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Eskalation im nahen Osten 02.10.2024, 11:40 Uhr Jetzt kommentieren: 0

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Ölpreise steigen nach Raketenangriff Irans auf Israel

Gefahr von Versorgungsengpässen erhöht sich

Die Ölpreise sind am Dienstag stark gestiegen, nachdem Iran Raketen auf Israel abgefeuert hat. Dieser Angriff erhöht die Risiken von Lieferunterbrechungen in einer Region, die ein Drittel des weltweiten Rohöls fördert. West Texas Intermediate (WTI) kletterte um bis zu 5,5 % und notierte zeitweise bei fast 70 US-Dollar pro Barrel.

Irans Angriff und mögliche Folgen

Mehr als 100 ballistische Raketen wurden laut israelischen Militärberichten auf das Land abgefeuert, wobei die meisten abgefangen wurden. Es wurden keine Verletzten gemeldet. US-Präsident Joe Biden ordnete an, die Verteidigung Israels zu unterstützen und Raketen abzufangen. Experten gehen davon aus, dass die nervöse Stimmung an den Märkten noch einige Tage anhalten wird.

Dennis Kissler von BOK Financial Securities warnte, dass sich kurzfristige Marktpanik abschwächen könnte, doch die Unsicherheit werde bestehen bleiben, solange unklar ist, wie Israel reagieren wird.

Ölversorgung gefährdet?

Die direkte Beteiligung Irans, eines OPEC-Mitglieds, könnte die Ölversorgung in der Region weiter gefährden. Bereits vor dem Angriff hatte Iran seine Produktion auf ein Sechsjahreshoch von 3,37 Millionen Barrel pro Tag gesteigert. Trotz des fast einjährigen Krieges blieben bisher keine nennenswerten Versorgungsstörungen festzustellen. Dennoch hinterlässt der Konflikt Spuren: Seit dem Angriff auf Israel am 7. Oktober 2023 sind die Ölpreise um rund 19 % gefallen.

Volatilität kehrt an die Märkte zurück

Der Konflikt stellt die größte Bedrohung für die weltweite Ölversorgung seit dem russischen Einmarsch in die Ukraine dar. Ein anhaltender Anstieg der Ölpreise könnte schwerwiegende Folgen für Verbraucher weltweit haben, insbesondere in den USA, wo steigende Benzinpreise die politische Landschaft stark beeinflussen könnten.

Das aktuelle Marktumfeld ist von hoher Unsicherheit geprägt, und die Positionen vieler Spekulanten, die zuvor auf fallende Preise setzten, müssen möglicherweise schnell angepasst werden. Dies könnte die Preise kurzfristig weiter in die Höhe treiben.

Hezbollah und die geopolitische Eskalation

Zusätzliche Spannungen verschärften sich nach der Tötung von Hassan Nasrallah, dem Anführer der Hisbollah, was zu weiteren Unruhen in der Region führte. Israel hat am Montag Ziele im Zentrum von Beirut bombardiert, und Bodentruppen haben sogenannte „gezielte Razzien“ durchgeführt. Diese Eskalation hat die Märkte weiter destabilisiert, was sich in einem Anstieg des Volatilitätsindex auf den höchsten Stand seit Januar widerspiegelt.

Bn-Redaktion/ts
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