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Ölboom mit Risiko

Diese Rechnung geht für Investoren kaum auf 06.01.2026, 11:06 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Erdölraffinerie
© Bild von Nicola Giordano auf Pixabay
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Öl (WTI) 56,09 USD -1,52 % TTMzero RT (USD)
Öl (Brent) 60,12 USD -0,58 % ARIVA Indikation Rohstoffe

Milliardenschwere Investitionen nötig – und kaum Wirkung vor 2030

Wer auf einen raschen Anstieg der venezolanischen Ölförderung setzt, muss tief in die Tasche greifen – und einen langen Atem mitbringen. Laut Analysten der Australia and New Zealand Banking Group (ANZ) braucht das Land dringend Milliardeninvestitionen, um die veraltete Infrastruktur zu modernisieren. Die Herausforderung: Selbst wenn heute neue Projekte geprüft würden, sei mit einer nennenswerten Produktionssteigerung erst gegen Ende des Jahrzehnts zu rechnen.

Langwierige Projektzyklen bremsen Tempo

Die Experten Daniel Hynes und Soni Kumari betonen, dass finale Investitionsentscheidungen nach einer Erstentdeckung meist ein bis fünf Jahre dauern. Bei konventionellen Onshore-Vorkommen fließt das erste Öl frühestens ein Jahr später, bei Offshore-Projekten kann es bis zu sieben Jahre dauern. Besonders bei Venezuelas komplexer Gemengelage dürfte sich dieser Zeitrahmen nochmals verlängern.

Kosten pro Fass explodieren bei Tiefseeprojekten

Um allein die derzeitige Produktion von rund 1 Million Barrel pro Tag zu halten, wären laut ANZ jährlich mehr als die branchenüblichen 5,5 Milliarden US-Dollar nötig. Für einen Ausbau um 1 Million Barrel pro Tag beziffert die Bank die nötigen Investitionen auf 10 bis 30 Milliarden US-Dollar – bei Offshore-Lösungen sogar bis zu 60 Milliarden. Die Rechnung: Pro Fass Förderkapazität fallen 10.000 bis 60.000 US-Dollar an.

Politische Unsicherheit bleibt ein Dauerrisiko

Zusätzlich zu den wirtschaftlichen Hürden bleibt Venezuela politisch ein Pulverfass. Trotz der spektakulären Festnahme von Nicolás Maduro durch US-Kräfte am Wochenende und Präsident Trumps Ambitionen, US-Konzerne beim Wiederaufbau der Ölindustrie einzubinden, warnt ANZ vor anhaltender Instabilität und anhaltenden US-Sanktionen. Das politische Umfeld bleibe ein unkalkulierbares Risiko für Investoren.

Asiens Raffinerien bleiben gelassen – Öl aus dem Nahen Osten im Preisverfall

Während Anleger auf eine geopolitische Verknappung hoffen, sendet der Markt ganz andere Signale. In Asien fallen die Preise für Rohöl aus dem Nahen Osten. Der Preisabstand zwischen Dubai-Öl und Brent (EFS) war zuletzt so groß wie seit August nicht mehr – ein Indiz für Überangebot. Auch der Preis für Oman-Öl, ein Favorit Chinas, nähert sich dem Dubai-Benchmark an, während UAE’s Upper Zakum zuletzt mit einem Abschlag von 35 Cent gehandelt wurde – der niedrigste Wert seit Ende 2023.

Schwacher Markt dämpft Wirkung geopolitischer Schocks

Obwohl die US-Intervention in Venezuela und der damit verbundene Tanker-Engpass die globalen Ölflüsse beeinflussen könnte, zeigen sich asiatische Käufer bislang unbeeindruckt. Laut Marktteilnehmern gibt es keine auffällige Nachfrage nach Ersatzsorten wie irakischem Basrah. Händler berichten von einer ungewöhnlich hohen Zahl unverkaufter Februar-Ladungen – rund 8 Millionen Barrel aus der Golfregion sind noch ohne Abnehmer. Besonders betroffen: Sorten wie Upper Zakum oder Al-Shaheen aus Katar.

Brent-Rohöl auf Jahressicht 19 Prozent im Minus

Das Überangebot hat deutliche Spuren hinterlassen: Brent-Futures sind in den vergangenen zwölf Monaten um 19 Prozent gefallen und liegen derzeit unter 62 US-Dollar pro Barrel. Die jüngsten Preiskürzungen von Saudi Aramco für asiatische Kunden bestätigen den Trend – der Preisaufschlag für die Sorte Arab Light erreichte ein Fünfjahrestief.

Bn-Redaktion/ts
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