus an, um die Passage wieder zu öffnen. Gleichzeitig bestätigte Iran den Tod eines zentralen Entscheidungsträgers, was neue Drohungen nach sich zog. Ein Experte warnte: „Die Tötung ist eine große Sache und könnte Iran dazu bringen, Ölflüsse stärker zu stören.“ Die Lage bleibt angespannt, auch wegen möglicher militärischer Eskorten für Tanker.

Preisanstieg und Inflationssorgen dominieren

Seit Jahresbeginn ist der Brent-Preis um fast 70 % gestiegen, vor allem infolge militärischer Eskalationen. Die Auswirkungen sind bereits spürbar: In den USA überschritt der Dieselpreis die Marke von 5 Dollar pro Gallone. Diese Entwicklung erhöht die Transportkosten und verstärkt den Inflationsdruck weltweit. Zentralbanken beobachten die Situation genau, während geldpolitische Entscheidungen zunehmend unter dem Eindruck steigender Energiepreise stehen.

Straße von Hormus bleibt kritischer Engpass

Der Fokus des Marktes liegt weiterhin auf der faktisch blockierten Straße von Hormus. Der Schiffsverkehr wird stark eingeschränkt und politisch gesteuert. Experten erwarten, dass sich Brent in einer Spanne von 95 bis 110 Dollar stabilisiert. „Sollte es zu weiteren Angriffen oder Verminungen kommen, könnte sich diese Spanne um 10 bis 20 Dollar nach oben verschieben“, hieß es aus Analystenkreisen. Die Unsicherheit bleibt ein zentraler Preistreiber.

Energiekonzerne kürzen Investitionen in Klimatechnologien

Gleichzeitig zeigt sich ein deutlicher Strategiewechsel in der Branche. Investitionen in COâ‚‚-arme Technologien sanken um mehr als ein Drittel auf 25,7 Milliarden Dollar, nach über 38 Milliarden im Vorjahr. Der Anteil dieser Ausgaben fiel auf 6,5 % der Gesamtinvestitionen. Politische Unsicherheiten und steigende Risiken bremsen vor allem Projekte in Nord- und Südamerika. Einige Konzerne investieren dennoch weiter gezielt, doch insgesamt verlagert sich der Fokus zurück auf fossile Kerngeschäfte.

Bn-Redaktion/ts
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